Mein Traumberuf "Tischler/in". #003



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#003

Die Woche war schnell um, der vierte Advent haben wir auch schon. Bei der Derzeitigen Wirtschaftslage, wird das Portmonai nicht so locker sitzen! Die letzten Ereignisse hinterlassen bei machen einen komischen Beigeschmack. Da tauchen auf einmal Milliarden von Euro auf, die unsere Bundesregierung mal so schnell für die Banken bereitstellt. Unsere Gelder, für Bänker die den Karren in den Dreck gefahren haben! Also in Klartext, Steuergelder für Private Banken, deren Manager im Jahr Millionen verdienen!!!!!!!!
Im Heutigen Beitrag sind die ersten Tage im Ausbildungsbetrieb an der Reihe. Wir es dem Auszubildenden so geht und was Ihn erwartet.
Ich erwarte wie immer euren Kommentar!

Die ersten Tage in der Werkstatt.

Der Ausbilder stellt dem Azubi die Anderen Mitarbeiter vor. Es sollte beachtet werden dass das unter Handwerkern übliche „Du" nicht für den Ausbilder gelten sollte! >Eine Pädagogische Entscheidung, auf die geachtet werden sollte, auch ältere Mitarbeiter sollten auf ein „Sie" bestehen!<
In den Meisten Bundesländern ist das Berufsgrundschuljahr eingeführt, bei Antritt der Ausbildung ist der Azubi schon im zweiten Ausbildungsjahr. Damit hat Er schon einige Sachen in Holzbearbeitung und natürlich auch viele, viele Theorie hinter sich. Nach dem ersten Werkstattrundgang sollte eine Unterweisung in Sachen Maschinenarten und den Zweck der Maschine durchgeführt werden. So wie das Verhalten beim ansprechen eines Maschinen-Führers, ist sehr wichtig. >Eine Unterschrift nach der Unterweisung ist von Nöten!< Wenn dies hinter uns ist, sollte der Azubi einem Gesellen unterstellt, der schon einschlägige Erfahrungen mit Ausbildung hat. Ist kein Geselle vorhanden, sollte das der Ausbilder persönlich übernehmen.
Handlanger, hört sich ein bisschen abfällig an, aber es ist sehr wichtig das der Azubi lernt auf bestimmte Kommandos, Handzeichen richtig zu reagieren, und das Wichtigste, was wird mit dem Werkstück gemacht? Dann kann Er sich schon danach richten, z.b. jetzt wird der Hammer gebraucht! Auf Montage wird dieses Mitdenken und richtig stehen umso mehr verlangt. Bei Wiederholungen gestimmter Arbeitsabläufe, wird schon nach einigen Tagen vom Ihm verlangt, das Er auch ohne Kommentar das Richtige macht! >Schon da kann ein Ausbilder feststellen; „Ist der Azubi der Richtige für uns!“< Mit der Zeit sollten auch kleine Arbeiten nach einer Unterweisung vom Azubi ausgeführt werden. Wie z.b. schleifen von Furnierkanten, säubern von Melaminharz-Oberflächen und feines schleifen auch deren Kanten.
Mit der zeit werden die Kleinmaschinen nach und Gebrauch deren Funktion dem Azubi vermittelt. Da im Berufsgrundschuljahr ein Maschinengrundkurs von der Handwerkskammer oder auch einem anderem Verband abgehalten wird, kann man den Azubi unter Aufsicht kleinere Maschinenarbeiten bewerkstelligen lassen.
Das sind so die groben Abläufe der Ersten Tage, in der „Verordnung über die Berufsausbildung zum Tischler/zur Tischlerin" steht zum Ausbildungsablauf folgendes;

Ziel der Berufsausbildung

Die in dieser Verordnung genannten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sollen bezogen auf Arbeits- und Geschäftsprozesse so vermittelt werden, das die Auszubildenden zur Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit im Sinne von § 1 Abs. 3 des Berufsausbildungsgesetzes befähigt werden, die insbesondere selbständiges Planen, Durchführen und Kontrolliere sowie das Handeln im betrieblichen Gesamtzusammenhang einschließt. Diese beschriebene Befähigung ist auch in den Prüfungen nach den §§ 8 und 9 nachzuweisen.

Quelle: Bundesanzeiger

Die Verordnung bring es auf den Punkt! Aber, wer ist dafür zuständig? Sollen wir so weiter machen wie bisher? Oder was ich in diesem Buch vermitteln will, nehmen wir mal die Verantwortung, die wir in den letzten 40 Jahren so schnell an die Berufsschulen und an Verbände übergeben haben wieder zurück, und aus den Auszubildenden werden wieder Top Leute! Es sollte nicht immer heißen, wenn der Auszubildende etwas theoretisches fragt; „das kannst Du in der Schule lernen, das da muss heute noch fertig werden, für so was haben wir keine Zeit!" >Das ist eigentlich eines der Hauptthemen in diesem Buch.<
Das die Berufsschulen nicht alles bieten können ist normal. Wir Heute in unseren Modernen Werkstätten, haben fast für jeden Arbeitsgang eine Maschine, auch das PC-Zeitalter macht vor der Werkstatttür nicht halt, beim CAD und die letzten Jahre auch öfter CNCs. Umso mehr muss die Ausbildung die Firmen übernehmen, denn ohne neue und moderne Maschinen können wir Schreiner fast nicht mehr Konkurrenzfähig sein.

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© by Andreas Praefcke

Bild:Werkstatt der um 1794-1969 bestehenden Schreinerei Boos, Aulendorf. Wand und Deckenverkleidung wohl aus der Zeit um 1794, Werkzeug und Ausstattung wurden von vier Generationen von Schreinermeistern der Familie Boos angesammelt. Noch in den 1960er Jahren wurde diese Werkstatt, die völlig ohne elektrische Maschinen auskommt, vom letzten Schreiner aus der Familie verwendet.

Das Werkstattbild und die Jahreszahl; bis 1960, zeigt uns, wie wir einige Werkstück in diesem Buch zu bearbeiten beabsichtigen. Keine Angst, in der Berufsschule habt Ihr einen Vorgeschmack erhaschen können. Holz ist wunderbar, der Gedanke muss fest im Kopf eines Tischlers sitzen, wenn nicht ist es fraglich ob eine Fortsetzung der Ausbildung einen Sinn hat.

In den Nachfolgenden Seiten sind enthalten; Fachpraxis mit Zeichnungen, Anleitungen zum Zeichnen und Skizzieren, Mathematische, Geometrische Aufgaben, Anleitungen für Werkstücke, Verbindungen, Moderne Werkstoffe usw.

>Die; „Verordnung über die Berufsausbildung zum Tischler/ zur Tischlerin“ ist in den Mitführenden Ordner eingeheftet. Der Ordner ist beim Kauf eines Buches mit dabei.<

1. Auflage: August 2008

Herausgeber, Druck und Gestaltung;
Michael Hell, Tischlermeister & Designer
Michael Finger, Holztechniker

© 2oo8 by Hell M.
Autor:
Hell.M am 21. Dez. 2008 um 22:36 Uhr
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Comments

Hallo

Wo und zu welchem Preis ist dieses Buch denn zu haben ?

Viele Grüße

Sven

Sven um 21:29 Uhr

das gibt es nur hier online und leider kann der gute Michael nicht weiter schreiben weil es ihm Gesundheitlich nicht so gut geht.

Holzi um 10:55 Uhr

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