Holzbaubranche zeigt sich wirtschaftlich stabil

Mo

01

Jun.

2015

Die wirtschaftliche Lage der Zimmerer- und Holzbaubranche zeigt sich stabil – so die Aussage in dem von Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes veröffentlichten Lagebericht Zimmerer/Holzbau für das Jahr 2015. Der prognostizierte Umsatzzuwachs von 2 Prozent im Jahr 2013 hat sich bestätigt. Für 2014 rechnet Holzbau Deutschland mit einem Anstieg von 4 Prozent, denn die Nachfrage nach Bauleistungen hält aufgrund des anhaltenden niedrigen Zinsniveaus sowohl beim Neubau als auch im Gebäudebestand an. In der Bundesrepublik Deutschland wurden im Jahr 2013 17.039 (im Vorjahr 16.545) Gebäude in Holzbauweise genehmigt. Dies entspricht einer Quote von 15 Prozent gegenüber allen genehmigten Wohngebäuden.

In den 11.279 Zimmerei und Holzbaubetrieben sind durchschnittlich 5,8 Personen beschäftigt. Erwähnenswert ist, dass die Gesamtanzahl der Betriebe erstmals seit über 15 Jahren nicht mehr gestiegen, sondern gegenüber dem Vorjahr um 134 Betriebe gesunken ist. Demgegenüber ist die Anzahl der Beschäftigten im Zimmerer und Holzbaugewerbe auf 65.057 (Vorjahr 64.828) Mitarbeiter leicht gestiegen. .... weiter lesen >>>



Mehr Qualität und längere Lebensdauer für Bauwerke

Fr

29

Mai

2015

Die Qualität von Bauwerken erhalten und damit ihre Lebensdauer verlängern, ist das Ziel eines neuen Graduiertenkollegs an der Technischen Universität Braunschweig. Dafür erforschen und entwickeln 15 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler neue Methoden für die Untersuchung von Alterungsprozessen von Beton, Holz und Stahl in Bauwerken. Das Graduiertenkolleg wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eingerichtet und nimmt seine Arbeit im Oktober 2015 zunächst für viereinhalb Jahre mit Fördermitteln von rund fünf Millionen Euro auf.

Einige Bauwerke scheinen für die Ewigkeit gebaut, doch der Großteil, erklärt Prof. Dieter Dinkler, besitze eine begrenzte Lebensdauer von durchschnittlich 40 bis 80 Jahren. Für ihren Erhalt müsse bundesweit jährlich 250 Milliarden Euro aufgewandt werden. „Jedes weitere Jahr, das wir den verschiedenen Umwelteinwirkungen abringen und damit den Alterungsprozess verzögern können, ist von herausragender volkswirtschaftlicher Bedeutung“. Gerade unter den Gesichtspunkten des umweltverträglichen und nachhaltigen Bauens, .... weiter lesen >>>



Plus-Energie-Häuser weiter auf dem Vormarsch?

Mi

27

Mai

2015

Ein energieeffizienter Neubau lohnt sich demnächst noch mehr: Am 01. April 2016 treten neue Förderstandards der KfW-Bankengruppe in Kraft. Während das Effizienzhaus 70 nach sieben Jahren der Förderung dann dem gesetzlichen Mindeststandard für Wohnungsneubauten entspricht und daher aus dem Förderprogramm fällt, kommt das Effizienzhaus 40 Plus neu dazu. Kennzeichnend für diesen neuen Förderstandard ist, dass ein wesentlicher Teil des Energiebedarfs unmittelbar am Gebäude erzeugt und gespeichert wird. Die hochmodernen Plus-Energie-Häuser sind damit weiter auf dem Vormarsch.

Vor einigen Jahren war es noch Wunschdenken, inzwischen ist es Wirklichkeit: Dank hochmoderner Fertigbauten gelingt es immer mehr Hauseigentümern, sich aus der Abhängigkeit von Stromanbietern zu lösen und mit dem Eigenheim über weite Strecken des Jahres mehr Energie zu erzeugen als sie selbst benötigen. „Die heutigen Fertighäuser sind energieeffizienter denn je. Das liegt daran, dass die Hersteller ihre Plus-Energie-Häuser stetig verbessern und vor allem hinsichtlich Kosten und Technologien massentauglicher machen. .... weiter lesen >>>



Die Schweizer Wald - und Holzbranche schlägt Alarm

Mi

27

Mai

2015

Der Fall der Franken/Euro - Untergrenze trifft die Schweizer Waldbesitzer und Hersteller von Holzprodukten mit voller Wucht. Zahlreiche Arbeitsplätze im ganzen Land sind gefährdet. Eine Drosselung der Holznutzung führt unweigerlich zu einer Verschlechterung der Waldpflege. Die Branche ergreift Selbsthilfemassnahmen. Sie ist jedoch dringend auf bessere Rahmenbedingungen angewiesen.

Viele der rund 12‘000 Stellen in der Waldwirtschaft und in der Rohholzverarbeitung sind seit dem Fall der Franken/Euro - Untergrenze Mitte Januar direkt gefährdet. Nicht nur die Ertragsverluste im Export sind kaum mehr zu verkraften. An die Wand drückt die Branche vor allem die Importkonkurrenz aus dem Euroraum: Gegen Bauprodukte, die im Vergleich zu 2009 bis zu 40% billiger geworden sind, haben die Schweizer Anbieter, deren Kosten allesamt in Franken anfallen, keine Chance. .... weiter lesen >>>



interzum - Messeteilnehmer mit FSC - Z ertifikat haben sich verdoppelt

Di

26

Mai

2015

Nachhaltigkeit mit dem unabhängigen Zeichen für verantwortungsvolle Waldwirtschaft des Forest Stewardship Council (FSC ) liegt bei Unternehmen für die Innenraumgestaltung voll im Trend. Auf der führenden Branchenmesse interzum stellen in diesem Jahr nahezu doppelt so viele Unternehmen mit FSC - zertifikat aus, wie auf der letzten Messe vor zwei Jahren.

Für den Wald gibt es bereits am ersten Tag der Messe interzum vom 5. bis 8. Mai 2015 in Köln, eine Erfolgsmeldung: 190 Aussteller der führenden Messe für die Gestaltung von Innenräumen bieten FSC-zertifizierte Produkte an. .... weiter lesen >>>



DOMOTEX 2016 auf Erfolgskurs

Fr

22

Mai

2015

Die Zeichen für die DOMOTEX 2016 (16. bis 19. Januar) in Hannover stehen schon jetzt auf Erfolg. Bereits acht Monate vor dem Start trifft die Weltleitmesse für Teppiche und Bodenbeläge auf eine hervorragende Resonanz im Markt. „Wir erwarten eine starke, internationale und innovative DOMOTEX 2016. Alle Indikatoren zeigen einen überaus positiven Trend“, sagt Dr. Jochen Köckler, Mitglied des Vorstands der Deutschen Messe AG, Hannover. „Die Aussteller wollen die weltweit bedeutendste Messe der Teppich- und Bodenbelagsbranche nutzen, um die Weichen für ein erfolgreiches Geschäftsjahr zu stellen. Gerade zu Beginn des neuen Jahres gehen von der DOMOTEX ganz wichtige Impulse aus.“ 80 Prozent der Ausstellungsfläche sind zu diesem frühen Zeitpunkt bereits belegt.

Rund 1 400 Aussteller aus 60 Ländern werden Anfang 2016 in Hannover erwartet und mit ihren Produkten und neuen Kollektionen die Branche begeistern. Ein Besuchermagnet für das Branchenevent im Januar steht jetzt schon fest: der „Wood Flooring Summit 2016“. Das Gipfeltreffen der Parkett - und Laminatbranche findet nach 2012 und 2014 bereits zum dritten Mal auf der DOMOTEX statt. .... weiter lesen >>>



LIGNA ab 2017 mit neuem Flächenkonzept

Mi

20

Mai

2015

Die LIGNA Hannover präsentiert sich zur kommenden Veranstaltung (22. bis 26. Mai 2017) mit einem neuen Flächenkonzept. Die neue Struktur spiegelt die Welt der Besucher besser wider. Wo früher eine Trennlinie zwischen Handwerk und Industrie verlief, die Betriebsgröße über Maschinentechnologie entschied oder die Einteilung nach Massivholz und Platte erfolgte, verlaufen heute keine Grenzen mehr. Priorität für die LIGNA bleibt es, den Messebesuch für alle Kunden möglichst effizient zu gestalten und die Erfordernisse des Kunden umfassend und passgenau abzudecken.

„Die LIGNA ist Leitmesse und Innovationsmarktplatz im weltweiten Maßstab. Mit dem neuen Konzept bilden wir die Entwicklungen im Markt ab und zeigen Perspektiven auf. Wir machen die LIGNA fit für die Zukunft“, sagte Dr. Bernhard Dirr, Geschäftsführer im VDMA-Fachverband Holzbearbeitungsmaschinen anlässlich der Pressekonferenz zum Abschluss der LIGNA 2015. .... weiter lesen >>>



Nachfrage- und Produktionsplus sollten 2015 möglich sein in der HPE-Branche

Di

19

Mai

2015

Die HPE-Branche (Bundesverband Holzpackmittel . Paletten . Exportverpackung e.V.) kann auf ein erfolgreiches Jahr 2014 zurückblicken, das besser ausfiel als ursprünglich erwartet. Die Umsätze legten im vergangenen Jahr bei leicht rückläufigen Beschäftigtenzahlen zu. So waren 2014 in 161 Betrieben mit mindestens 20 Beschäftigten 7.554 Mitarbeiter tätig. Das sind rund 1,5 Prozent weniger, als im Vorjahr. Die Umsätze der Betriebe stiegen um 5,9 Prozent spürbar auf rund 1,417 Milliarden Euro. (2013: 1,338 Milliarden Euro). Neben dem Umsatz legten auch die Produktionsmengen für Paletten, Kisten und Kabeltrommeln im vergangenen Jahr zu. Der Außenhandel mit Holzpackmitteln und Paletten verzeichnete mit Ausnahme der Kistenexporte ebenfalls ein Plus.

Der Produktionswert bezogen auf HPE-Betriebe mit mindestens 20 Beschäftigten stieg 2014 um 3,8 Prozent von rund 1,168 Milliarden Euro auf rund 1,212 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr. Nennenswerten Anteil hatten hieran die Holzpaletten, wovon im vergangenen Jahr insgesamt 93,6 Millionen Stück produziert wurden, was einem Anstieg von 6,8 Prozent entspricht. .... weiter lesen >>>



Sandwichplatte aus Holz und Biokunststoff schont endliche Ressourcen

Mo

18

Mai

2015

Als Energieträger wie auch in der stofflichen Verwertung ist Holz ein gefragter Rohstoff. Einer der größten Nutzer ist die Holzwerkstoffindustrie. Hier werden vielfach Sandwichplatten eingesetzt. Die Verbundkonstruktionen enthalten im Kern meist Waben aus unterschiedlichen Materialien oder Holzspäne. Vermehrt wird hierfür jedoch auch Kunststoff eingesetzt – bis dato auf Erdölbasis. Fraunhofer UMSICHT arbeitet zusammen mit dem Hamburger Thünen-Institut für Holzforschung an einer Bio-Sandwichplatte aus 100 Prozent nachwachsenden Rohstoffen.

Die Herstellung von Sandwichplatten, etwa für den Einsatz im Möbel- oder Gebäude-Innenausbau , erfolgt über ein kontinuierliches Verfahren. Zunächst werden mit einem Treibmittel beladene Kunststoffpartikel (EPS, expandierbares Polystyrol ) lose zwischen zwei mit Klebstoff versehene Holzpartikelschichten gestreut. Wärmezufuhr und Druckaufbau in einer Heißpresse komprimieren die Decklagen aus Holz, und der Klebstoff in den Decklagen härtet. Zeitgleich erweicht der Kunststoff zunehmend, sodass das Treibmittel aktiviert wird. Nach Öffnen der Presse expandieren die Kunststoffpartikel in der Mittellage . Das Ergebnis ist eine Sandwichplatte mit einem leichten Schaumkern zwischen den stabilen Decklagen. .... weiter lesen >>>



Tischlerhandwerk in NRW weiter im Aufwind

Mi

13

Mai

2015

Die wirtschaftliche Lage des Tischlerhandwerks in Nordrhein-Westfalen bewegt sich weiterhin auf konstant hohem Niveau. Das bestätigt die aktuelle Konjunkturumfrage des Fachverbandes Tischler NRW. Insgesamt 92 Prozent der Betriebe beurteilen die derzeitige Geschäfts als gut oder zumindest befriedigend. Mit 115,2 Punkten erreichte der Geschäftsklimaindex den dritthöchsten Wert der seit Beginn der Konjunkturerhebungen im nordrhein-westfälischen Tischlerhandwerk Anfang der 90er Jahre.

„Besonders erfreulich ist die momentane gute Auslastung in den Betrieben“, sagt Dieter Roxlau, Hauptgeschäftsführer des Fachverbandes Tischler NRW. „Die durchschnittliche Auftragsreichweite in den nordrhein-westfälischen Tischlereien liegt bei 8,1 Wochen. Das ist der beste Wert der vergangenen 20 Jahre.“ .... weiter lesen >>>

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