Trockenes Holz
ist ein sehr schlechter elektrischer Leiter. Der Ohmsche Widerstand ist am kleinsten in der Faserrichtung
, quer zur Faser![]()
fast doppelt so groß; er nimmt mit dem Porenvolumen zu. Von ausschlaggebendem Einfluß auf die Leitfähigkeit ist der Wassergehalt des Holzes. Der Ohmsche Widerstand nimmt mit zunehmendem Wassergehalt bis zum Fasersättigungsbereich
sehr rasch, bei weiterer Feuchtigkeitszunahme langsam ab. Alle anderen Umstände wie Raumgewicht, Holzart und Form, spielen im Vergleich zum Wassergehalt keine Rolle.
Durch Paraffinieren kann der elektrische Widerstand auf die Höhe des trockenen Holzes gebracht werden. So behandeltes Holz gehört zu den besten Isolatoren.
Für die Tatsache, dass die Holzarten vom Blitz ungleich häufig getroffen werden, gibt es verschiedene Erklärungen. Die Bäume werden um so leichter getroffen, je höher ihre Spitze, je rauher die Rinde
und daher je stärker druchnäßt die Oberfläche ist. Bäume mit glatter Rinde und aufstrebenden Ästen, die also das Wasser gut und rasch ableiten, vermindern die Blitzgefahr. Abgestorbene Bäume werden kaum vom Blitz getroffen.
Die Literatur und Quellen aus den dieTexte entstanden sind, findet man unter Literaturnachweis