Dämpfen (Plastifizieren) ist das erweichen des Holzes durch Wärmeeinwirkung für den nachfolgenden Arbeitsgang, z.B. biegen. Als Wärmeträger wird Sattdampf oder Warmwasser (ungefähr 90°C) verwendet. Sattdampf wird entweder erst in der Grube durch Beheizen eines Wasserbades erzeugt (indirektes Dämpfen) oder unmittelbar in die Grube eingeblasen (direktes Dämpfen).
Neben der Erweichung durch Wärme- und Feuchtigkeitseinwirkung lockert sich auch die Rinde. Der Arbeitsgang dauert je nach Holzart zwischen ca. 0.8...1,5h je Zentimeter Stammdurchmesser.
Mit dem Dämpfen des Holzes werden folgende Ziele angestrebt:
Es gibt zwei unterschiedliche Dämpfverfahren, nämlich das direkte (Dampf wird unmittelbar in Kammer eingeleitet; eher für Massenware) und das indirekte Verfahren (Erwärmung erfolgt mit ein Wasserbad über welches das Holz gestapelt wird; eher für Edelholz in Gebrauch)
Es wird unterschieden nach Dämpfgruben und Dämpfkammern, er gibt noch eine Sonderform, die Dampfhaube für das Dämpfen von Dauben.
Die Literatur und Quellen aus den dieTexte entstanden sind, findet man unter Literaturnachweis