Beurteilung von der Baumkante

A4 Fichte, Tanne 5.5 Baumkante (EN 942)

Baumkante( d1; l1 ) gilt

als klein, wenn sie nicht mehr als ¼ der Brettlänge ( l ) beträgt und schräg gemessen nicht über ¼ der Brettdicke ( d ) mißt,

als mittelgroß, wenn sie nicht mehr als die Hälfte der Brettlänge beträgt und schräg gemessen nicht mehr als die Brettdicke mißt,

als groß, wenn das Brett in ganzer Länge mindestens von der Säge gestreift ist. Die Mindestdeckbreite muß jedoch die Hälfte der Brettbreite betragen.

 

Baumkante ist nur zulässig, wenn sie im bearbeiteten Einzelteil verdeckt wird.
B4 Kiefer und Wymouthkiefer 4.7 Baumkante (EN 1310)

Je nach verwendeter Sortierregel

a) Messung der Baumkantenlängen und Angabe in Zentimeter oder als Prozentsatz der Prüfstücklänge. Treten Baumkanten an mehreren Stellen auf, so sind die Einzellängen (c1,c2,..cn) zu addieren(siehe Bild);

b) Messung der größeren Baumkantenbreite auf der Breit- oder Schmalseite und Angabe in Millimeter oder als Dezimalbruch nach den Formeln:

baumkannte1

baumkannte2

Dabei ist:

wfBaumkantenbreite der Breitseite, als Dezimalbruch

Baumkantenbreite der Schmalseite, als Dezimalbruch;

a      
Volle Breitseiten,in mm;

a1    Breitseite minus Baumkante, in mm;

b      volle Schmalseitenbreite, in mm;

b1    Schmalseitenbreite minus Baumkante, in mm;

Oder
c) keine Messung, Vorkommen vermerken.

 

C4 Lärche
Es gilt dasselbe wie unter A Ziffer 4 gesagt.
Der Vergleich der Vermassung der Baumkante
Achtung!!Starke Unterschiede in der Art der Vermessung als auch in ihre Anwendung. Die DIN EN 1310 ist eine eindeutige und vollständige Vermassung wo nach man auch
die TG berechnen kann, umgekehrt ist dieses nicht möglich. Der Unterschied ist Gravierend für den Anwender der DIN EN
1310, wenn er nach TG einkauft. Die Umrechnung ist von DIN EN 1310 nach TG:

baumkannte3

Vermessung nach TG z.B.
baumkannte4
Vermessung nach DIN EN 1310 z.B.
vermessen

Die Literatur und Quellen aus den die Texte entstanden sind, findet man unter Literaturnachweis



Wurmi