Durch energiereiche UV-Stahlung wird die oberflächennahe Holzsubstanz angegriffen. Es entstehen aus Lignin
bräunliche, wasserlösliche und/oder auswaschbare Abbauprodukte (Nachdunkeln). Werden diese durch Regen- und Windeinwirkung abgetragen, vebleibt weißliche, weniger strahlungsempfindliche Cellulose
(Ausbleichen
).
Bis zu einer Querschnittstiefe von 0,2 - 0,5 mm werden regen- und taubefeuchtete Holzoberflächen von dunkelfarbigen Schimmelpilzen besiedelt, deren Lebensgrundlage hauptsächlich photochemische Abbauprodukte sind. Diese dunkelfarbigen Pilze
sind Ursache für die Holzvergrauung. Die Pilzbesiedelung ist sozusagen eine natürliche Schwarzpigmentierung der Holzoberfläche, durch die der weitere Lichtabbau gebremst wird.
Infolge unterschiedlicher Resistenz
der Holzgewebeteile kommt es bei fortschreitender Erosion zu reliefartigen Strukturen mit Hervorhebung der Jahrringe. Bei direkter Bewitterung beträgt die Querschnittsschwächung 0,01-0,1 mm pro Jahr.
Die Literatur und Quellen aus den dieTexte entstanden sind, findet man unter Literaturnachweis