Sparte Oberflächen/Elemente drück Zugewinne bei Westag & Getalit AG



Die Westag & Getalit AG konnte ihren Umsatz innerhalb der ersten neun Monate des Jahres im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum (168,6 Mio. €) um 1,2 % auf 170,6 Mio. € steigern. Damit profitierte das Unternehmen von der bis dato stabilen Lage in der deutschen Bauwirtschaft.

Die europäischen Exportmärkte der Gesellschaft zeigten sich hingegen weiterhin verhalten. Der Umsatz im Export verringerte sich um 1,7 % auf 34,2 Mio. € (Vorjahr 34,8 Mio. €). Durch den Umsatzrückgang in Teilen des Exportgeschäfts bei gleichzeitig stärkeren Inlandsumsätzen sank in der Folge auch die Exportquote auf 20,0 % (Vorjahr 20,6 %).

Die Sparte Türen/Zargen konnte ihren Umsatz um 5,9 % auf 90,0 Mio. € steigern und somit aufgrund des bisher weiterhin stabilen Wohnungsbaus gegenüber dem Vorjahreszeitraum weiter wachsen.

Demgegenüber musste die Sparte Oberflächen/Elemente im gleichen Zeitraum einen Rückgang des Umsatzes um 4,3 % auf 75,3 Mio. € hinnehmen. Die Verringerung des Umsatzes ist dabei vorwiegend auf die zurückhaltende Exportnachfrage, auch bedingt durch die aktuellen internationalen Krisen, zurückzuführen.

Das Ergebnis vor Steuern lag in den ersten neun Monaten mit 7,6 Mio. € über dem Vorjahreswert (6,7 Mio. €). Das Unternehmen konnte sein Ergebnis damit um 13,3 % gegenüber dem Vorjahresberichtszeitraum steigern. Gründe für die Ergebnisverbesserung sind der leicht gestiegene Umsatz und die damit verbesserte Gesamtleistung in Verbindung mit der Optimierung der Kostenstruktur. Parallel zum Ergebnis entwickelte sich auch der Periodenüberschuss nach Steuern positiv und stieg auf 5,4 Mio. € (Vorjahr 4,7 Mio. €).

Der Periodenüberschuss je Aktie beträgt für die Stammaktie 0,96 € (Vorjahr: 0,84 €). Für die Vorzugsaktie beträgt der Wert 1,02 € (Vorjahr: 0,90 €).

Ausblick

Die Entwicklung der europäischen Exportmärkte, die für unser Geschäft von Bedeutung sind, bleibt nach wie vor schwer vorhersehbar und aktuell eher von Risiken geprägt. Positiver zeichnet sich das Bild für die deutsche Wirtschaftsentwicklung. Die bisher generell gute Inlandskonjunktur lässt uns für das Gesamtjahr 2014 einen entsprechenden Umsatzzuwachs erwarten. Die immer lauter werdenden Stimmen zu einer sich eintrübenden deutschen Wirtschaft werden jedoch wohl auch unser Geschäft bis zum Jahresende beeinflussen.

Unter der Nutzung sich bietender Sparpotenziale sowie sich ergebenden Wachstumsmöglichkeiten in unseren Zielmärkten halten wir für das Gesamtjahr weiterhin an unserem Ziel fest, sowohl im Umsatz als auch im Ergebnis – entsprechend den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen - wachsen zu können.

Autor:
Holzi am 10. Nov. 2014 um 12:42 Uhr
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