Das Glossar bietet eine Liste von Fachbegriffen mit einer kurzen Erklärung

  • Zähigkeit
    Bei Flüssigkeiten soviel wie Viskosität, bei festen Stoffen als nicht eindeutige Bezeichnug für Wiederstandsfähigkeit gegen mechanische Beanspruchung benutzt.
    Quelle: www.holzwurm-page.de
  • Zahnbrust
    Diejenige Seite des Zahnes, die beim beginn des Schnittes dem Werkstück zugekehrt ist.
    Quelle: www.holzwurm-page.de
  • Zahnecke
    Die Zahnecke befindet sich an den Auslaufseiten des Zahnkopfes. Sie sind die Auslaufpunkte der Zahnspitzenkanten oder der Teil des Schneidenteiles, an der Hauptschneide und Nebenshneide mit gemeinsamer Spanfläche zusammentreffen.
    Quelle: www.holzwurm-page.de
  • Zahneckform
    Es gibt zwei verschiedene Zahneckenform. Die symmetrischen Zahnecken haben die Form eines gleichschenkligen Dreieckes oder eines senkrecht gedruckten lateinischen Buchstaben A. Deshalb heißen sie A-Ecken. Die unsymmetrischen Ecken haben die Form eines ungleichschenkligen Dreiecks und heißen N-Ecken.
    Quelle: www.holzwurm-page.de
  • Zahnform
    Gestalt des Sägezahnes in Seitenansicht und senkrecht zur angenommenen Arbeitsebene.
    Quelle: www.holzwurm-page.de
  • Zahnfuß
    Untere Teil des Zahnes. Er verleiht dem Zahn die Standfestigkeit. Der Zahnfuß kann je nach benötigtem Spanraum verschieden ausgebildet sein.
    Quelle: www.holzwurm-page.de
  • Zahnfußform
    Jede Zahnfußform wird mit einem lateinischen großen Buchstaben gekennzeichnet. Die Zahnfußform werden in zwei Gruppen eingeteilt: mit rundem Zahnlückengrund, diese unterteilen sich wiederum in Zähne mit gerader Zahnbrust, Kenzeichnung mit dem Buchstaben V, und Zähne mit gekrümmter Zahnbrust, Kennzeicchnung mit dem Buchstaben C; mit waagerecht-geradem Zahnlückengrund, diese werden mit dem Buchstaben U gekennzeichnet.
    Quelle: www.holzwurm-page.de
  • Zahnhobel
    Handhobel zum Egalisieren von Flächen und aufrauhen zu verleimender Flächen. Das Hobeleisen hat eine feingeriefte Spiegelfläche, so daß die Schneide beim Anschleifen eine feine Zahnung erhält. Die schabende Wirkung wird durch ein Schnittwinkel von 80°erreicht.
    Quelle: www.holzwurm-page.de
  • Zahnhöhe
    Sie wird senkrecht zur Zahnspitzenlinie bis zum tiefsten Punkt des Zahnlückengrundes gemessen. Die Zahnhöhe soll nie größer sein, als der notwendige Spanraum (Zahnlücke) und der Schrank (Schränken) erfordern.
    Quelle: www.holzwurm-page.de
  • Zahnkopf
    Obere Teil des Zahnes(Sägezahn). Er besitzt eine oder mehrere Zahnspitzen. Der Zahnkopf ist je nach Verwendungszweck verschieden ausgebildet.
    Quelle: www.holzwurm-page.de
  • Zahnkopfform
    Sie lassen sich in 3 Gruppen einteilen: Zähne mit N-Ecken; Zähne mit A-Ecken;N-und A-ecken gemischt. Jeder Kopfform ist mit einem großen lateinischen Buchstaben gekennzeichnet
    Quelle: www.holzwurm-page.de
  • Zahnlücke
    (Spanraum) Die Zahnlücke ist der Raum zwischen zwei Zähnen, der zur Aufnahme der abgetrennten Späne zur Verfügung steht. Die notwendige Größe der Zahnlücke ist abhängig von der Schnitthöhe, der Vorschubgeschwindigkeit, der Schnittfugenbreite und der Schnittgeschwindigkeit. Die abgetrennten Späne nehmen einen zwei bis dreieinhalbfach größeren Raum ein als das Vollholz Gestauchte Zähne erfordern einen größeren Spanraum, da hierbei die Schnittbreite je Zahn größer ist als bei geschränkten Zähnen. Es ist falsch, große Zahnform zu wählen, wenn gewisse Umstände es nicht erfordern, da dadurch die Schnittflächengüte sinkt. Je größer der Span- und Keilwinkel ist, um so kleiner wird der Freiwinkel, und um so weniger Platz bleibt bei geradlinigen Zahnrücken für die Zahnlücke. Ist die Zahnlücke für die Aufnahme der Späne zu gering, muß der Zahnrücken gebrochen oder gekrümmt werden.
    Quelle: www.holzwurm-page.de
  • Zahnlückengrund
    (Zahngrund) Unterster Teil der Zahnlücke. Er bildet den Übergang von der Zahnbrust des einen Zahnes zum Zahnrücken des anderen Zahnes. Der Zahnlückengrund soll eine möglichst große Ausrundung aufwweisen, damit eine hohe Standfestigkeit und geringe Kerbwirkung erreicht und ein Festsetzen von Sägespänen verhindert wird. Beim Einreißen des Zahnlückengrund hat auch die Oberflächengüte der Fläche des Zahnlückengrund Bedeutung.
    Quelle: www.holzwurm-page.de
  • Zahnprofil
    siehe Zahnform
    Quelle: www.holzwurm-page.de
  • Zahnrücken
    Die Seite des Zahnes, die nach dem Schnittvorgang beim Verlassen des Werkstückes diesem zugekehrt ist. Um bei einem kleinen Freiwinkel die Zahnlücke entsprechend dem benötigtem Spanraum zu vergrößern, wird der Zahnrücken gebrochen oder gekrümmt. Nach der Form des Zahnrückens wird die Zahnkopfform bei einspitzigen Zähnen benannt. Die dem Zahnrücken entsprechende Fläche stellt die Freifläche des Zahnes dar.
    Quelle: www.holzwurm-page.de
  • Zahnscheibeenmühle
    Zerkleinerungsmaschine. Zur Zerlegung von Hackschnitzeln und kleinstückigen Holzresten. Mahlwerkzeug besteht aus einer feststehenden und einer rotierenden Zahnscheibe, die ineinander greifen. Zahnscheiben bestehen aus konzentrisch angeordneten Zähnen. Die Gutzufuhr erfolgt axial, daher ist die Zahnung der Scheiben innen grob und wird mit zunehmendem Mahlgrad nach außen feiner. Das Mahlgut wird radial und tangential aus den Mahlscheiben geschleudert. Mahlscheiben sind aus Hartguß, Wasserkühlung im Mühlgehäusemantel.
    Quelle: www.holzwurm-page.de
  • Zarge
    Die Zarge ist der Rahmen in den Maueröffnungen bei Türen und Fenstern. Sie wird auch häufig "Futter" oder "Rahmen" genannt.
    Quelle: www.holzwurm-page.de
  • Zedernholz
    Das echte Holz der Libanonzeder ist längst außer Verkehr gekommen und der Baum selbst auf den Gebirgen von Syrien und Kleinasien zur Seltenheit geworden. Die jetzige Bezeichnung umfaßt verschiedene andere, einigermaßen ähnliche, wohlriechende und weiche Hölzer, die meist in weiße und rote unterschieden werden. Eines der ersteren, das sog. spanische Z., stammt von einem baumartigen Wacholder, Juniperus oxycedrus, der in den Mittelmeerländern nicht selten ist, und auch zwei amerikanische Nadelhölzer, Cupressus thujoides und Taxodium distichum, liefern weißes Z. Das in größeren Massen zu Bleistiften verarbeitete rote Z.-Bleistiftholz (Red cedar) stammt von zwei amerikanischen Wacholderbäumen. Juniperus virginiana und bermudiana. Hierzu kommt das braunrötliche, wohlriechende Kuba-Z., das vorzugsweise Zuckerkistenholz genannt wird und von einem westindischen Laubbaume, Cedrela odorata, gewonnen wird. - Aus den Spänen, die bei der Herstellung von Bleistiften in großen Massen abfallen, destilliert man noch eine erhebliche Menge Öl. Eine geringwertigere Sorte des letzteren, die nur aus den leichter siedenden Anteilen von weniger feinem Geruch besteht, kommt aus den Trockenkammern der amerikanischen Bleistiftfabriken. - Das Zedernholzöl (Zedernöl, lat. Oleum ligni cedri, frz. Essence de cèdre, engl. Cedar oil), ein blaßgelbes, etwas dickflüssiges ätherisches Öl vom spez. Gew. 0,940 - 0,961 dient als Zusatz zu Seifenparfüm, ferner zur Verfälschung von anderen ätherischen Ölen und schließlich zum Parfümieren der aus inländischen Hölzern gefertigten und etwas naturfarben gebeizten Zigarrenkisten.
    Quelle: www.manufactum.de/merck
  • Zeichnung
    Ein Holzbild mit unterschiedlichen Farben, wie z. B. bei Zebrano oder mit unterschiedlich farbigen Strukturen wie bei Wenge (siehe auch: Streifer, Struktur).
    Quelle: www.holzwurm-page.de
  • Zelle
    Holz besteht aus Zellen. Jede dieser Zellen besitzt eine Zellwand und einen Zellraum. Zellgruppen gleicher Art werden als Gewebe bezeichnet. Nadelholz besteht überwiegend aus Faserzellen (Tracheiden) und aus Speicherzellen (Parenchymzellen).
    Quelle: www.holzlexikon.de
  • Zellkollaps
    Durch kollabierende Zellen stark verformtes und im Extremfall durch Bildung breiter, wabenförmiger Innenrisse wertlos gewordenes Holz, häufig kenntlich an unregelmäßig eingefallenen, bisweilen waschbrettartiger Oberfläche und erheblichen Querschnittsverzerrungen. Als Hauptursache werden extreme kapillare Zugkräfte des flüssigen Wassers angenommen, die bei zu scharfer Trocknung des noch nassen Holzes (über Fasersättigung) auftreten. Kollapsgefährdet sind vor allem bestimmte Laubhölzer (z.B. Eiche, Buche, Eukalyptus, Hickory und zahlreiche Tropenhölzer).
    Quelle: www.holzwurm-page.de
  • Zeltdach
    Das Zeltdach ist gekennzeichnet durch mehrere (mindestens 3) gegeneinander geneigte Dachflächen.
    Quelle: www.kronoworld.com
  • Zerstreutporigkeit
    Im Querschnitt ohne deutliche Zonierung durch Poren, weil diese gleichmäßig verteilt sind; Längsschnitte ohne durch Poren bedingte Strukturbilder, wie Poren-Fladern oder Poren-Streifer (siehe auch: Fladern, Streifer, Ringporigkeit).
    Quelle: www.holzwurm-page.de
  • Zinkenverbindung
    geleimte Endfugen mit keilförmigen, symmetrischen Zinken zur Verbindung von Bauteilen
    Quelle: www.zimmererforum.de
  • Zitronenholz
    nennt man 1. das Holz des Zitronenbaumes, ein sehr dichtes und weißes Holz, das nicht in unseren Handel kommt, und 2. ein gelbes Holz von unbekannter Abstammung mit schwachem, zitronenartigem Geruch. Das letztere ist sehr fein, dicht und ziemlich schwer, nimmt eine schöne Politur an und stammt aus Westindien.
    Quelle: www.manufactum.de/merck
  • Zugeisen
    Das Zugeisen ermöglicht es, die einzelnen Elemente mühelos und fugendicht ohne Beschädigung der Dielen zusammenzufügen( z.B. bei Randabschlüssen, unter Heizkörpern).
    Quelle: www.holzwurm-page.de
  • Zugholz
    Anormales, den Gebrauchswert des Holzes negativ beeinflussendes Holzgewebe, tritt auf dem Stammquerschnitt einseitig in etwa halbringförmigen Schichten auf. Entsteht als Reaktion des Baumes auf einseitige äußere Einwirkungen (z.B. Schiefstellung am Hang, Wind, Schnee).
    Quelle: www.holzwurm-page.de
  • Zündhölzer
    (Streichhölzer). Dieses in ungeheuren Mengen verbrauchte Mittel zur Feuererzeugung ist erst seit etwa 80 Jahren bekannt. Bis dahin verschaffte man sich Feuer mit Hilfe von Stahl, Feuerstein und Schwamm oder seit 1805 mittels des sog. Tunkfeuerzeugs, indem man an einem Ende mit Schwefel und chlorsaurem Kali versehene Hölzchen auf mit konzentrierter Schwefelsäure getränkten Asbest tupfte. 1832 wurden von verschiedenen Fabriken, in Deutschland von dem Württemberger Kammerer, die ersten Phosphorzündhölzer in den Handel gebracht, die sich an jeder Fläche entzündeten und trotz wiederholter Verbote allgemeine Verbreitung fanden. Die Hölzchen werden in waldreichen Gegenden, im Schwarz- und Böhmerwald, Erzgebirge, Riesengebirge und Elsaß, ferner in Österreich und Schweden aus weichen Hölzern, Pappel, Esche, Fichte und Tanne meist mit Maschinen geschnitten und dann in besonderen Fabriken mit den Zündköpfen versehen. Man taucht sie zu diesem Zwecke mit einem Ende in geschmolzenen Schwefel oder bei den besseren Sorten in Stearin oder Paraffin und nach dem Trocknen des Überzuges in die eigentliche Zündmasse, ein Gemisch von fein zerteilten Phosphorstückchen und Leim, Gummi, Dextrin oder anderen Bindemitteln. Vielfach enthält die Zündmasse neben dem Phosphor noch andere Oxydationsmittel, wie Braunstein, Salpeter, Mennige oder Bleisuperoxyd. Die hohe Giftigkeit der Phosphorzündhölzer und die mit ihrer Herstellung verbundenen gesundheitlichen Gefahren haben schon frühzeitig Versuche zum Ersatz des Phosphors veranlaßt, die zur Erfindung der sog. Sicherheitszündhölzer führten. Obgleich eine deutsche Erfindung, gelangten diese doch erst zu Ansehen, als sie auf dem Umwege über Schweden, als sog. schwedische Z. zu uns kamen. Die Sicherheitszündhölzer enthalten keinen giftigen (weißen) Phosphor. Ihr Zündkopf besteht vielmehr aus einem Gemenge von vorwiegend chlorsaurem Kalium und etwas Schwefel, Schwefelantimon, chromsaurem Kalium oder Mennige mit Bindemitteln (Dextrin usw.). Sie entzünden sich nur an besonderen Reibflächen, die einen Überzug von Schwefelantimon, rotem (ungiftigem) Phosphor und Gummi erhalten haben. Zur Verhinderung des lästigen Nachglimmens werden die Holzdrähte meist mit phosphorsaurem Ammonium imprägniert. Da die außerordentlich bequeme Handhabung der Phosphorhölzer ihre Verdrängung verhinderte, ist im Hinblick auf die zahllosen Opfer der Phosphornekrose durch Reichsgesetz bestimmt worden, daß weißen Phosphor enthaltende Z. vom 1. I. 1907 in Deutschland weder hergestellt, noch in Verkehr gebracht werden dürfen. Vom 1. I. 1908 an ist auch die Einfuhr aus dem Ausland verboten. Als Ersatz sind bereits jetzt verschiedene brauchbare Z. im Handel, die sich an jeder Reibfläche entzünden lassen und hauptsächlich eine ungiftige Form des Phosphors, den sog. hellroten Phosphor, oder auch Phosphortrisulfid oder Sulfophosphit enthalten. Hingegen haben sich die nach dem vom Reiche angekauften Schwienigschen Verfahren herstellten sog. Reichs-Z. mit bleisaurem Kalzium als unbrauchbar erwiesen. - Bengalische Z., hergestellt durch Zusatz von Buntfeuermischung, in grün, rot usw., gelten als Feuerwerkskörper.
    Quelle: www.manufactum.de/merck
  • Zusammensetzung des Holzes
    Die Hauptbestandteile sind Cellulose, Hemicellulosen und Lignin, aus denen die Zellwände aufgebaut sind. Dazu kommen wechselnde Mengen Holzinhaltsstoffe (Harze, Gerbstoffe, aromatische Verbindungen, Proteine anorganische Bestandteile u.a.).
    Quelle: www.holzwurm-page.de
  • Zuwachs
    Damit wird die jährlich produzierte Holzmenge eines Waldbestandes auf einer bestimmten Fläche getrennt nach Baumarten bezeichnet. Da das Wachstum der verschiedenen Baumarten je nach Altersstufe unterschiedlich ist, wird auch nach "laufendem Gesamtzuwachs" unterschieden. Der durchschnittliche Gesamtzuwachs bezieht sich auf eine angenommene Umtriebszeit.
    Quelle: www.holzwurm-page.de
  • Zuwachsrate
    Die relative Geschwindigkeit des Dickenwachstums eines Baumes; üblicherweise als Anzahl der Jahrringe pro Zentimeter angegeben
    Quelle: www.holzwurm-page.de
  • Zuwachszonen
    Klimatisch bedingte und sich wiederholende Unterschiede in der Struktur und Färbung, die auf Querschnitten zu ringförmigen Zonen und auf Längsschnitten zu Streifen bzw. Fladern führen. Entstehen die Zuwachszonen jährlich, so werden sie auch als Jahrringe bezeichnet, wie z.B. bei Lärche und Teak (siehe auch: Farbstreifen, Frühholz, Spätholz).
    Quelle: www.holzlexikon.de
  • Zwieseltextur
    Beim Längsschnitt (Messern) durch einen Baumzwiesel (Gabelwuchs) in der Ebene der beiden Gabeln erhält man wertvolle Pyramidenfurniere mit sehr interessanter Textur.
    Quelle: www.holzwurm-page.de
  • Zwieselwuchs
    Übernehmen nach der Zerstörung zwei oder mehrere Seitenknospen das Längenwachstum des Baumes, so entsteht eine Stammteilung. Gabelung (Zweiteilung der Stämme) entstehen auch häufig durch Vererbung. Zwieselwuchs entsteht, wenn drei oder mehrere Seitenknospen das Längenwachstum übernehmen.
    Quelle: www.holzwurm-page.de
  • Zwischenkern
    Ein artbedingter, mehrere Zentimeter breiter Ring zwischen Kern und Splint, der heller und weniger widerstandsfähig gegen Pilzbefall als das Kernholz ist.
    Quelle: www.holzwurm-page.de

Die Literatur und Quellen aus den die Texte entstanden sind, findet man unter Literaturnachweis



Wurmi