Mo
09
Mär.
2009
Der FSC hat zum Jahreswechsel die sogenannte Akkreditierungs- und Administrationsgebühr (AAF-Gebühr) um das Doppelte bis Fünffache angehoben. Der Gesamtverband Deutscher Holzhandel e.V. (GD Holz
) hat seinen Mitgliedern, die nach FSC zertifiziert sind, empfohlen, dieser Gebührenerhebung mindestens zu widersprechen. Grundlage für diese Empfehlung ist ein Rechtsgutachten der Verbandsjustiziarin Dr. Gamillscheg, das diese Erhöhung für vertragswidrig deklariert. Vertragspartner der Mitgliedsunternehmen seien die Zertifizierungsgesellschaften und nicht der FSC Deutschland oder International, der die Erhöhung gefordert hat. Darüber hinaus gibt es rechtliche Zweifel an der Erhebung der AAF Gebühr an sich. .... weiter lesen >>>
Mo
09
Mär.
2009
Deutschland ist zu 31 Prozent mit Wald bedeckt. Das entspricht einer Fläche von 11 Mio. Hektar - und Jahr für Jahr nimmt der Waldbestand um weitere 3.500 Hektar zu. Mit einem Gesamtvolumen von 3,4 Mrd. m3 verfügt die Bundesrepublik gleichzeitig über die größten Holzvorräte in Europa, noch vor Schweden und Frankreich. Die bei der Durchforstung
und Verarbeitung anfallenden Resthölzer werden dabei - in Form von Holzscheiten, Hackschnitzeln und Pellets - teilweise als Brennmaterial für die Energieversorgung genutzt. Dies hat unmittelbare Vorteile für das Klima - durch die Vermeidung von zusätzlichem Kohlendioxid (CO2).
"Nach Angaben des Bundesumweltministeriums", so Frank Kienle, Geschäftsführer des HKI Industrieverbandes Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V., "wurden im Jahr 2007 durch Holzheizungen 13,4 Mio. Tonnen des Treibhausgases vermieden. Hinzu kamen weitere 3,1 Mio. Tonnen in der Industrie sowie in Heizkraftwerken. Insgesamt tragen die biogenen Festbrennstoffe mit rund 80 Prozent maßgeblich zur angestrebten CO2-Vermeidung durch die Nutzung erneuerbarerer Energien bei." .... weiter lesen >>>
Sa
07
Mär.
2009
Die Lackiertechnologie gehört heute - neben der Folienbeschichtung und dem Direktdruck - zu den Spitzentechnologien in der Oberflächenbearbeitung, wobei der herkömmliche Begriff Lackieren immer mehr durch den Begriff der Flüssigbeschichtung ersetzt wird. Die technischen Angebote zum Lackieren reichen dabei je nach Anforderung von der kompakten Einzelmaschine bis zur vollautomatischen Hochleistungs-Lackieranlage. Bei den üblichen Arbeitsbreiten, die von 0,4 Meter bis zu 2,4 Meter reichen, werden Vorschubgeschwindigkeiten bis zu 120 Meter pro Minute problemlos erreicht.
In der Möbelindustrie haben herkömmliche Nitrocellulose- und Polyurethanlacke noch einen Marktanteil von rund 50 Prozent. Im Holzhandwerk dürfte dieser Anteil noch höher sein. Wegen des erheblichen Gehaltes an organischen Lösemitteln wollen die Kunden diese Produkte durch umweltfreundlichere Lacksysteme ersetzen. .... weiter lesen >>>
Sa
07
Mär.
2009
Improvisieren, Behelfslösungen finden - diese Zeiten sollten nach den langen Kriegsjahren endgültig vorbei sein. So hatten die Menschen in Deutschland im Jahr 1959 nur noch eins im Sinn: Sie wünschten sich endlich Normalität und Lebensqualität. Möbel aus guten Hölzern und Furnieren zogen wieder in die Häuser ein - ebenso wie die aus der neuen, industriellen Massenproduktion. Und Möbel wurden gebraucht: In den Nachkriegsjahren war schnell auch der soziale Wohnungsbau entstanden, um den Menschen bezahlbaren Wohnraum anzubieten. Und diese Wohnungen verlangten mit ihrer funktionalen Aufteilung eher intelligente denn massige Möbel. Die Aussteller der Kölner Möbelmesse reagierten mit einem breiten Angebot. Doch sie erkannten auch, dass der Bereich "Zubehör" inzwischen so stark angewachsen war, dass sich die Zusammenfassung im Rahmen einer eigenen Messe lohnte. So war im Wochenbericht der Messe- und Ausstellungsgesellschaft Köln am
1. Oktober 1958 zu lesen, dass eine Spezialmesse für die Zulieferer von nun an mit internationaler Beteiligung alle zwei Jahre stattfinden sollte: Vom 17. bis 21. April 1959 öffnete die interzum in Köln erstmalig ihre Tore - die erste Internationale Messe der Zulieferer für Möbel, Polstermöbel und Holzverarbeitung. .... weiter lesen >>>
Fr
06
Mär.
2009
„Wir können verstehen, dass in der momentanen Wirtschaftskrise andere Themen dominieren, aber das wichtigste Ökosystem in Deutschland darf man nicht vergessen“, so Dr. Wolfgang von Geldern, Präsident der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW), „Luftschadstoffe und versauerter Boden belasten den Wald weiterhin. Ein Viertel der Wälder ist trotz günstiger Wetterbedingungen weiterhin stark geschädigt.“
Die Luftreinhaltepolitik ist nach wie vor nicht ausreichend. Vor allem Stickoxide, Ammoniak und Ozon aus Verkehr und Landwirtschaft setzen dem Wald zu. Die hohen Stickstoffeinträge sind eine Zeitbombe. 65 % der Flächen sind stark versauert. Dadurch werden Schadstoffe vom Boden an das Grundwasser abgegeben und belasten schließlich die Trinkwasserversorgung.
„Wie soll der Wald die häufiger werdenden Wetterextreme verkraften, wenn die Rahmenbedingungen sich nicht verbessern?“, so von Geldern vor der Presse. .... weiter lesen >>>
Do
05
Mär.
2009
Koblenz (ots) - Die "qih-Familie" ist wieder größer geworden: Künftig dürfen auch Tischler und Bestatter das Gütesiegel der unabhängigen Fördergesellschaft Qualität im Handwerk (qih) führen - vorausgesetzt sie gehören zu den besten ihrer Zunft. Spitzenvertreter beider Branchen setzten im Haus der Kreishandwerkerschaft Mittelrhein in Koblenz ihre Unterschriften unter die Verträge mit der qih-Gesellschaft.
Zunächst können Tischler aus Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland am qih-Siegelverfahren teilnehmen. Schon bald soll es ein Tischler-Qualitätssiegel aber auch bundesweit geben. Bestatter aus ganz Deutschland haben als Partnerbetriebe des Deutschen Instituts für Bestattungskultur (DIB) bereits jetzt die Möglichkeit, ein qih-Zertifikat zu erhalten. .... weiter lesen >>>
Do
05
Mär.
2009
Bad Honnef. Mit dem „Tag des deutschen Fertigbaus“ am Sonntag, 17. Mai 2009, unterstreichen die deutschen Hersteller von Fertighäusern ihre Sonderstellung im Bereich des energieeffizienten Bauens. Bauinteressenten können sich an dem bundesweiten Aktionstag über die moderne Fertigbauweise und Themen wie Energieeffizienz und individuelle Architektur aus erster Hand zu informieren. Das Motto des Fertigbautags lautet in diesem Jahr „Fertighäuser sind Effizienzhäuser“.
„Wer seinen Haustraum schnell und komfortabel Realität werden lassen will, sollte sich für ein modernes Effizienzhaus in Fertigbauweise entscheiden“, sagt Dirk-Uwe Klaas, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF). Deutschlands führende Fertighaushersteller und Hausausstellungen präsentieren im Rahmen des Aktionstages alle Möglichkeiten, die umweltbewussten Bauherren mit der Holzfertigbauweise geboten werden. „Die Besucher erhalten an dem Mai-Sonntag einen umfassenden Einblick in die Welt des Fertigbaus, was für die Umsetzung eines geplanten Bauvorhabens sehr hilfreich ist“, so Klaas. .... weiter lesen >>>
Mi
04
Mär.
2009
Holzwirtschaft und Eisenbahn sind durch eine historisch gewachsene, erfolgreiche Geschäftsbeziehung eng verbunden. Beide Bereiche haben sich der Nachhaltigkeit verschrieben und die zunehmend positive Entwicklung dieser Partnerschaft sorgt für die nunmehrige Bestätigung eines bis zum Jahre 2010 vereinbarten diesbezüglichen Commitments.
Die Unternehmen der österreichischen Forstwirtschaft, der Holz- und Papierindustrie und Rail Cargo Austria sind sich ihrer Verantwortung zur wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und ökologischen Entwicklung unseres Landes bewusst. Durch die im Jahre 2006 bis 2010 geschlossene Grundsatzposition konnte das Transportaufkommen im Holzbereich auf ein hohes Niveau von knapp 12 Mio. Jahrestonnen angehoben werden;
KR Friedrich Macher, Prof., Sprecher des Vorstands der Rail Cargo Austria AG: "1994 wurden erst 6 Mio. Tonnen in diesem Segment auf der Schiene transportiert. Dieses Wachstum ist vor allem auf das nachfrageangepasste Netz von Abfertigungsmöglichkeiten auf der Schiene, dem marktkonformen Pricing und der Flexibilität in der Abwicklung von Windwürfen zurückzuführen." .... weiter lesen >>>
Mi
04
Mär.
2009
Am Freitag, den 06.03.2009, wird eine Lärche aus dem Niedersächsischen Forstamt Sellhorn für einen historischen Schiffsmast gefällt. Auf Initiative des Projektes „Salzwerkstatt“ und des Bootsbauers Carl Friedrich v. Schack soll nach alten Modellen und Abbildungen ein historischer „Salz-Ewer“ entstehen.
Die „Salz-Ewer“ wurden im Mittelalter zum Transport der Salzfracht von Lüneburg nach Lübeck
eingesetzt. .... weiter lesen >>>
Di
03
Mär.
2009
(djd). In der Apotheke soll alles auf einen Blick zu finden und mit einem Griff zu entnehmen sein. Um in der Vielzahl der Döschen, Schachteln und Packungen den Überblick zu behalten, haben sich die schmalen, ausziehbaren Schränke - deren System folgerichtig als "Apothekerauszug" bezeichnet wird - besonders bewährt. Das Prinzip ist ebenso ideal für eine gute Raumausnutzung und Übersicht in der Küche geeignet. Übersichtlichkeit und Erreichbarkeit des Schrankinhalts waren auch die entscheidenden Kriterien, die der TÜV Rheinland bei einem Anwendertest in seinem Kölner "Usability Labor" angelegt hat. Einstimmiges Urteil von 200 zufällig ausgewählten Testpersonen: Der Apotheker-Hochschrankauszug Dispensa von Kesseböhmer etwa ist "sehr übersichtlich". 90 Prozent der Befragten schätzten vor allem den beidseitigen Zugang und 99 Prozent hielten die Vorräte für "leicht überprüfbar". Beim TÜV-Prüfzeichen "User Tested" bekam er dafür das Zertifikat "sehr empfehlenswert". .... weiter lesen >>>
Die Literatur und Quellen aus den die Texte entstanden sind, findet man unter Literaturnachweis