Gattersäge

Eine Gattersäge ist eine meist zur Holzbearbeitung verwendete Maschine, die durch das Schwungrad über den Flachriemen angetrieben wird. Die Gattersäge wird zum Einschnitt von Rundholz zu Schnittholz genommen.

Geschichtliches zur Gattersäge


Gattersäge

Bis zur Erfindung der Gattersäge, um 1320, die es ermöglichte, dünne Bretter zu schneiden,verwendete man zum Bau der Möbel die schweren gespaltenen Bohlen. (Bohlenbau) Durch die Gattersäge trat eine durchgreifende Neuerung im konstruktiven Möbelbau auf und dadurch auch in der äußeren Form ein, die besonders in Verwendung von Rahmen und Füllungen ihre Prägung zeigte. Der sich entwickelnde Stollen- und Rahmenbau nahm bereits sinnvoll Rücksicht auf das "arbeiten" des Holzes, d.h. dem Schwinden und Sich ausdehnen des Materials durch Temperaturunterschiede.

Arbeitsweise von der Gattersäge

Die Gattersäge wird angetrieben von dem Schwungrad. Das Schwungrad der Gattersäge bewegt die Gatterstelze. Die Stelze ist die Verbindung bei der Gattersäge zwischen Schwungrad und Sägerahmen, der Sägerahmen läuft in Führungen. Der Sägerahmen der Gattersäge macht so die Hubbewegung, so würde ein Gattersäge in beiden Richtungen schneiden, wie beim Horizontalgatter. Durch die oszillierende Bewegung nach oben und unten und dem Vorschub, entsteht bei der Gattersäge die Schnittrichtung ist bei der abwärts Bewegung. Diese Art von Gattersäge nennt man Vertikalgatter (Vollgatter).

Die Literatur und Quellen aus den die Texte entstanden sind, findet man unter Literaturnachweis



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