Di
19
Mär.
2013
Im Rahmen
eines Aktionstags am 18. und 19.3.2013 in Berlin haben der Bundesverband BioEnergie (BBE), der Fachverband Biogas und der Deutsche Bauernverband ihre massive Kritik an den geplanten Maßnahmen zur Strompreisbremse der Bundesregierung erneuert und den Bund
und die Länder zu einem deutlichen Einlenken aufgefordert. „Die BMU/BMWi-Eckpunkte zur Strompreisbremse gefährden den Erfolg der Energiewende, weil nur mit bestehenden und geplanten neuen Biogasanlagen und Biomasseheizkraftwerken die fluktuierenden Erzeuger ausgeglichen werden können. Ohne Bioenergieanlagen kann es keine Versorgungssicherheit in einem erneuerbaren Stromsystem geben“, so Helmut Lamp, Vorsitzender des Vorstandes des BBE.
In aller Deutlichkeit kritisiert der BBE die angekündigten Kürzungen bei Bestandsanlagen. Ein Eingriff in bestehende Gesetze stelle einen „Tabubruch“ dar und stelle Neuinvestitionen und den Industriestandort Deutschland grundsätzlich in Frage, so der BBE: Die geplanten Absenkungen der EEG-Vergütungen für Bestandsanlagen ab 2014, die rückwirkende Streichung des Güllebonus bei Biogasanlagen, die Reduzierung der Entschädigungszahlungen beim Einspeisemanagement sowie die Einführung einer Mindestumlage für den Stromeigenverbrauch würden einen wirtschaftlichen Betrieb bestehender Biogasanlagen und Biomasseheizkraftwerke unmöglich machen. Die Investitionen in diese Anlagen in zweistelliger Milliardenhöhe seien in den letzten Jahren auf Grundlage des Vertrauensschutzes auf die jeweils gültigen EEG-Gesetzesfassungen entstanden. .... weiter lesen >>>
Mi
30
Jan.
2013
„Holzenergie spielt in Deutschland eine wichtige Rolle beim Ersatz fossiler Brennstoffen durch erneuerbare Energien und damit auch zur Umsetzung der Energiewende“, so übereinstimmend Georg Schirmbeck, MdB und Präsident des Deutschen Forstwirtschaftsrates sowie Martin Bentele, geschäftsführender Vorsitzender des Deutschen Energieholz
- und Pellet-Verbandes (DEPV). Dies gelte vor allem für die besonders effiziente Wärmegewinnung. „Verbraucher, die mit Holz
heizen, schonen nicht nur das Klima, sondern auch Ihren Geldbeutel. Die Versorgung der Ofenbesitzer und Heizungsbetreiber mit Scheitholz, Hackschnitzeln und Pellets ist auch bei steigender Nachfrage aus dem Angebot unserer nachhaltig wirtschaftenden Forstbetriebe gesichert.“ .... weiter lesen >>>
Mi
30
Jan.
2013
Brennholz wird knapp. Dies bestätigt eine bundesweite Umfrage der Arbeitsgemeinschaft Rohholzverbraucher e.V. (AGR) unter mehreren Stadtforstämtern. Diese können den stark angestiegenen Bedarf kaum abdecken. Denn nach Untersuchungen des Zentrums für Holzwirtschaft der Universität Hamburg stieg der Holzverbrauch in privaten Haushalten innerhalb von neun Jahren von elf auf 34 Millionen Kubikmeter. Und der Trend zum Heizen mit Holz
hält an. Der Gesamtbestand an Holzheizungen in deutschen Privathaushalten liegt laut der Fachagentur Nachwachsender Rohstoffe e. V. (FNR) bei rund 15 Millionen Anlagen. Mehr als jeder vierte deutsche Haushalt nutzt Scheitholz, Hackschnitzel oder Holzpellets zum Heizen. Viele davon sind sogenannte „Gelegenheitsbrenner“. Sie besitzen ineffiziente Kaminöfen aus dem Baumarkt und möchten damit Heizkosten sparen.

Bedenklich: Würden alle 15 Millionen Haushalte, die bereits heute einen Holzofen besitzen, ausschließlich mit Holz heizen, entstünde ein Bedarf von schätzungsweise bis zu 300 Millionen Kubikmetern Holz – das Vierfache des jährlich nutzbaren Waldholzes. Eine weitere Folge: Die Feinstaubbelastung in der Luft würde steigen. „Diese Entwicklung ist fatal – für Umwelt, Klima und Geldbörse“, sagt Denny Ohnesorge von der AGR. Der studierte Forstwirt empfiehlt Verbrauchern einen sparsamen Umgang mit Holz. .... weiter lesen >>>
Do
06
Dez.
2012
Die Bundesgütegemeinschaft Holzasche e.V. (BGH) hat bei Ihrer Mitgliederversammlung am 15.11.2012 die ersten beiden Urkunden zum RAL-Gütezeichen Dünger überreicht. Vorausgegangen war die Verleihung durch den Bundesgüteausschuss (BGA) der Bundesgütegemeinschaft Kompost e.V. (BGK) auf seiner Sitzung am 11. Oktober 2012. Die BGH ist die zuständige Spartengütegemeinschaft für Holzasche innerhalb der BGK.
Die Gütesicherung von Rost- und Kesselasche aus naturbelassenem Holz
(Holzasche) wird im Rahmen
der neuen RAL-Gütesicherung „Dünger“ durchgeführt, die von der Bundesgütegemeinschaft Kompost (BGK) und der Bundesgütegemeinschaft Holzasche (BGH) errichtet und von RAL in 2011 anerkannt worden ist. .... weiter lesen >>>
Do
06
Dez.
2012
Der Winter steht vor der Tür und Heizöl und Erdgas werden immer teurer. Holz
-Pellets bieten eine umweltfreundliche, preiswerte und komfortable Alternative zu den fossilen Brennstoffen. Das gilt insbesondere dann, wenn das pelletierte Holz aus nachhaltiger Produktion stammt und PEFC
-zertifiziert ist.
Stuttgart, 30.11.2012. Wer der Devise folgt „Hauptsache warm in der Wohnung, egal wie“, der sollte sich einmal genau die aktuellen Energiepreise ansehen. Die Kosten für eine Kilowattstunde (kWh) lagen bereits im Herbst bei nahezu sieben Cent für Erdgas, bei Heizöl sogar über neun Cent. Da mag manch einer ins Grübeln kommen und an sinnvolle Alternativen wie eine Pelletheizung denken. In der Tat errechneten diverse Institute, dass sich die Anschaffung der im Vergleich teureren Heizungsanlage auf Holzbasis durch die niedrigeren Heizkosten für den Verbraucher rechnet. .... weiter lesen >>>
Di
04
Dez.
2012
Auf dem Fachgespräch „Feste Biomasse“ des Deutschen Biomasseforschungszentrums (DBFZ), des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) und der Sächsischen Energieagentur (saena) diskutierten am 28. und 29. November zahlreiche Experten zum Thema „Biomasse-Kompaktierung zur energetischen Nutzung“ und Normierung von Agrarpellets.
Über 30 Forscher, Wissenschaftler und Praktiker berichteten auf der zweitägigen Veranstaltungsreihe „Leipziger Fachgespräche“ über aktuelle Projekte und Versuchsreihen zur Pelletierung von biogenen Roh- und Reststoffen, zu alternativen Herstellungsverfahren sowie zum Maschinen- und Anlagenbau. Organisator Andreas Pilz (DBFZ) sieht das Ziel der Pelletierung von .... weiter lesen >>>
Fr
09
Nov.
2012
Eine aktuelle Studie des Wissenschaftlers Professor Dr. Udo Mantau von der Universität Hamburg belegt den zunehmenden Einfluss der Energiepolitik und der Energiepreise auf die Holznachfrage. Eine wichtige Erkenntnis aus der laut Deutscher Holzwirtschaftsrat e.V. (DHWR) bedeutendsten Untersuchung zu Aufkommen und Verwendung von holzartiger Biomasse
: Im Jahr 2010, also früher als ursprünglich erwartet, wurde in Deutschland erstmals mehr Holz
energetisch verwendet als stofflich in Holzprodukten genutzt. „Die Ergebnisse der Studie sind eine wichtige Entscheidungsgrundlage für die Umgestaltung der Förderprogramme im Strom- und Wärmemarkt“, so Hubertus Flötotto, Präsident des DHWR. .... weiter lesen >>>
Mi
07
Nov.
2012
Die kalte Jahreszeit ist da und mit ihr das Bedürfnis nach Wärme und Behaglichkeit in den eigenen vier Wänden. Was vielen Haus- und Wohnungsbesitzern allerdings die Freude an einer wohltemperierten Wohnung nimmt, sind die horrenden Energiepreise für Gas und Öl, die den Einsatz konventioneller Heizsysteme aktuell immer teurer werden lassen. „Hier helfen moderne Kaminöfen, die mit Holz
befeuert werden. Das Naturmaterial verbrennt nämlich energieeffizient, CO2-neutral und es trägt zu einer angenehmen Wohnatmosphäre bei“, so Dirk-Uwe Klaas, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Holzindustrie (HDH). .... weiter lesen >>>
Mi
10
Okt.
2012
Anlässlich des internationalen Branchenkongresses Industrieforum Pellets kommen internationale Akteure aus Holzpelletproduktion und -handel sowie Kessel- und Ofenhersteller in Berlin zusammen. Der Deutsche Energieholz
- und Pellet-Verband (DEPV) ist Träger der Veranstaltung, bei der rund 300 Experten aus aller Welt erstmals in Berlin die aktuelle Marktentwicklung und technische Innovationen diskutieren.
Der geschäftsführende Vorsitzende des DEPV Martin Bentele berichtet aktuell von einem guten Jahr für Holzpellets in Deutschland und blickt optimistisch in die Zukunft. Mit Holzpellets stünden ein kostengünstiger und effizienter Energieträger sowie eine ausgereifte Technologie zur Verfügung, die auf dem Wärmesektor einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende leisten
könnten. .... weiter lesen >>>
Fr
28
Sep.
2012
Der Bundesverband BioEnergie (BBE) hat im Rahmen
des 12. Internationalen BBE-Fachkongresses für Holzenergie in Augsburg vor über 200 Kongressteilnehmern die zentrale Bedeutung der Bioenergie für die Energiewende verdeutlicht. Die Energiewende werde nur mit einer starken Rolle der Bioenergie als speicherbare und flexibel einsetzbare Energie gelingen, so Helmut Lamp, Vorsitzender des Vorstandes des BBE. Die Bioenergie trug 2011 schon über 8% zur Deckung des deutschen Endenergiebedarfs für Strom, Wärme und Mobilität bei und stellte damit 70% der erneuerbaren Energien. Dieser Beitrag müsse und werde weiter nachhaltig wachsen, so Helmut Lamp. Insbesondere die Holzenergie werde für diese Zielerreichung weiterhin eine wichtige und bedeutende Rolle insbesondere in der Strom- und Wärmeerzeugung spielen. Zurzeit werden bereits ein Drittel des biogenen Stroms und drei Viertel der biogenen Wärme auf Basis von Holz
erzeugt. Somit stelle die Bioenergie und besonders der Energieträger Holz auch langfristig eine enorm wichtige Ressource für den Erfolg der Energiewende dar, betonte Helmut Lamp. .... weiter lesen >>>