Maniu |
| Systematik : |
| Klasse : |
k.A. |
| Familie : |
Podocarpaceae |
| Gattung : |
k.A. |
| Wissenschaftlicher Name : |
Podocarqus salignus |
Der größte Teil des Maniu-Holzes stammt von drei Arten aus der zu den Nadelhölzern zählenden Gattung Podocarpus ab. Maniu Hölzer sind überwiegend hellfarbige und leicht strukturierte Hölzer, die Hemlock und Fichte
ähneln können. Ausgesuchte Qualitäten als Austausch (gebeizt) für Kirschbaum und Nußbaum, außerdem für Zierverpackungen und Spielzeug.
Technische Eigenschaften der Holzart Maniu
Manui ist mäßig leicht und hat nach der Bearbeitung eine gleichmäßig dichte, glänzende Oberfläche, wie feinporige Laubhölzer. Die Trocknung verläuft ähnlich wie bei Hemlock und Fichtenhölzern von entsprechender Dichte, nur bei zu scharfer Trocknung muss mit Rissbildung und Verformung gerechnet werden.
| Technische Holzdaten |
Raumgewicht : |
0.41 g/ccm |
Zugfestigkeit : |
k.A. |
Druckfestigkeit : |
44 - 46 N/mm² |
Biegefestigkeit : |
88 - 92 N/mm² |
Scherfestigkeit : |
k.A. |
Härte n.Brinell 12% Feuchtigkeit  |
| H BII = |
k.A. |
| H BI = |
k.A. |
Werte der technischen Eigenschaften einer Holzart beziehen sich auf eine Holzfeuchte von u = ~12%.
- Vorkommen :
-
Chile
- Baumstamm :
-
Astfreie Längen von 10 bis 15 m, meistens geringer als 10 m und Durchmesser selten stärker als 0.8 m.
- Rinde :
-
k.A.
- FSC :
- Keine Angaben über FSC zu der Holzart Maniu
- Holzfarbe
:
- Splint gelblich grau, Kernholz oft nur undeutlich vom Splint abgesetzt, blaß gelblich bis gelblich braun bei Maniu.
- Merkmale :
- Die Markstrahlen sind fein und meist nur im Kernholz als sehr kleine, fast punktförmige Spiegel noch erkennbar. Harzkanäle nicht vorhanden.
- Trocknen :
- k.A.
| Quellen / Schwinden |
| Tangential : |
k.A. |
| Radial : |
k.A. |
- Resistenz :
- Pilz gering Insekten gering
- Verwendung :
- Aufgrund der den einheimischen Nadelhölzern sowie verschiedenen mäßig leichten und feinporigen Laubhölzern ähnlichen Eigenschaften ist eine teilweise, diesen Arten entsprechende Verwendung möglich bei Maniu.
Austauschhölzer
Das weiche Holz der Fichte ist elastisch, es trocknet schnell, schwindet wenig. Fichte lässt sich gut bearbeiten, messern und schälen, drehen, sehr gut spalten und leimen.
- mechanische Bearbeitung :
- gut
- Oberflächen :
- gut
- Trocknung :
- gut
- Verklebung :
- gut
- Sonstiges :
- ziemlich widerstandsfähig gegen Säuren und Alkalien
- Datenblatt :
- Datenblatt von Fichte
Das leichte Holz ist weich grobfaserig, spröde und splitternd. Hemlock lässt sich normal bearbeiten, gut spalten, schwindet und wirft sich aber beträchtlich. Hemlock ist wenig witterungsbeständig. Eisenmetalle und Alkalien führen an feuchtem Hemlock zu dunklen Verfärbungen.
- mechanische Bearbeitung :
- gut
- Oberflächen :
- gut
- Trocknung :
- gut, jedoch langsam
- Verklebung :
- gut
- Sonstiges :
- k.a.
- Datenblatt :
- Datenblatt von Hemlock
Brasilkiefer zählt damit zu den mittelschweren Nadelhölzern und ist von den einheimischen Arten den Hölzern von Lärche und Kiefer gewichtsmäßig am ähnlichsten, diesen aber in der Biegefestigkeit um ca. 50% überlegen. Es ist mit allen Werkzeugen bei nur geringem Kraftaufwand gut bearbeitbar, wobei besonders beim Hobeln, Fräsen und Bohren glatte Flächen erzielt werden.
- mechanische Bearbeitung :
- gut
- Oberflächen :
- gut
- Trocknung :
- gut
- Verklebung :
- gut
- Sonstiges :
- k.a.
- Datenblatt :
- Datenblatt von Kiefer, brasiel
Holzart | andere Namen | Holzbild | botan. Name | Erdteil |
| Fichte | Europ. Fichte, Weißholz |  | Picea abies | Eu |
| Hemlock | Western Hemlock |  | Tsuga heterophylla | Am |
| Kiefer, brasiel | Paranakiefer |  | Araucaria angustifolie | Am |