Linde |
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| Systematik : | |
| Klasse : | Dicotyledonae |
| Ordnung : | MALVALES |
| Familie : | Malvaceae |
| Gattung : | Tilia |
| Wissenschaftlicher Name : | Tilia spp |
Tilia (Englisch); Tilia (Frankreich); Tiglio (Italien); Linde (Niederlande); (Portugal); Tilo, Tilos (Spanien); (Arabien)
Der Baum der Linde gilt als Zentrum von Geselligkeit, für Tanz und Versammlungen dienten mächtige Einzelbäume in den Ortschaften. Oft befand sich der Tanzboden sogar im Geäst des gestuft gezogenen Baumes. Im Baumschatten einer Linde wurde vielerorts öffentlich Recht gesprochen.
Die Linde scheint nach ihrem biegsamen Bast
oder nach ihrem weichen, biegsamen Holz
benannt worden zu sein, da laut Duden die Erklärung für das Wort Linde von lindi "weich, zart, mild", asächs. lidi "mild, nachgiebig" erklärt. Das Holz der Linde wird gerne für Holzschnitzarbeiten und die Bildhauerei genutzt.
Sommerlinde (Tilia grandifolia) und Winderlinde (Tilia parvifolia) sind vom Holz her kaum zu Unterscheiden und werden daher zusammen gehandelt.
Das Holz ist weich, leicht, biegsam und wird leicht von Pilzen und Insekten befallen. Es lässt sich gut bearbeiten leicht spalten und schwindet wenig.
Werte der technischen Eigenschaften einer Holzart beziehen sich auf eine Holzfeuchte von u = ~12%.
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Europa
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Der Baum sowohl der Sommerlinde als auch der Winterlinde können eine Höhe von bis zu 35m und Durchmesser bis über 1m erreichen. Während die Winterlinde in Waldbeständen und im Mischwald vorkommt, wächst die Sommerlinde mehr im Freistand. Die Waldbäume haben einen geraden und bis zur Hälfte astfreien Schaft.
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Die Rinde der Linde ist Längs gefurchte, dicht gerippte und sieht schwärzlichgraue aus.
:| Quellen / Schwinden | |
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| Tangential : | 8,1 - 9,5 % |
| Radial : | 5,1 - 6,0 % |