des Handwerkers Mittagspause…

…ist das tägliche Handicap für die Chefin.

Punkt 12°° Uhr muss was auf dem Tisch stehen. Nicht fünf vor oder nach, nein Punkt! Schmecken soll es, natürlich satt machen. Darf nicht zu viel Vitamine haben, zumindest soll man sie nicht vordergründig wahrnehmen können (kocht frau doch für 2 Männer). Mein Anspruch: Es sollte auch ein bisschen gesund sein – nun, wenigstens hin und wieder.

Das klappt aber nicht immer. Oft wird die Zeit knapp. Ein Blick auf die Uhr: 11:10 Uhr. Okay, das reicht dicke. Just bei diesem Gedankengang schneit eine Person ins Büro mit den Worten: „Ich bin auch gleich wieder weg, habe eigentlich überhaupt keine Zeit.“ Oh Mann, der/die hat mir gerade noch gefehlt. Aber, da muss man durch. Als ich endlich den Gedanken Mittagessen wieder aufnehmen kann, ist es 11:40 Uhr. Jetzt aber fix!

Der Einkaufswagen (ja ich habe einen „eigenen“) steht auf Pol Position. Portemonnaie geschnappt zum Wagen gehetzt und los geht es. Zuerst bergab (über die Startlinie Tor) erste Kurve. Wagen über Bordstein hieven und dann direkt den Eingang unseres Marktes (monopolistische Einkaufskette, unser direkter Nachbar) anvisieren. Links und rechts lasse ich schon mal den ein oder anderen Rentner, Mutti mit Kind, hinter mir. Rein in den Markt, erste scharfe Rechtskurve. Am Gemüse vorbei (sind eh zu viel Vitamine), Brotregal, nächste scharfe Rechtskurve. Zeit 1 Minute 46 Sekunden. Bin noch gut im Rennen.

Aber, da stehen Sie schon: Rentner (incl. meinem Vater) auf Erlebnistour, ins Gespräch vertieft, einen Haufen bildend, in meiner Bahn. Das nennt man Hindernisrennen. Bei der formel 1 würden Sie schnell aus dem Weg geschafft, geht hier nicht.  Am Getränkeregal scharfe Linkskurve nehmend, grüße ich die Herrschaften (noblesse oblige) und biege quasi im Slalom ab in die Abteilung Dosen.

Time out! Ich schaue mich um und suche, weil ja nun wirklich keine Zeit mehr für ein opulentes Mahl ist, nach 2 Dosen Ravioli (wird immer wieder gern genommen). An dem Regal sind Schilder mit dem was drin stehen sollte, darüber klafft ein schwarzes Loch (in dem Fall seit 4 Wochen). Gut, ist halt nicht. Planänderung: Spagetti mit Hackfleischsosse. Ich steuere die Fleischabteilung an und sehe von weitem was ich bereits ahnte: Schild – eine letzte Packung Hackfleisch – die just in diesem Moment von einem der parlierenden Pensionäre geflissentlich dem Regal entnommen wird.

Geloost! Ausgetrickst! Eine Angestellte (Frau M.) kreuzt genauso gedankenverloren wie ahnungslos meinen Weg (mittlerweile bin ich so aggressiv wie ein Raubtier dem die Beute entkommen ist).

Mit dem was ihr alles nicht in den Regalen habt, könnte man einen ganzen Laden ausstatten!!“ motze ich. Und dann folgt eine dramaturgische Einlage: Sie schlägt theatralisch die Hände über dem Kopf zusammen und jammert laut:“ Isch weeeeß jo aach net wer des immer all kaaaaft!“ Sagte ich es bereits? Ahnungslos!! (Marktwirtschaft, Angebot-Nachfrage, Disposition? Das sind hier Fremdworte!)

Es soll halt nicht sein. Resigniert wende ich mich dem Suppentütenarsenal zu. Zwei mal Rinderbrühe mit Nudeln, 10 Eier erhascht. Da sehe ich aus den Augenwinkeln wie sich der Rentnertrupp auflöst und der Kasse zustrebt. Jetzt gilt es !! Ich setze an zum Endspurt. Es werden keine Gefangenen mehr gemacht. In die Zielgerade einbiegend stelle ich mit Genugtuung fest, dass zwei Muttis mit ihren Kindern an den Süßwaren hängen geblieben sind (wenigstens auf Kinder ist Verlass). Ein Ehepaar beim Shoppingwellnessausflug, den Wagen voll bis oben hin, hänge ich ab indem ich in den Gang direkt links einbiege (quasi Abkürzung durch die Boxengasse). Unerlaubter Vorteil? – Puh, abgehängt.

Doch das letzte Handikap, die Kasse, vermasselt den Schnitt. Vor mir nur eine Kundin. Sechs Artikel liegen auf dem Band. Kassiererin (wieder Frau M.) und Kundin sind in ein wichtiges Gespräch vertieft: „Ei was macht dann de Schorsch? Lebt der als noch? Unnn es Elsbet?“ Ich räuspere mich, schiebe meine zwei Sachen ins Blickfeld der beflissenen Angestellten. Hinter mir bildet sich eine lange Schlange wartender Menschen die ihr Geld los werden wollen. „Zum Glück ist der Laden bald Inhaber geführt“, denke ich grimmig.

Oh, Kundschaft„, bemerkt Frau M. verwundert, als sie zufällig den Kopf dreht. Ich komme mir vor wie bei SWR3, „Baumarkt Hammer“: „Achtung, Achtung!!! Kunde am Regal, wünscht Personal!!“ Die Kundin zählt 9,45 € in Cent-Stücken ab. Mein Blutdruck würde jedes Messgerät sprengen. Und nun noch die Frage: „Päibäck Kadde? Ham mer nit, gelle?“ Ich bin weg. Es ist 5 vor Zwölf!!!

PS.: Selbst die Kleinsten stellen bereits fest, dass hier mitunter großer Mangel herrscht. Eine vierjährige ruft ihrer Mutter zu:“Frau M. hat gesagt dass die Lebkuchenhäuschen schon abgekauft sind. Die muss man immer ganz früh kaufen (wann denn , im Sommer????), weil ganz viele Kinder die abkaufen…“

Erster Onlinekurs: Bau einer Werkzeugkiste

Heiko-Rech.de Aktuelles - Mi, 2017-11-22 09:33
Endlich ist es soweit! Schon lange trage ich mich mit dem Gedanken, auch Kurse online zu halten. In Form von Videos. Nun startet endlich der erste Kurs: Bau einer Werkzeugkiste.  Wie das aussieht können Sie sich in diesem Video anschauen. … Weiterlesen →
Kategorien: Holzwerker

Innovative Ideen und kreative Gestaltungen überzeugen Jury

Robert - dem Schreiner am See - Mi, 2017-11-22 08:41
  • Der SÜDKURIER wurde beim 19. European Newspaper Award mit drei Awards in drei Kategorien ausgezeichnet.
  • Prämiert wurden nicht nur besondere Zeitungsseiten, sondern auch eine Multimedia-Reportage über den Rottweiler Testturm für Aufzüge, die auf SÜDKURIER-Online zu sehen ist.

SÜDKURIER ausgeszeichnet bei den European News AwardsZum achten Mal in Folge gehört der SÜDKURIER zu den Preisträgern des größten europäischen Zeitungswettbewerbs für Gestaltung, dem European Newspaper Award. 185 Zeitungen aus 27 Ländern hatten sich an der 19. Ausschreibung beteiligt. Der SÜDKURIER wurde mit drei Awards in drei Kategorien ausgezeichnet.

Bemerkenswert sind die Würdigungen in den Kategorien Innovation Print und Innovation Online, sie dokumentieren – so die Jury – die Qualität des SÜDKURIER auf allen Kanälen. „Über diese Einordnung freuen wir uns sehr“, so Chefredakteur Stefan Lutz, „denn es zeigt, dass guter Journalismus sowohl in der gedruckten Tageszeitung als auch im Netz funktioniert und von den Lesern geschätzt wird.“

In der Kategorie Innovation Print wurde eine vierteilige SÜDKURIER-Serie ausgezeichnet, die das Thema Stau in der Bodenseeregion beleuchtet hat. Eine Doppel-Zeitungsseite aus der Wochenendbeilage gewann in der Kategorie Sonderseiten, in der Rubrik Innovation Online eine Multimedia-Geschichte über den Testturm für Aufzüge bei Rottweil. Für diesen Digital-Preis hatte die Jury 120 Projekte aus 30 Medienhäusern zu bewerten.

Dass der SÜDKURIER zum achten Mal in Folge ausgezeichnet wird, ist angesichts der Konkurrenz in Europa keine Selbstverständlichkeit. Den generellen Trend weg von geschlossenen Texten hin zu alternativen Erzählformen setzt der SÜDKURIER aber schon länger um. „Das ist eine Stärke, die wir weiter ausbauen werden, vor allem im Internet“, so Chefredakteur Lutz. Die international besetzte Jury vergibt neben den European Newspaper Awards für einzelne Zeitungsseiten auch Hauptpreise. Diese gingen an: „Tagblatt“ in Luxemburg (Lokalzeitung), „De Limburg“ in den Niederlanden (Regionalzeitung), „Handelsblatt“ in Deutschland (überregionale Zeitung) und „Morgenbladet“ in Norwegen (Wochenzeitung).

Mit der ausgezeichneten interaktiven Grafik können Abonnenten von SÜDKURIER Digital den Testturm bei Rottweil Stück für Stück im Internet erkunden.

Lesen Sie hier den SÜDKURIER-Artikel zu den Auszeichnungen 2017. (PDF)

Der Beitrag Innovative Ideen und kreative Gestaltungen überzeugen Jury erschien zuerst auf SÜDKURIER Medienhaus.

Illegal geschlagenes Holz in Alltagsprodukten aufspüren

Jährlich gehen circa 7,6 Millionen Hektar Wald verloren, mit ihnen ihre Biodiversität und wertvolle Funktion als Speicher von Kohlendioxid. Sie fallen Brandrodung und illegalem Holzeinschlag zum Opfer und werden in Agrarland umgewandelt. Experten vermuten, dass das meiste unrechtmäßig geschlagene Holz als verarbeitete Produkte wie Möbel oder Spanplatten in den Handel gelangt. Während die Art und Herkunft von unverarbeitetem Holz gut ermittelt werden kann, bestehen häufig Schwierigkeiten bei der Art- und Herkunftskontrolle von Holz in diesen Produkten. Daher will das Thünen-Institut für Forstgenetik (Großhansdorf) gemeinsam mit dem Holzhandel ein neues Analyseverfahren entwickeln, bei dem die einzelnen Holzarten in fertigen Produkten nachgewiesen werden. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert das Vorhaben fachlich und finanziell mit rund 400.000 Euro.

Montage: Die Möblierung einer Arztpraxis

In den letzten Wochen konstruierten und fertigten wir die Möblierung für eine große MKG Praxis. Das Architekturbüro Hofbauer, Herr Markus Hofbauer, Architekt BDA, Dipl. Ing., aus Mainz (www.architekt-hofbauer.de), ist zuständig für das Konzept und die Planung der gesamten Praxis. Sein Ziel:“…. eine offene, helle und klare Architektur in deren Mittelpunkt der Mensch steht.“  Besonderen Wert legt Herr Hofbauer auf „eine qualitativ hochwertige Ausführung bis ins Detail.“ Und genau das ist auch unser Anspruch! Es gibt diverse Anforderung die gemeinsam mit unseren Meistern , dem Kunden und Architekten, am CAD und mit Hilfe von extra gefertigten Detailmustern abgestimmt werden. Ist die sterile Bedienung des Mobiliars im OP gewährleistet? Entspricht die Konstruktion und Positionierung der Bildschirmarme den Anforderungen im täglichen Betrieb? Solche und etliche andere Details sind  hinsichtlich Funktionalität und Design in Einklang  zu bringen.

Nun steht die Montage des gesamten Mobiliars an, eine logistische Herausforderung. Wir haben einen LKW angemietet, 7,5t. und haben fast 3 Tage  geladen, geliefert, verteilt, geladen…..4 LKW Ladungen voll.

Eines der vielen Bauteile, fertig für den Transport

Seit Montag sind unsere Schreiner nun dabei die Möbel zu montieren. Noch sieht für den Laien alles etwas konfus aus, doch unsere Fachleute arbeiten mit System.

Der Empfangsbereich Einer von 5 Arbeitstischen Teamwork, es geht voran

Der Wartebereich

 

Natürlich wird der Fortgang der Baustelle weiter dokumentiert.

Der Blog soll sich weiter entwickeln – mit Ihnen und Patreon

Heiko-Rech.de Aktuelles - Fr, 2017-11-17 09:52
In den letzten Monaten hat sich ja einiges getan, was den Blog angeht: Werbung und Amazon- Links wurden entfernt Gesponserte Videos wurden entfernt Die Seite der Kurswerkstatt wurde komplett überarbeitet (https://kurswerkstatt-saar.de) Alle Videos sind zur Videoplattform Vimeo umgezogen (https://vimeo.com/heikorech) Es … Weiterlesen →
Kategorien: Holzwerker

Neuer dormakaba Türschliesser TS 98 XEA bei OPO ab Lager lieferbar !

Neues von der OPO Oeschger GmbH - Fr, 2017-11-17 06:18
Ihre Lizenz zum schliessen Ob individuelle Lebensräume oder moderne Arbeitswelten – der Gleitschienentürschliesser TS 98 XEA erfüllt hohe Ansprüche an Qualität, Komfort und Design. Das Multitalent für alle Fälle umfasst ein riesen Portfolio an Vorteilen. Verschaffen Sie sich die Lizenz und werden Sie Teil der Mission! TS 98 XEA ist einer für alle Fälle: Seine […]

[Video] Die Winkel am Hobeleisen

Heiko-Rech.de Aktuelles - Do, 2017-11-16 07:16
Je mehr man liest, umso verwirrender wird es. Das ist bei vielen Themen so, auch bei den Schneidenwinkeln (Keilwinkel) an Stemm- und Hobeleisen. Dabei ist es nicht so kompliziert, wie man denken könnte. Eigentlich ist es sogar recht einfach. Artikel … Weiterlesen →
Kategorien: Holzwerker

Bevor geschaukelt wird, fallen Späne

Einfach waren die Deutschen Meisterschaften im Tischler- und Schreinerhandwerk noch nie – doch selten war es so schwer wie in diesem Jahr. Ein Schaukelstuhl mit über 20 Holzverbindungen, davon die Hälfte klassisch von Hand herzustellen, und diverse weitere Herausforderungen verlangten den 14 Regionalchampions aus ganz Deutschland alles ab.

18 Stunden …

… hatten die jungen Gesellen Zeit, das Unmögliche zu schaffen – zwei Tage, an denen in den Holzwerkstätten der Berufsbildenden Schulen (BBS) Ammerland in Bad Zwischenahn gesägt, gefräst, gestemmt, geklopft und geschliffen wurde, was das Zeug hält. Schnelligkeit, räumliche Vorstellungskraft, Präzision und praktisches Geschick: Alles wichtige Fertigkeiten, mit denen die jungen Handwerkstalente im Ergebnis punkten konnten.

HOMAG mit neuem InnovationCenter am Standort Holzbronn

Kluge Köpfe, kurze Wege und eine moderne Ausstattung: Dies sind die Zutaten für eine leistungsstarke Entwicklungsabteilung im Maschinenbau. Kluge Köpfe sind am HOMAG Sägenstandort in Holzbronn seit jeher aktiv; sie haben das Unternehmen zum führenden Hersteller von horizontalen Plattenaufteilsägen gemacht. Mit dem nun neu in Betrieb genommenen InnovationCenter profitieren die HOMAG Ingenieure vor Ort auch noch von kurzen Wegen sowie modernster Versuchs- und Entwicklungstechnik.

Im Zuge einer groß angelegten und bis voraussichtlich 2019 laufenden Modernisierung des Sägenstandorts Holzbronn hat HOMAG einen weiteren Meilenstein erreicht: die Inbetriebnahme des neuen InnovationCenters.

Dialog für den stadtnahen Wald

Das ist neu: Ein Masterstudiengang, der die Themen „urbaner Wald“ und „Sozialwissenschaften“ konsequent interdisziplinär miteinander verknüpft. Modulübergreifend stehen während der vier Semester besondere kommunikative und soziale Kompetenzen im Mittelpunkt. Die erste Zwischenbilanz der Studierenden fällt positiv aus. Auch externe praktizierende Förster/innen fragen bereits nach berufsbegleitenden Studien-Optionen. Diese aktuellen Rückmeldungen bekräftigen erneut die Grundidee der Studiengangsplaner/innen, eine bedarfsorientierte Ausbildung für zukünftige Führungskräfte stadtnaher und städtischer Wälder anzubieten.

Stefanie Zöller studiert seit Mitte September den bereits voll besetzten Studiengang an der HAWK Fakultät Ressourcenmanagement. Sie und ihre 24 Kommiliton/inn/en lernen hier, die Bedürfnisse der unterschiedlichen Interessensgruppen stadtnaher Wälder zu erfassen, zu moderieren und zu koordinieren.

[Video] Hirnleiste mit Lamello-Metall-Verbindern

Heiko-Rech.de Aktuelles - Sa, 2017-11-11 07:31
Eine Hirnleiste ist eine von vielen Möglichkeiten eine Brettfläche gerade zu halten. die klassische Variante ist in der Herstellung recht aufwändig. Es gibt aber eine einfache Version, für die man einen speziellen Verbinder (Knapp bzw. Lamello “Metall”) und eine Flachdübelfräse … Weiterlesen →
Kategorien: Holzwerker

Service-Gesellschaft DIUG bietet geprüfte Einzelnachweise

Der neue Leitfaden zur Nachhaltigkeitsnachweisführung verlangt von endverarbeitenden Betrieben im Tischlerhandwerk, bei der Verwendung von zertifiziertem Holz bei öffentlichen Ausschreibungen bei Überschreitung eines Auftragswertes von 2.000 Euro entweder eine Produktkettenzertifizierung beispielsweise durch FSC oder PEFC oder aber einen geprüften Einzelnachweis.

Durch diesen geprüften Einzelnachweis belegt der Auftragnehmer den Einsatz von nachhaltigem Holz, dieser kann von akkreditierten Zertifizierungsanbietern oder aber auch von ö.b.u.v. Sachverständigen erbracht werden.

Frühlieferprämien für Buchenstammholz in der Saison 2017/2018

In der Vergangenheit lief die traditionelle Laubholzeinschlagsaison von Oktober bis Mai des Folgejahres. Seit 2011 engagiert sich die Pollmeier Massivholz GmbH & Co.KG dafür, durch einen früheren Holzeinschlag die Saison zu verlängern. Durch eine längere Laubholzsaison lassen sich die begrenzten Transportkapazitäten für die Rundholzanfuhr besser nutzen. Und die Waldarbeit wird zumindest zum Teil in eine Jahreszeit vorgezogen, die weniger starken Witterungseinflüssen unterworfen ist. Der erforderliche Mehraufwand für den Holzeinschlag im belaubten Zustand wird dabei durch eine Frühlieferprämie vergütet. Ein früherer Beginn des Holzeinschlags stellt deshalb unter den richtigen Rahmenbedingungen eine Win-Win-Situation für Waldbesitzer, Forstunternehmen und die holzverarbeitende Industrie dar.

Video – Schulterblick – Folge 1

Heiko-Rech.de Aktuelles - Fr, 2017-11-03 10:08
Mit dem Umzug zu Vimeo sollten ja auch wieder mehr Videos von mir kommen. Ich habe mir lange Gedanken darüber gemacht, wie das genau aussehen soll. Es sollte nicht das sein, was ich die ganze Zeit gemacht habe und auch … Weiterlesen →
Kategorien: Holzwerker

Viel zu tun im Oktober

holzprojekt - Di, 2017-10-31 21:33
Es war intensiv im Oktober. Im Norden von Deutschland hat der Orkan "Xavier" gewütet und dabei auch Verwandtschaft von mir nicht verschont. Gleich vier stattliche Bäume hat der Orkan in deren Garten entwurzelt. Die Motorsägen hatten viel zu tun...


Meine Drechselbank, zumindest das Untergestell, habe ich lackiert. Ich habe mich für den Farbton Achatgrau entschieden. Es ist deutlich heller als ich es mir vorgestellt hatte, aber mir gefällt es. Jockel von Jockel-Mechanik konstruiert für mich noch Lagersitze und eine neue Welle. Ich hoffe demnächst die Teile in Auftrag geben zu können. 

Ein kleines Geschenk war noch von Nöten und es wurde ein Teelicht-Halter aus Zwetschge.



Ein Langläufer unter meinen Projekten - Zierholz für mein Brennholzregal im Wohnzimmer. Ich hoffe demnächst auf Begeisterung der Betrachter, aber es dauert noch.

Vor einigen Wochen habe ich eine Sendung von TLT bekommen. Meine Crosscut-Zapfensäge hat jetzt auch ein Medallion. Gefühlt hat die Säge jetzt mehr Kraft, sägt besser, bleibt länger scharf und sieht ganz objektiv noch schöner aus. Vielen Dank an Klaus und Pedder

Was kleines zwischendurch für die Holzwerker-Seele: ein altes Schnitzeisen wollte einen Griff haben und es hat sich gelohnt. Die Klinge lässt sich sehr scharf schleifen und lässt sich sehr präzise durch das Holz steuern. Mein Sohne musste das unbedingt selbst testen und hat sich dabei sehr gut angestellt.




Kategorien: Holzwerker

Die Hitze des Sommers aussperren

Wenn im Sommer die Sonne auf das Dach scheint, kann sich der ausgebaute Dachboden schnell in eine Sauna verwandeln. Arbeiten oder gar Schlafen fällt dann schwer. Doch man kann Abhilfe schaffen indem man ein paar Tricks beachtet. Ohne großen Aufwand wird die Innentemperatur erträglich.

Spiegelfolien anbringen

Spiegelfolien reflektieren das Licht. Die Sonnenstrahlen bleiben draußen und der Innenraum erhitzt sich nicht. Sonnenschutzfolien sind somit ein guter Hitzeschutz bei Dachfenstern. Neben Rollos sind sie sehr effektiv die Hitze abzuhalten. Es gibt sie in verschiedenen Stärken, wodurch man Einfluss auf die Stärke des Kühlungseffekt hat. Bei einer Einfachverglasung wird die Folie innen angebracht, bei einer Doppelverglasung kann man sie optional zusätzlich außen anbringen. Es ist sinnvoll eine Folie mit UV-Schutz zu wählen.

Wie der Schreiner kann keiner ???

Wer ein Haus hat kann ein Lied davon singen: es ist immer was zu reparieren !! So auch mal wieder bei Schreiners. Der Wasserhahn für den Garten ist defekt. Und nach der letzten Erfahrung (siehe Artikel …wieder Schreiner kanns keiner…..?? vom 18.03.2010) entschließt man sich nun den Fachmann ran zu lassen. Der Fachmann aus Finthen (hoffentlich kein Fehler) seines Zeichens gelernter Installateur, guter Freund vom Sohn des Hauses und langjähriges 4.-6. Kind unserer Familie nimmt sich der Sache an. Der Hahn ist an der Außenseite der Küchenwand angebracht, die Innereien dieses Hahnes jedoch sind in der Wand der Küch versteckt. Da man beim Bau hier leider auf eine Revisionsklappe verzichtet hat (warum weiß der Geier) muss die Wand aufgestemmt werden (von innen versteht sich)um zu sehen was gebraucht wir. Dumm nur, dass nicht gleich die richtige Position geortet wird. So kommt es, dass jede Woche ca. 1 mal das Loch etwas vergrößert wird, der Fachmann auf ein Bier vorbei schaut, rein guckt und verkündet, dass es noch nicht groß genug sei.  Aber es eilt ja nicht, wer braucht schon im Sommer einen Wasserhahn im Garten?

 

Den Dachboden nutzen

Wer ein Eigenheim besitzt, der steht häufig vor der Frage: Der Dachboden – Was soll damit passieren?
Immer mehr Menschen bauen die Räumlichkeiten unter’m Dach aus und verzichten auf den ursprünglichen Stauraum für Erinnerungen und Dinge, die 20 Jahre nur herum stehen. Sie fegen die Spinnweben hinfort und machen sich daran den Dachboden auszubauen. Mal soll ein Schlafzimmer hinein, mal wird es das Kinderzimmer und mancher nutzt es als Arbeitszimmer. Egal für welche Funktion des Raumes man sich entscheiden, eines haben alle gemein: Sie bedürfen ausreichend Licht. Nicht selten kommt zum eigentlich Ausbau Quelle: www.zimmererforum.de" class="glossary-icon"> noch das Setzen neuer Dachfenster hinzu. Dabei gilt es ein paar Dinge zu beachten.

Doppelbett mit gesteckten Verbindungen

Neues aus der Werkstatt - Mi, 2017-10-25 19:35

Freunde wünschten sich ein neues Doppelbett. Möglichst natürlich sollte es sein. Das hieß in dem Fall ohne Metallverbindungen und ohne Oberflächenbehandlung auskommen. Wunschholz: Zirbe. Gleichzeitig aber nicht zu rustikal. Was dabei herauskam könnt ihr in der aktuellen Holzwerken Ausgabe November/Dezember 2017 nachlesen, wie immer sind dort auch detaillierter Pläne und Anleitung zum selber Bauen dabei.

Hier vorab ein paar Bilder zum Gustieren:IMG904_Bett_mit_Lattenrost

Das Bett mit gestecktem Rahmen und geschwungenem Betthaupt. Besonderes Augenmerk habe ich auf eine möglichst ruhige Holzauswahl mit kleinen Ästen gelegt.

IMG926_Fuss

Detail der gesteckten Verbindung zwischen Fuß und den beiden Bettzargen.

IMG917_Betthaupt
Das geschwungene Betthaupt schafft ist beim Bau eine interessante Herausforderung und gibt dem fertigen Möbel Leichtigkeit und Komfort.

Kategorien: Holzwerker
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