Das Fass

 Fass im Aufbau

Hergestellt werden Fässer vom Böttcher. Die wichtigste Holzart für Fassherstellung ist Eiche, und wenn von Rohdauben für Fässer die Rede ist, dann sind stets solche aus Eiche gemeint. Fässer für geistige Flüssigkeiten (Wein, Bier) werden stets aus Eichenholz hergestellt; andere Holzarten, die hierfür geeignet sind, haben bei uns wenig Bedeutung. Zu letzteren gehören u.a. Edelkastanie, Akazie, Maulbeerbaum.

Eichenholz ist besonders gut für die Lagerung von Bier, Wein oder Whiskey geeignet, da das Holz rein ist und keine Harzkanäle enthält. So werden keine Aromen an die Flüssigkeit abgegeben, die unerwünscht sind. Außerdem ist das Holz dadurch porös und ermöglicht somit die „Atmung“: etwas Flüssigkeit verdunstet. Wieviel das ist und wie hoch dabei Alkohol- oder Wasseranteil sind, hängt u.a. von der Umgebungstemperatur und der Luftfeuchtigkeit ab. Der Teil, der verdunstet, wird übrigens als „Angel Share“ (also Engelsanteil) bezeichnet. Durch die Reifung im Fass intensiviert sich der Geschmack und ein komplexes Aromaspektrum entsteht. Auch bekannte Whiskeysorten wie Johnny Walker reifen bis zu 18 Jahre in Eichenfässern. Der Online Getränkehändler dasgibtesnureinmal.de hochwertige Weine oder edle Whiskeys wie bestellen und kosten. Weine werden nicht so lange wie andere Alkohole im Fass gelassen. Nach etwa zwei bis vier Jahren wird der Wein in Flaschen abgefüllt, in denen er noch nachreifen kann. Einige Biersorten werden ebenfalls im Holzfass gelagert bzw. dort zur Reifung gebracht. Dadurch können ganz neue Geschmacksvariationen entstehen - beispielsweise, wenn man ein Fass nimmt, in dem vorher Whiskey reifen durfte.

Die Fertigung der Rohdauben erfolgte früher überwiegend gleich im Wald durch Aufspalten entsprechend abgelängte Abschnitte mit dem Daubenreißer.


Die Literatur und Quellen aus den die Texte entstanden sind, findet man unter Literaturnachweis



Wurmi