Erste Einspruchssitzung zur Fachregel 02 „Balkone und Terrassen“ hat stattgefunden

Die erste Einspruchssitzung zur Fachregel 02 „Balkone und Terrassen“ fand unter Beteiligung des Ausschusses Technik und Umwelt von Holzbau Deutschland sowie den Einsprechern im Oktober 2014 in Kassel statt. Ende Mai 2014 hatte Holzbau Deutschland den überarbeiteten Entwurf der Fachregel 02 „Balkone und Terrassen“ veröffentlicht und den Fach- und Verkehrskreisen zur Stellungnahme zur Verfügung gestellt. Über 30, zum Teil sehr umfangreiche Stellungnahmen waren fristgerecht bei Holzbau Deutschland eingegangen, die auf der ersten Sitzung nur in Teilen beraten werden konnten.

VdDK-Vorstand berät zu kommender Küchenmesse und dem Logistikprojekt ZIM Log

Mit außergewöhnlicher Herzlichkeit wurden die Vorstände des Verbands der Deutschen Küchenmöbelindustrie (VdDK e.V.), Herford, Anfang letzter Woche zu ihrer Herbstsitzung beim erfolgreichen Küchenmöbelhersteller Ballerina aufgenommen. Unter Leitung von Max Müller (Alno AG, Pfullendorf) – der den kurzfristig verhinderten VdDK-Vorsitzenden Stefan Waldenmaier vertrat – standen die Themen Living Kitchen 2015, die Zukunftsinitiative Möbellogistik (Zimlog) sowie technische und normative Belange im Fokus des Meetings.

Ein gelungenes Rahmenprogramm bot das gastgebende Unternehmen Ballerina-Küchen H.-E. Ellersiek GmbH, Rödinghausen. Inhaber Heinz-Erwin Ellersiek scheute weder Zeit noch Mühe und begleitete die gesamte Veranstaltung persönlich – nicht selten mit gewohnt direkten, pointierten Diskussionsbeiträgen.

Ballerina, gegründet 1978, produziert heute mit ca. 250 Mitarbeitern auf 30.000 m² Werksfläche rund 25.000 Küchen pro Jahr. Das mittelständische Unternehmen mit einer Exportquote von etwa 50 % beeindruckt besonders in den letzten zehn Jahren mit einer überaus erfolgreichen Entwicklung. Das unterstrichen auch die jüngst zu Ende gegangene Hausmesse mit ihrer Fülle überraschender Produkt-Features als auch der überdurchschnittliche Umsatzzuwachs des laufenden Jahres.

Schellack für Naturfarben

Natural-Farben.de Aktuell - Mo, 2014-10-27 19:08

Schellack ist ein wichtiger Rohstoff für Naturfarben. Die ersten Berichte in Europa über “Lac” aus Indien kommen aus dem 16. Jahrhundert. Das Wissen über Gewinnung, Aufbereitung und das richtige Abmischen wurde von Generation zu Generation weitergeleitet. Jeder Handwerksmeister (Schreiner, Geigenbauer, Maler, etc.) hatte sein eigenes Rezept. Ohne aufwändige Chemie konnte man mit dieser Naturfarbe Möbeloberflächen bis zum Hochglanz verfeinern.
Erst im 19. Jahrhundert wurde Schellack dann von der Industrie mehr und mehr technisch perfektioniert – musische Krönung war die Schellack-Schallplatte.Schellack ist ein wichtiger Rohstoff für Naturfarben

Schellack für Naturfarben

Schellack – Gewinnung

Die Lackschildlaus

Lackschildlaus

Die Lackschildlaus (Kerria Lacca) saugt an verschiedenen Bäumen und Sträuchern den Saft der Rinde und hinterlässt als Sekret den “Lac” – Stocklack genannt. Damit bauen sich die Läuse ihr schützendes Zuhause an den Ästen. Dieser Rohlack wird gesammelt, von Fremdstoffen befreit, gebleicht und getrocknet. Das Ergebnis sind die Schellack Plättchen, welche durch Akohol gelöst als Streichlack verwendet wird.

Schellack ist überall

Doch Schellack wird noch für viele andere Produkte verwendet: Für Tusche, Klebstoffe, Verfestiger von Stoffen, Isolierharz, Haarspray, Mascara. Bei Lebensmittel in der Süßwarenindustrie für Schokodragees oder Marzipan und als Schutzglanz für Obst und Nüsse. Auch die Pharmaindustrie verwendet Schellack für Tabletten und Kapseln.

Galileo hat einen Bericht über die Gewinnung von Schellack für die Lebensmittelindustrie zusammen gestellt.

Bei den Naturfarben findet Schellack Verwendung für die Maskierung von schadstoffbelasteten Hölzern, für die Hochglanzpolitur bei edlen Holzmöbeln, als Sperrgrund und für Firnisse.

 ein Sperrfinish, bzw. Schellackmattierung

Schellack Maskierung – Sperrfinish

Natural Naturfarben verwendet Schellack für Schellack-Sperrfinish – eine Grundierung die durch mehrfaches Auftragen bis zu einer dichten Schicht aufgebaut werden kann. So wird dieser Streichschellack auch als Maskierung gegen Schadstoffe eingesetzt.

Stövchen aus Birnenholz

holzprojekt - So, 2014-10-26 20:21
Auf der Suche nach einem Geschenk für meine Frau fand ich mal wieder eine Inspiration bei Konrad Horsch. Ein Stövchen ist gerade in der kalten Jahreszeit sehr praktisch und dessen Vorlage einfach und schlicht. Er ist ein sehr talentierter Kunsttischler, wobei ich die Bezeichnung Holzkünstler treffender finde. Er hat einen Online-Shop (lignum-online.de)und vertreibt sehr schöne und handwerklich anspruchsvoll gefertigte Gegenstände.
Das Ausgangsmaterial ist schwäbische Birne und sehr lange abgelagert. Ich hatte noch Reststücke zur Verfügung. Aufgrund der Länge habe ich das gute Stück von Hand ausgehobelt.



Im Zentrum erhält der zugerichtete Rohling zwei Bohrungen, für die spätere Bedienung wesentlich komfortabler. Das Spanvolumen war beträchtlich bei diesem harten Holz.



Die Luft- und Lichtschlitze habe ich mit der Oberfräse und einer Schablone eingefräst. Die Klemmung ist nicht ganz einfach, aber hierbei kommt es ja nicht auf hohe Passgenauigkeit an.



An der Unterseite habe ich wie bei der Vorlage einen kleinen Falz angebracht, ein kleiner Fehler hat den Falz etwas wachsen lassen.



Geschliffen habe ich das kleine Teil bis Körnung 240, durch diese Form recht aufwendig.


Die Oberfläche habe ich mit Hartöl versiegelt. Für ein etwas lebhafteres Bild habe ich noch eine Schicht Leinölfirnis aufgetragen.



Das Ergebnis:



Kategorien: Holzwerker

Freitagvormittag in Hersbruck: Was haben 13 Gymnasiastinnen und Ottmar Fischer gemeinsam?

nachhaltig die-moebelmacher - So, 2014-10-26 19:49
von Alice Niklaus Antwort: Sie beschäftigen sich intensiv mit dem Thema Obstsortenvielfalt! Kalt wars am vergangenen Freitag, die Sonne verschleiert, die BesucherInnen des Bauernmarkts eilten hin, kauften ein und eilten wieder heim. Auch ich kaufte ein, blieb dann allerdings aus Neugierde und Engagement zwischen Brunnen und Rathaus hängen, fand 13...

Eiche ölen mit Holzöl

Natural-Farben.de Aktuell - Sa, 2014-10-25 20:05

Eiche ölen mit Holzöl
Eiche sieht roh geschliffen recht hell und farblich gleichmäßig aus. Sobald die Eiche aber geölt wird, verändert sich das Bild: Ein Holzöl verstärkt die Holzfarbe – man spricht von Anfeuerung. Holzöl feuert das Holz an - es wird kräftiger in seiner Farbe

Holzöl feuert das Holz an

Eiche verändert sich durch das Ölen

Jedes Holzöl verändert die Farbe der Eiche ein wenig anders. Deshalb legt ein Tischler erst einen Test mit den Ölen an. Auf Musterstücken werden die verschiedenen Hartöle aufgetragen und genau festgehalten, welches Holzöl die Eiche wie farblich verändert. Durch die Arbeit an den Musterstücken bekommt der Verarbeiter gleichzeitig Erfahrung, wie viel die Eiche von dem Holzöl in sich aufnehmen kann.

Verschiedene Holzöle im Test

Verschieden Holzöle werden auf Eiche getestet

Holzöle auf Eiche im Test


Patrick hat in seinem Holzwerker-Blog die Holzöle für Möbel von Natural Naturfarben auf Eiche getestet:
Das Möbel-Hartöl mit UV-Blocker, das H2-Möbelöl und das Möbel-Hartöl farblos. Die Ergebnisse fallen recht unterschiedlich aus:

eiche mit farblosen Holzoel

Holzoel farblos

Farblos auf Eiche
Das Möbel-Hartöl ist ein recht dünn eingestelltes Holzöl und zieht tief in die Eiche ein. Dadurch werden die Holzfasern an der Oberfläche leicht transparent und die Holzfarbe verstärkt sich. Das Holz wirkt dunkler. Die Holzfaser quillt durch das Öl kaum auf.
Es braucht wegen der Ölbehandlung keinen weiteren Feinschliff.

Holzoel - hier das Möbel Hartöl mit Weißpigment

Holzoel Weisspigment

Mit Weißpigment auf Eiche
Das Möbel-Hartöl mit Weißpigment (=”UV-Blocker”) hat die gleichen Eigenschaften wie das farblose. Das Holz quillt kaum auf und das Öl zieht tief in die Holzfaser ein.
Die Weißpigmente setzen sich in den Poren des Holzes und in den Spitzen der Holzfaser ab.
Dadurch wirkt das Holz heller. Es wird mit den Jahren kaum nachdunkeln.

wasserhaltiges Holzoel mit Weißpigment

H2-Holzoel mit Weisspigment

H2-Möbelöl mit Weißpigment auf Eiche
Das H2-Möbelöl mit Weißpigment ist ein Holzöl, das Wasser als Verdünner hat – also VOC-frei ist. Wasser lässt die Holzfaser etwas quellen und sperrt diese leicht ab. Dadurch zieht das H2-Möbelöl nicht so tief ein wie das normale Möbel-Hartöl. Die Anfeuerung fällt geringer aus und das Weißpigment hellt die Eiche etwas mehr auf. Wegen der Quellung braucht es dann einen Zwischenschliff vor dem nächsten Ölen.

Fazit

Jedes Holzöl verändert die Eiche ein wenig anders. Durch Teststücke kann man heraus finden, wie man mit den unterschiedlichen Ölen am besten umgeht und wie die Öle die Eiche farblich verändern.

Folgende Holzöle werden bei Natural mit und ohne Weißpigment (= “UV-Blocker” angeboten):
Parkettöl – Fußbodenöl: Sehr widerstandsfähig – seit Jahren auch als Arbeitsplattenöl im Einsatz
Möbel-Hartöl: etwas dünner eingestellt – das älteste Holzöl von Natural Naturfarben
H2-Möbelöl: Wasserverdünnbar, cobaltfrei, VOC-frei – das neuste Holzöl von Natural Naturfarben
Pflegewachsöl: Für die Nachpflege von geölten Oberflächen
Heißöl – das dickste Holzöl – kann nur durch Hitzeeinwirkung gut in das Holz einziehen

Der Holzwerker-Blog von Patrick

Hier geht es zu Patrick Holzwerker

Rhenus übernimmt Brenner-Gruppe

Vorbehaltlich der Zustimmung der Kartellbehörden übernimmt die Rhenus SE & Co. KG zum 1. Januar 2015 die Brenner-Gruppe mit Hauptsitz in Plaidt (Rheinland-Pfalz). Durch den Kauf des Spezialisten für Holzlogistik erweitert das Unternehmen seinen Service in der Stoffstromlogistik.

Sämtliche Unternehmensbestandteile der Brenner-Gruppe mit Niederlassungen in Deutschland, Luxemburg und der Schweiz werden zum Jahreswechsel Bestandteil der Rhenus-Gruppe. Die Firmengruppe Brenner wird als selbständiges Unternehmen weitergeführt.

BMEL-Förderschwerpunkt „Forschungsverbund - Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen“

Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) initiiert im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) einen Forschungsverbund, der die Eigenschaften von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen im Bereich Wärme- und Schallschutz sowie Brandschutz und Glimmverhalten weiter verbessern soll. Projektvorschläge sind bis spätestens zum 30.04.2015 bei der FNR einzureichen.

Auch Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen müssen sich den gestiegenen Anforderungen an Wärmedämmeigenschaften, Brandschutz, Nachhaltigkeit und ihre Bewertung stellen. Der Forschungsverbund soll deshalb u.a. Fragen hinsichtlich der theoretisch erreichbaren Wärmeleitfähigkeit beantworten und Vorschläge für eine entsprechende technische Umsetzung formulieren.

Steffi Kneißl, Andrea Schirmaier, 2 Miss Franken und Lizzy Aumeier im Kochtalk bei den Möbelmacher auf der fem - Consumenta 2014

nachhaltig die-moebelmacher - Fr, 2014-10-24 07:59
Kochtalk in der Ernährungslaunch in Halle 7A B04 mit tollen Fauen und einem Quotenmann Samstag, 25. Oktober 12:00 Uhr Wir Möbelmacher bohren oft dicke Bretter, aber auf der Consumenta haben wir in diesem Jahr wirklich besondere Frauen eingeladen: Am Samstag beginnt die junge Stefanie Kneißl, Chef de Patisserie im Gasthaus...

EUROBAUSTOFF legt in den Holzsortimenten in den ersten drei Quartalen um 16 % zu

Die Holzsortimente umfassen alle Sortimente des Holzhandels mit Ausnahme von Baustoffen, DIY-Artikeln und Dienstleistungen. Im Einzelnen erzielten Boden/Wand/Decke (+29 %), Hobelware (+27 %), Schnittholz (+13 %), Holzwerkstoffe (+13 %), Holz im Garten (+18 %) und Bauelemente aus Holz (+13 %) deutliche Zuwächse. Innerhalb der Hobelware überholte erstmals Konstruktionsholz (KVH , BSH , Träger) auch im Gesamtumsatz die klassische Hobelwaren wie Profilbretter, Glattkant usw. Im Ranking der Warengruppen führt nach wie vor das Sortiment Bauelemente aus Holz. Auf Platz zwei folgen nun die Holzwerkstoffe, die erstmals Schnittholz vom zweiten auf den dritten Platz verdrängt haben.

„Damit haben sich die Holzsortimente wiederum deutlich besser als der Markt entwickelt – für 2014 rechnen wir mit einem klar zweistelligen Wachstum“, stellt der Leiter Einkauf Holz Stefan Pfeil fest.

Nachhaltige und multifunktionale Forstwirtschaft ist aktiver Klimaschutz

Im vergangenen Monat fand in New York der Sondergipfel zum Klimawandel statt. Mit diesem Gipfel sollte unter anderem erreicht werden, dass sich Regierungen, Privatwirtschaft und Zivilgesellschaft gemeinsam und mit konkreten Aktionen für eine CO2-ärmere Welt engagieren. „Unsere nachhaltige und multifunktionale Forstwirtschaft sorgt dafür, dass der Wald ein Klimaschützer ist. Jahr für Jahr wird durch den deutschen Wald die Atmosphäre um rund 52 Millionen Tonnen Kohlendioxid entlastet“, sagt Georg Schirmbeck, Präsident des Deutschen Forstwirtschaftsrates (DFWR).

Der Klimawandel ist eine der bedeutendsten Herausforderungen für die Menschheit. Die Vereinten Nationen haben sich mit der Senkung des Energieverbrauchs und der Verringerung von Treibhausgasemissionen ehrgeizige Ziele im Bereich des Klimaschutzes gesetzt. Die Bundesrepublik Deutschland unterstützt diese Ziele und leistet einen wesentlichen Beitrag, um den Klimaschutz in Deutschland und weltweit zu verbessern.

Gut leben statt viel haben - Vortrag von Hubert Weiger im Kulturbahnhof Ottensoos

nachhaltig die-moebelmacher - Mi, 2014-10-22 13:17
von Nina Brunner Am 23. Oktober spricht Hubert Weiger (Vorsitzender des BUND und des Bund Naturschutz Bayern) im Kulturbahnhof Ottensoos über aktuelle Herausforderungen des Natur- und Umweltschutzes. Damit verbunden ist ein neues Verständnis von Konsum und Lebensstil, das auf weniger materiellen Verbrauch, mehr Zeitwohlstand und eine gerechte Verteilung von Gütern...

Europas Online-Schnäppchenjäger auf der Pirsch nach Elektro-Gartengeräten

Online-Shopping liegt bei den europäischen Verbrauchern im Trend. Dennoch gibt es nach wie vor Produktgruppen, für die die Verbraucher sich nach wie vor lieber auf den Weg in ein Geschäft machen. Das gilt besonders bei technischen Verbrauchsgütern, die viele vor einem Kauf im Laden ansehen und auf Herz und Nieren prüfen möchten. Aus diesem Grund werden viele Renovierungs-, Heimwerker-oder Gartenprodukte in den meisten europäischen Ländern traditionell „offline“ gekauft. Zu den Ausnahmen gehören Elektro-Gartengeräte.

Ein signifikanter Anteil der europäischen Gartenbesitzer ist bereit sie per Mausklick zu erwerben. Das sind ausgewählte Ergebnisse des kontinuierlich durchgeführten europäischen Heimwerker- und Renovierungsmonitors. Hierbei wurden im ersten Halbjahr 2014 6.000 europäische Verbraucher in Online-Interviews befragt.

Holzfachwerk aus Buche – schlank und zukunftsweisend

Mit ca. 40 Mitarbeitern baut die i+R Holzbau GmbH (Unternehmen der i+R Gruppe) vor allem Industriehallen und Gewerbebauten, aber auch mehrgeschossige Wohnhäuser in Holzbauweise. Für die Produktion und Verladung der großformatigen Holzwandelemente hat das Unternehmen nun seinen Produktionsstandort im österreichischen Lauterach (Vorarlberg) um eine langgestreckte Halle mit 1.600 m² Nutzfläche plus Tiefgarage erweitert. Die Halle schließt direkt an die bestehenden Produktionsflächen an und wird durch Oberlichter sowie über einen hoch gelegenen Fensterstreifen seitlich belichtet. Bei diesem Neubau wurde das industriell hergestellte Furnierschichtholz BauBuche erstmalig für einen Gewerbebau eingesetzt.
Dachrippenelementen aus BauBuche Quelle i+R Holzbau GmbH
In dem besonderen Projekt hat die i+R Holzbau GmbH mehrere Rollen inne: Sie ist Bauherr, Planer, ausführender Betrieb und Nutzer zugleich. Auch die Statik für die neue Halle aus BauBuche wurde "inhouse" in Lauterach erstellt – von Projektleiter und Diplomingenieur Ingo Feichter, der als gelernter „Bauingenieur“ das Tragwerk der Halle berechnet hat.

Werkstattmöbel: Einfache Konstruktion

HolzBastlerSeite - Mi, 2014-10-22 07:00
In Foren stolpert man häufig über Fragen zum Bau von einfachen Werkstattmöbeln. Zweckmäßig, stabil und preiswert herzustellen sollen diese Möbel sein. Ich hab nun schon einige solche Möbel für mich und im frühen Sommer auch eins für einen Bekannten gebaut. Es sollte ein gemeinschaftlicher Bau werden, aber es war sehr schwierig unsere Freizeit zu synchronisieren. Beim Zusammen- und Aufbau waren wir aber beide im Einsatz.

Die Konstruktion ist komplett aus Pappelsperrholz. Die Schrankseiten und Traversen jeweils in 18mm genau wie die Schubkästenseiten. Nur die Schubkästenböden sind aus 10mm Pappelsperrholz und die Tischplatten aus 19mm MDF. Es kommen wieder einmal Rollenüberauszüge zum Einsatz.


Hier noch zur Veranschaulichung eine Explosions-Zeichnung eines Schrankelementes:


Alle Teile sind verschraubt mit Pocketholes und Lamellos zur einfacheren Ausrichtung. Die Schubkästenteile sind zusätzlich verleimt.

Im folgenden Video sind die Arbeitsschritte aufgezeigt. Die Konstruktion ist einfach, leicht, preiswert (Materialwert komplett etwa 600€) und doch ausreichend stabil.


Kategorien: Holzwerker

Beispielhaftes Wirken für Wald und Umweltbildung

Forstminister Christian Meyer hat heute im Waldforum Braunschweig-Riddagshausen drei herausragende Waldprojekte mit der Niedersächsischen Forstmedaille ausgezeichnet. „Die Preisträger haben Tolles auf die Beine gestellt. Sie arbeiten seit Jahren engagiert für den Wald und die Umweltbildung. Ihre Projekte sind vorbildlich und beispielhaft für andere", so der Minister. „Unser Wald und unsere ökologisch ausgerichtete multifunktionale Forstwirtschaft brauchen Menschen wie unsere Preisträger. Sie verdienen unseren besonderen Dank und unsere Anerkennung." Die drei preisgekrönten Projekte im Einzelnen:

Gabriele Darley hat 1994 den Waldkindergarten Schöppenstedt als einen der ersten seiner Art in Niedersachsen gegründet. Damit hat sie die aus Skandinavien stammende Art der Wald- und Naturpädagogik, Kindergartenkinder täglich nach Herzenslust in der freien Natur spielen, lernen und toben zu lassen, nach Niedersachsen gebracht. Viele Behörden und Waldbesitzer waren diesem neuartigen Konzept gegenüber anfangs skeptisch eingestellt. Doch mit Beharrlichkeit und Idealismus hat Gabriele Darley ihren Plan verwirklicht, Kinder den Zauber des Waldes in der freien Natur erfahren zu lassen. Heute gibt es landesweit etwa 50 Waldkindergärten, die meisten in den Forstämtern der Niedersächsischen Landesforsten.

3 Millionen für Forschung ressourcenschonender Werkstoffe auf Holz- bzw. Kunststoffbasis

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert im Rahmen des Programms „Forschung an Fachhochschulen“ zwei innovative Forschungsprojekte an der Hochschule Rosenheim. Die Förderbescheide in Höhe von zusammen knapp 3 Millionen Euro überreichte der Parlamentarische Staatssekretär des BMBF, Stefan Müller, am 20. Oktober persönlich an Hochschulpräsident Professor Heinrich Köster.

Mit diesem Geld soll die Forschungskompetenz der Hochschule im Bereich der Entwicklung ressourcenschonender Werkstoffe auf Holz - bzw. Kunststoffbasis weiter ausgebaut werden.

Allein rund 2,5 Millionen Euro gewährt das BMBF für ein Projekt zur Erforschung und Entwicklung neuer multifunktionaler Naturfaser-Kunststoff-Verfahren und -Werkstoffe für den Fahrzeug-, Holz- und Möbelbau. „Damit geht die bislang höchste Summe, die jemals im Rahmen des Programms „Forschung an Fachhochschulen“ für ein einzelnes Forschungsprojekt einer Hochschule für angewandte Wissenschaften zugesprochen wurde, nach Rosenheim“, hob Staatssekretär Müller hervor.

Bericht über genetische Vielfalt im Wald veröffentlicht

Die BLE veröffentlicht zum dritten Mal den Bericht der Bund -Länder-Arbeitsgruppe "Forstliche Genressourcen und Forstsaatgutrecht" (BLAG-FGR). Der jetzt erschienene Tätigkeitsbericht zeigt zahlreiche Möglichkeiten auf, wie die genetische Vielfalt von Baum- und Straucharten in den Wäldern erhalten werden kann.

Der Bericht dokumentiert die Maßnahmen der Länder und des Bundes zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der forstlichen Genressourcen von Baum- und Straucharten. Er fasst den Sachstand zur Erhaltung forstlicher Genressourcen in den Ländern zum 31. Dezember 2012 zusammen und gibt einen Überblick zu den durchgeführten und geplanten Aktivitäten der BLAG-FGR. Hierzu zählen In-situ-Maßnahmen, das heißt die Sicherung und Erhaltung am Ursprungsort; im Gegensatz zu Ex-situ-Maßnahmen, bei denen forstliche Genressourcen (zum Beispiel Samen oder Reiser) entnommen und an einem anderen, gesicherten Standort erhalten werden. So wurden im Berichtszeitraum über 320 In-situ-Maßnahmen auf mehr als 32.600 Hektar bei rund 100 Baum-und Straucharten durchgeführt. Zudem unterstützen über 100 Ex-situ-Maßnahmen die Erhaltung der forstgenetischen Ressourcen von rund 55 Baum- und Straucharten.

Kork bietet noch viel Potenzial

Ob Textilien, Holz oder Metalle – als Material-Berater und Innenarchitekt ist Hannes Bäuerle fasziniert von Werkstoffen aller Art. Er ist Geschäftsführer der Materialagentur Raumprobe und als freier Journalist für verschiedene Architekturmedien tätig. In diesem Interview spricht er über den Trend zu neuer Wertigkeit, nachhaltige Bauweisen und seine Vorliebe für pure und ehrliche Materialien.

Herr Bäuerle, Sie beschäftigen sich tagtäglich mit neuen Materialien für die Ausstattung von Objekten. Welche Trends sehen Sie dabei aktuell?

Klimawandel ist die größte Bedrohung für die Wirtschaft!

„Die Bioenergie deckt weltweit 14% des Endenergie-Bedarfs. Bis 2030 soll der Anteil mehr als verdoppelt werden, um die Klimaziele zu erreichen. Dies ist möglich und hängt vor allem von den politischen Rahmenbedingungen ab“, erklärt Heinz Kopetz, Präsident des Weltbiomasseverbandes, anlässlich des 18. Österreichischen Biomassetages in Salzburg.

Biomasse -Handel nimmt international zu

Ein Leitfaden in der Bioenergie-Entwicklung lautet: Priorität für regionale Produktion und Nutzung der Bioenergie, doch es gibt weltweit Regionen mit großem Überschuss an Biomasse und Ballungsgebiete mit einer deutlichen Unterversorgung. Daher nimmt der Handel mit Biomasse wie zum Beispiel mit Pellets, Hackgut und Biotreibstoffen deutlich zu. Dieser überregionale Ausgleich ist laut Kopetz sinnvoll und notwendig. In einer Reihe afrikanischer Länder deckt die Bioenergie mehr als 50% des Energiebedarfs. Auch in einigen europäischen Ländern liegt dieser Anteil bei 30% – ähnlich wie in Brasilien. Österreich hat ebenfalls ein beachtliches Nutzungs-Potenzial.

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