Bundesminister Schmidt trifft Vertreter von Umweltverbänden

Mi

10

Sep.

2014

Zu einem Austausch über aktuelle Fragen und Herausforderungen des Umwelt-, Klima- und Ressourcenschutzes in der Land- und Forstwirtschaft hat Christian Schmidt, Bundesminister für Landwirtschaft und Ernährung, am 08.09.2014 in Berlin die Vertreter von Umweltverbänden getroffen.

Nach dem Gespräch würdigte Bundesminister Schmidt den Einsatz der Umweltverbände und warb für Verständnis für die Belange der Land- und Forstwirtschaft: "Agrar- und Umweltinteressen gleichermaßen zu berücksichtigen, ist eine Herausforderung. Mein Ziel ist es, in der Praxis umsetzbare Lösungen finden. Ansonsten werden wir weder der Umwelt noch den Erwartungen an die landwirtschaftliche Produktion gerecht." .... weiter lesen >>>



Hitze und Regen lassen Waldpilze früher als sonst sprießen

Di

09

Sep.

2014

  • • Geschützte Arten wie Morcheln, Pfifferlinge und Steinpilze dürfen nur zum eigenen Verzehr gepflückt werden
  • • Organisierter Pilzdiebstahl nimmt zu: Gewerbliches Sammeln wird geahndet
  • • Warnung vor „giftigen Zwillingen“: nur Pilze essen, die man genau kennt

Klassischerweise gelten die Monate September und Oktober als Pilzsaison. In diesem Jahr hat sie das feucht-warme Wetter vielerorts schon früher eröffnet: Bereits seit Ende Juli zieht es die Speisepilzliebhaber in den Wald . Das feucht-warme Wetter der letzten Wochen hat auf vielen Waldböden zu einem regelrechten Wachstumsschub der Pilze beigetragen und damit die Sammelleidenschaft der Pilzfreunde geweckt. .... weiter lesen >>>



Deutsche Wälder speichern mehr Kohlenstoff als vor 20 Jahren

Di

09

Sep.

2014

Ohne seine Wälder würde Deutschland deutlich mehr zum Klimawandel beitragen, als es derzeit der Fall ist. Das geht aus Erhebungen des Thünen-Instituts hervor, die im aktuellen, vom Umweltbundesamt herausgegebenen nationalen Inventarbericht enthalten sind. Mit einer jährlichen Senkenleistung von rund 52 Mio. Tonnen CO2-Äquivalenten sind die deutschen Wälder ein erheblicher Kohlenstoffspeicher.
CO2 Speicher Wald
Das Thünen-Institut für Waldökosysteme liefert Daten, mit denen sich die Speicherfunktion des Waldes in Deutschland berechnen lässt. Eine wichtige Grundlage dafür sind bundesweite Inventuren, die am Institut koordiniert und ausgewertet werden: die Bundeswaldinventur und die Bodenzustandserhebung Wald . Die Daten fließen in die Inventare zur nationalen Treibhausgas-Emission ein, die Deutschland als Vertragsstaat der UN-Klimarahmenkonvention und Unterzeichner des Kyoto-Protokolls regelmäßig erstellen muss. .... weiter lesen >>>



Landesforsten veröffentlichen neue App für das iPhone

Sa

06

Sep.

2014

Die Niedersächsischen Landesforsten haben ihr Angebot für Mobilgeräte um eine weitere App erweitert. „Raus ins Grüne“ bietet Waldwanderern 40 attraktive Touren durch Niedersachsens Wälder. Die hinterlegten Karten mit dem Standort des Anwenders sind an das GPS-System angebunden und führen so den Wanderer zielsicher durch Wald und Wiesen. Neben einer Streckenbeschreibung werden besonders interessante Punkte (Points of Interest) angezeigt. Die Anfahrt zum Routenbeginn ist in das Navigationssystem des Handys eingebunden. Auch die in der Nähe liegenden Notfall-Treffpunkte sind abrufbar.

„Mobile Applikationen erfreuen sich einer steigenden Beliebtheit", so Joachim Hansmann, der bei den Landesforsten für die Entwicklung von Apps zuständig ist. .... weiter lesen >>>



Wie funktioniert die Bekämpfung von Waldbränden in Europa?

Do

04

Sep.

2014

Jedes Jahr werden durch verheerende Waldbrände in Europa Tausende Hektar Wald vernichtet. Die südeuropäischen Länder sind einem höheren Risiko ausgesetzt, aber kein europäisches Land ist völlig davor sicher. Wenn das Feuer zu groß wird, als dass ein Land es allein löschen könnte, kann das Katastrophenschutzverfahren der Europäischen Union aktiviert werden, mit dessen Hilfe die Maßnahmen der beteiligten Staaten koordiniert werden.

Gemeinsame und koordinierte Maßnahmen

Wenn die nationalen Kapazitäten zur Waldbrandbekämpfung nicht ausreichen, zeigen sich andere EU-Länder häufig solidarisch, indem sie Unterstützung in Form von Löschflugzeugen, Hubschraubern, Löschgerät und Feuerwehrpersonal leisten . .... weiter lesen >>>



Waldeigentümer gehen verantwortungsvoll mit ihrem Wald um

Do

21

Aug.

2014

Das vom NABU skizzierte Schreckensszenario von gerodeten Wäldern in Baden-Württemberg stößt beim Waldbesitzerverband auf irritiertes Kopfschütteln. „Die privaten und kommunalen Waldeigentümer haben auch während der bisherigen Beratung und Betreuung durch die staatlichen Förster stets selbst die Verantwortung für ihren Wald getragen. Nachhaltigkeit als Grundsatz der Waldbewirtschaftung ist das ureigenste Interesse eines jeden Waldeigentümers und hierzulande ein Generationenauftrag. Über 80% zertifizierte Waldfläche in Baden-Württemberg sind Beleg für dieses Selbstverständnis der Waldeigentümer“, erklärt Jerg Hilt, Geschäftsführer der Forstkammer und spricht damit für die rund 230.000 Waldbesitzer im Land. .... weiter lesen >>>



Naturerbe-Tochter der DBU übernimmt drei weitere Naturschutzflächen

Do

07

Aug.

2014

Rund 600 Hektar Naturschutzflächen in Niedersachsen sind jetzt in ihrem Bestand für die Zukunft dauerhaft gesichert: Mit der Unterzeichnung der Notarverträge übernahm die gemeinnützige Tochter der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), die DBU Naturerbe GmbH, die Flächen Dammer Berge, Wohlder Wiesen und Beienroder Holz von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA). Gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern vor Ort verantwortet sie die Naturschutzmaßnahmen. „Der Erhalt und die Pflege des Nationalen Naturerbes sind die zentralen Aufgaben der DBU-Tochter“, betont Josef Feldmann, Prokurist der Naturerbe-Tochter der DBU. „Als Treuhänder für das Nationale Naturerbe möchten wir die Flächen möglichst in einem naturschutzfachlich optimierten Zustand nachfolgenden Generationen übergeben“, so Feldmann. .... weiter lesen >>>



Patient Wald lässt zwei Millionen Deutsche seit 30 Jahren mitleiden

Mo

28

Jul.

2014

Seit 30 Jahren werden die Waldschäden in Deutschland anhand eines systematischen Stichprobennetzes ermittelt. Bei der Betrachtung der jährlichen Zahlenreihen ergibt sich zum 30. Jahrestag der Berichterstattung ein ernüchternder Befund: Der Waldzustand hat sich nicht verbessert. Heute wie damals weisen 23 Prozent der Bäume deutliche Kronenverlichtungen auf. Als gesund gelten aktuell lediglich 38 Prozent der Waldfläche, 1984 waren es immerhin noch 49,5 Prozent. „Was 1984 zu einem lauten Aufschrei in der Bevölkerung und in den Medien führte, interessiert heute nahezu niemanden mehr“, beobachtet Philipp Freiherr zu Guttenberg, Präsident von AGDW – Die Waldeigentümer, und erklärt dies so: „Den Menschen ist nicht mehr bewusst, dass sie mit ihren Emissionen aus Autos und Motorrädern, Öl- und Gasheizungen dem Wald schweren Schaden zufügen – und zugleich zwei Millionen Mitbürgern, die von ihren Wäldern leben.“ .... weiter lesen >>>



Waldbrandgefahr: Vorsichtsmaßnahmen auch auf Feldern unbedingt einhalten

Di

22

Jul.

2014

Die hochsommerlichen Temperaturen – verbunden mit frischen bis starken östlichen Winden– haben zu einem Anstieg der Brandgefahr in den Wäldern aber auch auf den Feldern Mecklenburg-Vorpommerns geführt. Im Südwesten des Landkreises Ludwigslust-Parchim, der so genannten Griesen Gegend, gilt bereits die Waldbrandgefahrenstufe 4 (hohe Waldbrandgefahr). In den nächsten Tagen kann dieser Wert auch in den besonders gefährdeten Kiefernwäldern der Landkreise Mecklenburgische-Seenplatte, Vorpommern-Greifswald sowie im übrigen Kreisgebiet von Ludwigslust-Parchim erreicht werden. Im Landkreis Nordwestmecklenburg, Rostock und Vorpommern-Rügen gilt derzeit noch die Gefahrenstufe 2.

Bisher ist es im Land zu 10 kleineren Waldbränden gekommen. Dabei wurden insgesamt 0,59 Hektar Wald geschädigt. Vor einem Jahr waren zwar nur 6 Brände zu beklagen; sie schädigten aber eine Waldfläche von 1,19 Hektar. Die insgesamt gute Bilanz führt er nur zum Teil auf die diesjährig gute Niederschlagsverteilung zurück. Es zeugt auch von der gut eingespielten modernen Waldbrandüberwachung, einer effektiven Aufklärungsarbeit und nicht zuletzt von einer guten Zusammenarbeit der Feuerwehren und der Forst bei der Waldbrandbekämpfung. .... weiter lesen >>>



Staat muss bei Forstarbeiten eigene Vergaberegeln umsetzen

Mo

21

Jul.

2014

Die Forstgewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) fordert Bund , Länder und Kommunen auf, sich bei der Vergabe von Arbeiten im Wald an ihre eigenen Gesetze zu halten. Die meisten Bundesländer haben für öffentliche Aufträge Vergabegesetze erlassen. Gleichzeitig beachtet die öffentliche Hand als größter Waldbesitzer Deutschlands selbst nicht immer die Regeln und vergibt Werkverträge in der Forstwirtschaft, bei denen die Beschäftigten nicht einmal den vorgesehenen Mindestlohn erhalten.

„Wir fordern auch im Forst: Faire Arbeit Jetzt! Die Umgehung des Mindestlohns durch die öffentliche Hand muss ein Ende haben. Mit gutem Grund wurden die Vergabegesetze verabschiedet. Sie sollen einen Wettbewerb über Dumpinglöhne verhindern“, sagte der IG BAU-Bundesvorsitzende Robert Feiger anlässlich der internationalen Leitmesse INTERFORST auf der die IG BAU mit einem eigenen Stand vertreten ist. „Wenn sich schon der Staat nicht an die eigenen Regeln hält, wer wird sie dann befolgen?“ .... weiter lesen >>>

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