Mittelstandsfeindlicher Zertifizierungszwang??

Das Bundesumweltministerium hat eingelenkt und die neue Auslegung des Erlasses zur Beschaffung von zertifizierten Holzprodukten auf Bundesebene ausgesetzt. Damit gelten jetzt wieder dieselben Regeln, wie vor dem 8. Dezember 2015. Auch das Formblatt 248 – für die Teilnahme an entsprechenden Bieterverfahren – sei ab sofort wieder in der Fassung vom Januar 2011 zu verwenden, heißt es.

„Die Verantwortlichen drehen das Thema zurück auf Anfang“, beurteilt TSD-Hauptgeschäftsführer Martin Paukner diesen notwendigen ersten Schritt, um eine verhältnismäßige und handwerksfreundliche Lösung zu ermöglichen. „Das Risiko eines De-facto-Ausschlusses mittelständischer Handwerksunternehmen von öffentlichen Ausschreibungen durch die Neuauslegung des Erlasses ist schlichtweg nicht hinnehmbar.“

Thermo-(Holz)-Gitarre, ballisticplastics und die HANNOVER MESSE

Auf der HANNOVER MESSE zeigt die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) noch bis zum 29. April 2016 einzigartige Forschungsbeispiele: eine tropenholzfreie Gitarre und neue Ansätze zur zielballistischen Geschossprüfung in Form von ballistischen Plastiken. Außerdem geben das internationale Netzwerk-Projekt BARESUS, das Innovationsprojekt Innoforum Ökolandbau Brandenburg und der berufsbegleitende Masterstudiengang „Strategisches Nachhaltigkeitsmanagement“ einen Einblick in die vielfältigen Aktivitäten der Hochschule.

Ohne artengeschütztes Tropenholz und trotzdem ein gut klingendes Instrument — das ist das Ziel des Verfahrens mit einem Hitzebehandlungsprozess bei ca. 170 °C zur Herstellung einer Gitarre aus Thermoholz.

Naturbewusstseinsstudie belegt auch Wert von Stadtnatur für die Bevölkerung

Eine große Mehrheit der Deutschen wünscht sich strengere Regeln und Gesetze für die Landwirtschaft. Landwirte sollen mehr Rücksicht auf Natur und Tierwohl nehmen. Den Einsatz von Genpflanzen lehnen die Deutschen klar ab. Das sind einige Ergebnisse der neuen Naturbewusstseinsstudie, die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und BfN-Präsidentin Beate Jessel heute in Berlin vorgestellt haben.

Hendricks: "Die Bürgerinnen und Bürger senden uns starke Signale im Bereich der Agrarpolitik. Die Deutschen wünschen sich eine Landwirtschaft, die naturverträglich ist und das Wohl der Tiere respektiert. Es gibt eine große gesellschaftliche Mehrheit für eine Agrarwende. Das bestärkt mich in meiner Forderung, das System der Agrarsubventionen vom Kopf auf die Füße zu stellen.

Holzbau muss sich nicht verstecken

Mit dem Fachvortrag zum Thema „Schallschutz im Holzbau“, der im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Holzbau Kompakt. Aus der Praxis für die Praxis.“ in der Hochschule Kempten stattfand, trafen die Initiatoren proHolz Bayern und das Holzforum Allgäu den Nerv der Teilnehmer.

Erzielt eine Holzbaukonstruktion genauso gute Schallschutzwerte wie Bauten mit anderen Materialien? Kann Holz bei der Schalldämmung mithalten? Diese und weitere Fragen konnte Dipl.-Ing. Gerhard Hilz am Donnerstag Abend eindeutig beantworten: „Ja!“ so der Schallschutzexperte. Seit über 20 Jahren befasst er sich mit dieser Thematik und engagiert sich sowohl in der Erforschung und Produktentwicklung von Schallschutzmaßnahmen.

Konjunktur und ein wirksamer Arbeitsschutz haben positive Auswirkungen auf gesetzlichen Unfallversicherung

Die gute Konjunktur und ein wirksamer Arbeitsschutz haben positive Auswirkungen auf die Beiträge zur gesetzlichen Unfallversicherung. Die Arbeitgeberbeiträge für die Mitgliedsbetriebe der Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) bleiben für das Jahr 2015 stabil. „Einer der Hauptgründe hierfür ist die gute Prävention in unseren Mitgliedsbetrieben sowie die daraus resultierenden rückläufigen Unfallzahlen“, freut sich Dr. Albert Platz, Vorsitzender der BGHM-Geschäftsführung.

Des Weiteren trage die Lohnsummenentwicklung der bei der BGHM versicherten Unternehmen zur Stabilität der Beiträge bei. Gleichzeitig stieg die Beschäftigtenzahl der Branchen Holz und Metall sowie der freiwillig bei der BGHM versicherten Personen auf rund 4,6 Millionen.

Bäckerin, Malerin und Lackiererin, Tischlerin: Sie werden mehr?

Und es bewegt sich doch etwas – langsam zwar, aber stetig: In rund 80 von 105 durch das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) untersuchten „Männerberufen“ ist der Anteil weiblicher Auszubildender in den letzten zwölf Jahren gestiegen. Darunter befinden sich alle 25 am stärksten besetzten Berufe. Die Zuwächse sind zwar nicht sehr groß – im Durchschnitt etwa 0,2 Prozentpunkte pro Jahr und Beruf –, aber der Trend ist unverkennbar. Bis 2015 addierten sich die jährlichen Anteilssteigerungen junger Frauen auf einen Zuwachs von insgesamt durchschnittlich über zwei Prozent. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen BIBB-Analyse aus Anlass des „Girls‘ und Boys‘ Day 2016“. Von „Männerberufen“ ist dann die Rede, wenn der Anteil der Männer in dem Beruf bei über 80 % liegt. Typische „Männerberufe“ sind zum Beispiel viele Bau-, Metall- und Elektroberufe.

Unter den am stärksten besetzten „Männerberufen“ gelang es insbesondere in drei Handwerksberufen, mehr junge Frauen für eine Ausbildung zu gewinnen: Im Beruf „Bäcker/-in“ stieg der Anteil junger Frauen zwischen 2004 und 2015 um 7,7 % auf 25,9 %, im Beruf „Maler/-in und Lackierer/-in“ um 6,5 % auf 15,9 % und im Beruf „Tischler/-in“ um 5,0 % auf 12,2 %. Der Zuwachs des Frauenanteils im Beruf „Bäcker/-in“ ist sogar so groß, dass dieser Beruf inzwischen nicht mehr zur Kategorie der typischen „Männerberufe“ gehört.

Gutes wird noch Besser

Neues von der OPO Oeschger GmbH - Di, 2016-04-26 09:29
Der neue EKU-Frontino 20 ist da! Der Premiumbeschlag für flächenbündige Designmöbel überzeugt dank Effizienz und Einfachheit bei der Planung und Realisation. Auch der Komfort in der Anwendung wurde durch die Weiterentwicklung nochmals erhöht. Gleich unser Factsheet herunterladen >>

Spektakuläre Inszenierungen von Mensch und Möbelstück

Wundern Sie sich nicht, wenn Sie heute auf dem Nachhauseweg eine rote Couch an einem außergewöhnlichen Platz in Ihrer Stadt stehen sehen. So wie vor kurzem auf dem Dach der urkölschen Gaststätte Lommerzheim in Köln-Deutz. Die vorbeikommenden Fußgänger staunten nicht schlecht und zückten prompt ihre Handykameras, während Horst Wackerbarth die Couch samt Bierfass und Köbes ins rechte Licht rückte. Für sein aktuelles Projekt „heimat.nrw“ reist der renommierte Düsseldorfer Fotograf durch Nordrhein-Westfalen, um dessen Menschen, Sehenswürdigkeiten und Schicksale fotografisch einzufangen – immer gemeinsam mit der roten Couch.

Seit nunmehr 35 Jahren ist Horst Wackerbarth weltweit mit seiner Couch unterwegs: In mehr als 50 Ländern haben Menschen bereits auf dem berühmten Möbelstück Platz genommen und sind von dem Fotokünstler in Szene gesetzt worden. In diesem Jahr erstellt er ein fotografisches Landesporträt von Nordrhein-Westfalen, anlässlich des 70. Geburtstags des Bundeslandes sowie des 30. Geburtstags der NRW-Stiftung. Vom Bergwerk Prosper-Haniel in Bottrop bis zum ehemaligen Bonner Regierungsviertel, von der Eifel bis an den Niederrhein: an rund 100 verschiedenen Orten in NRW stellte Horst Wackerbarth die rote Couch auf – eben auch auf der Gaststätte Lommerzheim in Köln-Deutz. Nur wenige Wochen zuvor fand einen Steinwurf entfernt die Internationale Möbelmesse imm cologne statt.

Internationaler Branchentreff der Holz- und Forstwirtschaft

Die mitteleuropäische Holz - und Forstwirtschaft trifft sich vom 1. bis 4. September 2016 erneut in Klagenfurt, um sich auf der INTERNATIONALEN HOLZMESSE und HOLZ&BAU über die neuesten Trends informieren zu können. Mehr als 500 Aussteller aus 22 Nationen repräsentieren auf 30.000 Quadratmetern eindrucksvoll die gesamte Wertschöpfungskette: Von Forst bis Sägewerkstechnik, von Bioenenergie bis Logistik, sowie von Holzbautechnik bis Tischlerei- und Zimmereibedarf.

HIGHLIGHTS 2016:
· FORWARDER- UND HARVESTER -WETTKAMPF: Schnelligkeit ist gefragt: Egal ob beim Ablängen Quelle: www.holzwurm-page.de" class="glossary-icon"> oder beim Abschnitte stapeln
· BUNDESLEHRLINGSWETTBEWERB DER ZIMMERER: Wir stellen die künftigen Holzbaumeister in den Mittelpunkt und zeigen das hohe Ausbildungsniveau unseres Nachwuchses
· PRODUKTNEUHEITEN: Die HOLZMESSE setzt Trends und zeigt die Zukunft in Forst, Säge, Holzbau, Bioenergie und Logistik
· HOLZ&BAU ERWEITERT STARK UM TISCHLEREIBEDARF: Mit der Tischlerinnung an Bord soll es noch mehr Produktangebote für die Tischler geben

Mit jeweils 22.000 Fachbesuchern aus dem In- und Ausland ist die INTERNATIONALE HOLZMESSE KLAGENFURT die tonangebende Fachmesse für die Forst- und Holzwirtschaft im mittel- und südosteuropäischen Raum.

Neue LEED-Anforderungen berücksichtigen PEFC

Das U.S. Green Building Council (USGBC) hat einen neuen sog. Alternate Compliance Path (ACP) für LEED (Leadership in Energy and Environmental Design, ein System zur Klassifizierung für ökologisches Bauen) veröffentlicht. Der neue Pfad soll Bauherren, Architekten und Planern bei der Verwendung von Holz und Holzprodukten aus legaler und nachhaltiger Forstwirtschaft unterstützen. Der ACP belohnt solche Bauvorhaben, die „Holz aus zertifizierten Quellen“ im Rahmen des LEED-v4-Ratinssystem inklusive „Homes v4“ bzw. gemäß LEED-2009-Anforderungen einsetzen. Explizit berücksichtigt wird dabei erstmalig auch PEFC .

„Die Bauwirtschaft ist einer der größten Abnehmer von Holzprodukten - dies bedeutet auch, dass der Sektor einen großen Einfluss darauf hat, ob Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Quellen zum Einsatz kommt", betonte Ben Gunneberg, Generalsekretär von PEFC International.

Europäisches Forschernetzwerk lässt Bäume twittern

Der Wald geht online: Europäische Forscher ermöglichen es Bäumen, in Echtzeit zu berichten, wie sich der Klimawandel auf sie auswirkt. Verdunstung, Wasserfluss durch den Baumkörper und selbst kleinste Zuwachsreaktionen der Bäume sind im Internet direkt nachverfolgbar. Die „Twittering Trees“ liefern den Forschern des europäischen COST-Netzwerks „STReESS“ neue Erkenntnisse, wie Bäume und Wälder auf zunehmenden Hitze- und Trockenstress reagieren.

Die Feindiagnose von Zuwachs und Änderung des Wasserhaushalts von Bäumen erlaubt es, Stress-Zustände von Wäldern schnell zu erkennen.

Einfach mal ein Waldbad nehmen

Die Japaner nennen es „Wald-Baden“ (Shinrin Yoku). Damit meinen sie das bewusste Wandeln im Wald . „Waldaufenthalte tragen zur körperlichen Erholung und Regeneration, zur Stärkung der Immunabwehr und zur Verbesserung der Schlafqualität bei“, bestätigte die Umweltmedizinerin Daniela Haluza vom Institut für Umwelthygiene am Zentrum für Public Health der MedUni Wien. „Schon zehn Minuten Aufenthalt im Wald haben nachweislich eine gesundheitsfördernde Wirkung. Sie tragen zur körperlichen Erholung und Regeneration und zur Harmonisierung des zentralen Nervensystems bei“.

Dieses steuert alle lebensnotwendigen, unwillkürlich ablaufenden Körperfunktionen und ermöglicht die schnelle Anpassung des Körpers an wechselnde Herausforderungen. Der Stress wird reduziert. „Dadurch werden wiederum Puls, Blutdruck und Muskelspannung gesenkt, vom Stresshormon Kortisol wird weniger, von den Stimmungshormonen Serotonin und Dopamin aber mehr ausgeschüttet. Diese positiven Effekte können insbesondere durch regelmäßige Bewegung im Wald verstärkt werden.“

Zuverlässige Grundlage für Holzhäuser mit dem RAL Gütezeichen

Moderne Holzhäuser werden heute weitgehend mit vorgefertigten Bauelementen errichtet. Für den Bauherren verringert sich damit die Bauzeit auf der Baustelle. Für die Hersteller bringt diese Bauweise wiederum hohe Anforderungen mit sich, denn die einwandfreie Beschaffenheit der einzelnen Elemente ist die Voraussetzung für den Bau eines hochwertigen Holzhauses. Bei der Auswahl beidseitig bekleideter oder beplankter Wand-, Decken- und Dachelemente können die Erbauer von Holzhäusern künftig auf das RAL Gütezeichen Holzrohelementherstellung vertrauen. Die Nutzung dieser Bauelemente ist Grundlage für die Errichtung eines Holzhauses nach den Kriterien des RAL Gütezeichens Holzhausbau.

Die Verleihung des neuen RAL Gütezeichens Holzrohelementherstellung ist mit einer Vielzahl von Anforderungen verbunden. So sind der Formaldehyd -Emission ebenso enge Grenzen gesetzt wie der Holzfeuchte . Um die Bauelemente vor Feuchtigkeit zu schützen, müssen die Hersteller bei der Anlieferung auf der Baustelle zudem für einen entsprechenden Witterungsschutz sorgen.

Freier Kursplatz „Möbelbau mit Leimholzplatten“

Heiko-Rech.de Aktuelles - Mo, 2016-04-25 06:48
Im Kurs „Möbelbau mit Leimholzplatten“, der im Mai stattfindet ist ein Platz frei geworden. Wenn Sie sich für diesen Kurs anmelden möchten, können Sie das gerne Tun. 21.05.2016 – 22.05.2016 Möbelbau mit Leimholzplatten |Nur nnoch ein Platz frei Mehr Informationen … Weiterlesen →
Kategorien: Holzwerker

Homöopathische Hausapotheke

holzprojekt - So, 2016-04-24 13:21
Im letzten Jahr habe ich mit diesem Werkstück-Ensemble aus amerikanischer Kirsche angefangen und bin ganz erschrocken wie lange sich manche Details hinziehen können. Ich verschätze mich immer beim Aufwand für ein Werkstück, wobei bei diesem vieles dazwischen kam (also wie im echten Leben).Das Zurichten der Teile habe ich noch im letzten Jahr abgeschlossen. Die Korpusteile bekommen Nuten, diese habe ich auf der Tischkreissäge gemacht.

In die Nuten werden der Deckel und der Boden nur lose gesteckt. Der Boden ist gefalzt und wird mit den Falzhobel eingepasst. Am Anfang macht man solche Teile gerne zu passend, bei der Montage wird es dann sehr schwierig. Beim Deckel ist es etwas filigraner, aber optisch schöner.


Der Korpus wird auf Gehrung verleimt. Dazu richte ich die Teile präzise aus und verwende ein stabiles Gewebeklebeband. Die Rückstände lassen sich nicht so schön entfernen, dafür wird alles schön "discht". Innen schütze ich die fertig geschliffenen Flächen mit einem Malerklebeband.



Die Korpusecken werden mit eingeleimten Federn verstärkt, dazu habe ich mir eine Vorrichtung für die Tischkreisäge gebaut. Das geht so relativ einfach, erfordert aber etwas Erfahrung mit der Tischkreisäge.


Die Federn werden passend gehobelt und mittels der einzig mir bekannten Art und Weise auf Länge geschnitten. Ich habe keine Ahnung wie man das ohne so eine schöne Gehrungssäge macht. Die Federn werden verleimt und plan gehobelt.




Der verleimte und verstärkte Korpus erhält eine umlaufende Nut auf der Tischkreissäge. Mit der Zapfensäge wird der sensible Schnitt gemacht, der Trennschnitt zwischen Deckel und Boden.



Die gehobelten Teile werden zueinander ausgerichtet und erhalten eine sehr präzise Scharnierfräsung mit der Lamello. Die Boxen bekommen Duplex-Scharniere. Diese sind super verarbeitet und lassen sich sehr leicht einfräsen. Bei diesem Werkstück wirkt es etwas wacklig, aber die Fräse hat genügend Auflagefläche.


Für das Innenleben musste ich noch einige Streifen verleimen und einpassen



Im Korpus werden kleine verschiebbare Kästchen auf verschiedenen Ebenen sein. Diese kleinen Kästchen bekommen Fingerzinken. Die Vorrichtung dazu hatte ich auch noch im letzten Jahr gemacht. Im Prinzip sind die Fingerzinken so breit wie das Sägeblatt, daher muss man nur eine Möglichkeit finden die Abstände gleichmäßig einzuhalten.
 

 Der Boden wird in eingesägte Nuten gesteckt, dazu müssen die Böden eingehobelt werden.
 

Das Verleimen der kleinen Kästchen ist wirklich sehr speziell. Der Leim muss in die kleinen Zwischenräume und das dauert. Mit "normalen" Schraubzwingen war mir das Verpressen nicht ganz geheuer. Mit den kleinen Korpuszwingen ging das sehr gut. Sie verteilen die Kraft schön auf die Flächen ohne Druckstellen und die Kraft lässt sich sehr präzise dosieren.
 

 Nach dem Verleimen werden die Kästchen eingehobelt bis sie schön im Korpus entlanggleiten.



Nach dem Feinschliff und dem Ölauftrag erfolgt die Montage. Bei solchen Projekten habe ich die Motivation nur Schrauben mit Schlitzantrieb zu verbauen. Mittlerweile hab ich zum Glück eine Bezugsquelle aufgetan, früher habe ich die alten Sammelgläser von den Opas und Onkels durchwühlt. Und die Montage geht nun dank der echt kölschen Wachsmischung auch viele leichter. 

Hier das Ergebnis:


 
 
 


Kategorien: Holzwerker

Belastungen der Waldeigentümer müssen ausgeglichen werden

„Die steigenden Ansprüche von Seiten des Naturschutzes und der Erholungsuchenden führen zu einer Überforderung von Wald , Natur und Forstbetrieben“, sagte Philipp Freiherr zu Guttenberg, Präsident der AGDW – Die Waldeigentümer, anlässlich des dritten Dialogforum Wald, zu dem das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gestern und heute Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und von den Verbänden nach Berlin eingeladen hatte. Dieses Mal hatte das BMEL den Schwerpunkt auf „Freizeit, Erholung und Gesundheit“ gelegt. Deutlich wurde, dass die Zunahme individualisierter Sportarten und erlebnisorientierter Freizeitaktivitäten in den vergangenen Jahren zu einem großen Druck auf den Wald und dessen Eigentümer geführt hat.

Laut dem Hamburger Thünen-Institut führen die Gesamtbelastungen durch Schutz- und Erholungsfunktion zu Mehraufwendungen für die Privatwaldbetriebe von rund 45 Euro pro Hektar im Jahr, für die Körperschaftswaldbetriebe liegt die Summe gar bei gut 52 Euro. Bezogen auf den Reinertrag des Privatwaldes von rund 188 Euro pro Hektar im Jahr und des Körperschaftswaldes von gut 124 Hektar seien die Belastungen erheblich.

Ein Festival für den Baum!

Bundesweit wird um den 25. April – dem Tag des Baumes – seit über 60 Jahren von Flensburg bis Berchtesgaden zum Spaten gegriffen. Diese Idee hat bis heute nichts von ihrer Faszination eingebüßt. In Deutschland hat die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) diese Tradition 1952 mit einer Ahornpflanzung durch den ersten Bundespräsident Prof. Dr. Theodor Heuss in Bonn begründet. Der Ahorn Quelle: www.holzwurm-page.de" class="glossary-icon"> im Bonner Hofgarten erfreut sich noch heute prächtiger Gesundheit und stattlicher Größe (siehe Foto). Dank vieler Hände und durch finanzielle Unterstützung von Spendern wurden im Laufe der Zeit viele Millionen Bäume gepflanzt.

2016 steht die Winterlinde, der Baum des Jahres, im Vordergrund. Sie ist sowohl ein beliebter Wald- als auch ein besonders geeigneter Stadtbaum. Im Wald punkten ihre Fähigkeit, Schatten zu ertragen und ihr gutes Holz .

So werden Holzpackmittel hergestellt

Packmittel aus Holz : Das klingt zunächst nach ein paar Holzlatten und Nägeln, die miteinander verbunden werden. Doch so einfach ist es nicht, denn ihre typischen Vertreter – Paletten, Kisten und auch Kabeltrommeln – müssen Höchstleistungen erbringen und stammen daher häufig nicht aus einer Serienproduktion.

„So individuell, wie Holzpackmittel heute exakt passend zum Transportgut angefertigt werden, so vielfältig ist auch die Produktion von Kisten und Paletten“, erklärt der HPE-Geschäftsführer Jan Kurth.

Konzept für ZOW 2017 steht

Nach der ZOW 2016 laufen die Planungen der ersten Zuliefermesse des Jahres 2017 bereits auf Hochtouren: Nach intensiven Gesprächen mit Ausstellern, Besuchern und Verbänden hat Messeveranstalter Clarion Events Deutschland das Konzept für die 23. ZOW weiter modifiziert und im Haus der Verbände in Herford vorgestellt. Auf drei Tage verkürzt wird die Zuliefermesse vom 7. bis 9. Februar 2017 stattfinden und mit neuen, attraktiven Angebotspaketen aufwarten, die für die Aussteller eine Preisersparnis von 10 bis 25 Prozent bedeuten.

„Sowohl der ZOW-Beirat als auch der Arbeitskreis sind von der marktnahen Messe-Konzeptionierung überzeugt und haben grünes Licht gegeben“, sagt Senior Project Consultant Udo Traeger. „Damit haben wir die Basis für eine zukunftsfähige Veranstaltung gelegt, die der Branche eine Arbeitsplattform in Europas größtem Möbelcluster Ostwestfalen-Lippe (OWL) bietet.“

Bayerische Wälder und Bäume werden größer, bunter und älter?

Anlässlich des Tag des Baumes am 25.April lohnt ein Blick auf den Zustand bayerischer Bäume und Wälder. Und die Bilanz ist insgesamt erfreulich: Waldflächen und Holzvorrat nehmen in Bayern kontinuierlich zu und die Anzahl naturnaher Mischwälder und Laubbäume steigt ebenfalls stetig an. Auch alte Bäume und das sogenannte Totholz - ökologisch wichtiger Lebensraum für eine Fülle von Insekten , Pilzen und Vögeln - sind in bayerischen Wäldern reichlich vorhanden.

Dies ist im Kern ein Ergebnis der in Bayern betriebenen nachhaltigen Forstwirtschaft. Es wird also weniger Holz eingeschlagen, als nachwächst. Laut den Zahlen der aktuellen Bundeswaldinventur stehen über alle Eigentumsarten einer Nutzung von durchschnittlich 9 m³ pro Jahr und Hektar ein Zuwachs von durchschnittlich 11,9 m³ pro Jahr und Hektar gegenüber

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