Bei der Vakuumtrocknung wird ausgenutzt, das Wasser bei niedrigem Druck eine niedrigere Siedetemperatur hat. Diese Trocknung
findet in einem druck dichten Behälter statt, in dem ein Unterdruck von 95hPa...150hPa erzeugt wird.
Dadurch ist der Dampfdruck des Wassers im Holz
größer als im Kammerinneren. Das Wasser strömt an die Oberfläche des Holzes und verdampft dort sehr rasch. Der Trocknungsvorgang wird durch geringe Temperaturerhöhung unterstützt. Die verdampfende Feuchte kondensiert am Behälterboden und wird abgepumpt. Die Wärmeübertragung auf das Trocknungsgut ist schwierig.

In der plattenlosen Vakuumanlage (siehe oben) wird das Holz eingestapelt und durch Umluft erwärmt. Danach wird die Heizanlage abgeschaltet, das Vakuum setzt ein, und die Feuchte verdampft aus dem erwärmten Trocknungsgut. Der Vorgang wird mehrmals wiederholt.

In der Plattenanlage übertragen Aluminiumheizplatten zwischen den Holzlagen die Wärme auf das Trockengut. An senkrechten Kühlflächen kondensiert der Wasserdampf. Er sammelt sich am Behälterboden und kann dort abgelassen werden.
Die Literatur und Quellen aus den dieTexte entstanden sind, findet man unter Literaturnachweis