Bettbau (Möbel)

Bereits im Altertum hat man die früher auf dem Boden ausgebreiteten Kissen hochgelegt, weil man das Liegen auf diesen erhöhten Lagerstätten als angenehm empfand.

Da es zweckmäßig war, die Liegefläche am Kopf- und am Fußende zu begrenzen, entwickelte sich das uns bekannte Bettgestell mit einem Kopf- und einem Fußteil, die beide durch schmale Bettseiten verbunden wurden. Die in dieses Bettgestell hineingehörenden Polster wurden früher auf Bretter oder Gurte gelegt. Auf diese Weise ruht der Körper auf einer weichen, federnden Unterlage. Die Größe der Liegefläche richtet sich nach der Körpergröße der Erwachsenen bzw. der Kinder.

Da das Bett ein ausgesprochenes Zweckmöbel ist, dessen Maße mit nur geringen Abweichungen festliegen, wirkt sich die unterschiedliche Formgebung fast nur an Kopf- und Fußteil aus. Das Anfertigen vom Betten gehört mit zu den einfachen Tischlerarbeiten, doch muß den lösbaren Verbindungsstellen (Bettbeschlägen) besondere Beachtung geschenkt werden.

Die Literatur und Quellen aus den dieTexte entstanden sind, findet man unter Literaturnachweis



Wurmi