Hornbach-Gruppe steigert Umsatz um 3,7%



Die Hornbach-Gruppe, einer der größten Betreiber von Bau- und Gartenmärkten in Europa, ist mit erfreulichen Umsatzzuwächsen durch das Rezessionsjahr 2009 gekommen. Nach den heute veröffentlichten vorläufigen Zahlen erhöhte sich der Nettoumsatz im Konzern der Hornbach Holding AG im vergangenen Geschäftsjahr (1. März 2009 bis 28. Februar 2010) um 3,7% auf 2.853 Mio. Euro (Vj. 2.752 Mio. Euro). Damit wurde die Prognose eines Umsatzwachstums im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich trotz der konjunkturellen Unsicherheiten erfüllt. Der Teilkonzern Hornbach-Baumarkt-AG, der zum Bilanzstichtag europaweit 131 (Vj. 129) großflächige Bau- und Gartenmärkte in neun Ländern betreibt, steigerte die Nettoumsätze einschließlich zwei neueröffneter Filialen um 3,4% auf 2.686 Mio. Euro (Vj. 2.599 Mio. Euro). Davon entfielen 41,3% (Vj. 41,0%) auf das europäische Ausland. Getragen wurde das Wachstum vor allem von den Filialen in Deutschland und den westeuropäischen Ländern allgemein. Der Teilkonzern Hornbach Baustoff Union GmbH entwickelte sich positiv gegen den Branchentrend und verbesserte die Umsatzerlöse um 8,8% auf 166 Mio. Euro (Vj. 153 Mio. Euro).

"Wir sind mit der Umsatzentwicklung der Hornbach-Gruppe im vergangenen Geschäftsjahr mehr als zufrieden, zumal die Aussichten aufgrund des scharfen Konjunktureinbruchs alles andere als rosig waren. Ohne den ungewöhnlich strengen Winter 2010 hätten wir sogar noch eine Schippe drauflegen können", sagte Albrecht Hornbach, der Vorstandsvorsitzende der Hornbach Holding AG. Die Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2009/2010 ließ Hornbach unverändert. Die vollständigen Details zur Ergebnisentwicklung und zum Jahresabschluss werden im Rahmen der Bilanzpressekonferenz am 27. Mai 2010 veröffentlicht.

Steffen Hornbach, der Vorsitzende des Vorstands der Hornbach-Baumarkt-AG, zeigte sich angetan von den krisenfesten Umsätzen in Deutschland. Hier legte der Nettoumsatz um 2,8% auf 1.577 Mio. Euro (Vj. 1.534 Mio. Euro) zu. Angesichts der Wirtschaftskrise konzentrierten sich die Menschen stärker denn je auf ihr Zuhause. Stabile Preise und ein robuster Arbeitsmarkt stützten die Kaufkraft sowie die Bereitschaft, Geld für die Verschönerung oder Renovierung von Haus, Wohnung und Garten auszugeben. "Hornbach hat von diesem Effekt im Jahr 2009 stärker profitieren können als der Durchschnitt der Do-it-yourself-Branche in Deutschland. Unseren Marktanteil haben wir so weiter ausbauen können", sagte Steffen Hornbach. Bezogen auf die Bruttoumsätze aller Bau- und Heimwerkermärkte in Deutschland in Höhe von 21,65 Mrd. Euro (Vj. 21,53 Mrd. Euro) erhöhte sich der Marktanteil der Hornbach-Baumarkt-AG zuletzt auf 8,7% (Vj. 8,5%).

Im Standortnetz außerhalb Deutschlands stiegen die Nettoumsätze im Geschäftsjahr 2009/2010 nach zwei Neueröffnungen in Rumänien (Brasov) und der Schweiz (Galgenen) um 4,2% auf 1.109 Mio. Euro (Vj. 1.065 Mio. Euro). Die Umsatzenwicklung verlief zweigeteilt: Während die Nachfrage in Westeuropa insgesamt der Wirtschaftskrise trotzte und erfreuliche Zuwachsraten verzeichnete, waren die Umsätze in Osteuropa (Rumänien, Slowakei, Tschechische Republik) rückläufig.

Flächenbereinigt, das heißt ohne Berücksichtigung von Neueröffnungen, stieg der um Währungskurseffekte bereinigte Umsatz der Bau- und Gartenmärkte konzernweit um 0,7% (mit Währungskurseffekten: plus 0,3%). Besonders erfreulich war dabei die Umsatzdynamik in Deutschland (plus 1,8%) und in den westeuropäischen Ländern allgemein. Der im Segment übriges Europa zusammengefasste Umsatz der Länder außerhalb Deutschlands konnte sich insgesamt behaupten und lag - ohne Währungskurseffekte - nur knapp unter dem hohen Vorjahreswert (minus 0,9%). Mit Währungskurseffekten gab der Umsatz außerhalb Deutschlands um 1,9% nach. Die Umsatzentwicklung verlief in den ersten neun Monaten in allen Regionen stabil, büßte dann jedoch witterungsbedingt einen Teil der Performance ein. "Das ist keine Überraschung: Unser viertes Quartal ist ein reines Winterquartal. Angesichts der extremen Wetterverhältnisse im Januar und Februar 2010 gehen die Quartalsumsätze aber in Ordnung. An dem insgesamt positiven Abschneiden der Hornbach-Gruppe im Geschäftsjahr 2009/2010 ändert das nichts", strich Albrecht Hornbach heraus.

Hornbach Baustoff Union GmbH erhöht Umsatz um 8,8%

Auch der Teilkonzern Hornbach Baustoff Union GmbH steuerte 2009/2010 wichtige Wachstumsimpulse zum Erfolg der Gruppe bei. So erhöhte der im Südwesten Deutschlands mit 21 Niederlassungen betriebene Baustoffhandel den Nettoumsatz um 8,8% auf 166 Mio. Euro (Vj. 153 Mio. Euro). Damit wuchs der Teilkonzern erfolgreich gegen den negativen Trend der Baustoffhandels-Branche, die 2009 rund 2,5% Umsatz verlor.

Autor:
Holzi am 18. Mär. 2010 um 16:18 Uhr
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