Wie man Feinstaub bei Holzöfen und Holzheizungen reduziert

Mo

09

Mai

2016

Das Heizen mit Holz in privaten Haushalten hat aus Gründen des Klimaschutzes, der Kostenersparnis und der größeren Behaglichkeit in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. Das Verfeuern von Holz in Kleinfeuerungsanlagen führt jedoch in zunehmendem Maße zur Erhöhung der Feinstaubbelastung in Deutschland. Die neue Richtlinie VDI 3670 soll helfen, diese Belastung zu senken. Sie beschreibt den Stand der Technik von nachgeschalteten Staubminderungseinrichtungen (auch Abscheider genannt) für feste und/oder flüssige Partikel aus Kleinfeuerungsanlagen, die feste Brennstoffe gemäß des Geltungsbereichs der 1. BImSchV einsetzen.

Eine Studie des Bundes aus dem Jahre 2010 belegt, dass die Feinstaubbelastung (PM2,5) durch Holzfeuerungen mittlerweile mehr als ein Viertel an der Gesamtbelastung der Luft durch Feinstaub ausmacht. Die Reduzierung der Feinstaubbelastung ist damit eine der wichtigsten lufthygienischen Herausforderungen. Es ist daher unbedingt notwendig, die veralteten technischen Vorgaben für Holzöfen und -heizungen auf den aktuellen Stand der Technik zu bringen. Die neue VDI 3670 hilft hierbei. .... weiter lesen >>>



Naturbewusstseinsstudie belegt auch Wert von Stadtnatur für die Bevölkerung

Do

28

Apr.

2016

Eine große Mehrheit der Deutschen wünscht sich strengere Regeln und Gesetze für die Landwirtschaft. Landwirte sollen mehr Rücksicht auf Natur und Tierwohl nehmen. Den Einsatz von Genpflanzen lehnen die Deutschen klar ab. Das sind einige Ergebnisse der neuen Naturbewusstseinsstudie, die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und BfN-Präsidentin Beate Jessel heute in Berlin vorgestellt haben.

Hendricks: "Die Bürgerinnen und Bürger senden uns starke Signale im Bereich der Agrarpolitik. Die Deutschen wünschen sich eine Landwirtschaft, die naturverträglich ist und das Wohl der Tiere respektiert. Es gibt eine große gesellschaftliche Mehrheit für eine Agrarwende. Das bestärkt mich in meiner Forderung, das System der Agrarsubventionen vom Kopf auf die Füße zu stellen. .... weiter lesen >>>



Waldrestholz, Stroh und Gülle/Mist sind die wesentlichen ungenutzten Potenziale??

Mi

09

Sep.

2015

Das Deutsche Biomasseforschungszentrum (DBFZ) hat im Rahmen einer Meta-Studie Daten aus verschiedenen Quellen zu biogenen Rest- und Abfallstoffen gesammelt, vereinheitlicht und so vergleichbar gemacht. Im Ergebnis beträgt das technische Gesamt-Potenzial 98,4 Mio. t Trockensubstanz pro Jahr. Davon sind 31 Prozent derzeit noch ungenutzt, im wesentlichen Waldrestholz, Stroh sowie Gülle und Mist, das entspräche einem Energiegehalt von 448 PJ.

Die Studie wurde vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) über den Projektträger Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) gefördert. .... weiter lesen >>>



Übergabe der deutschlandweit ersten PEFC-Zertifikate für nachhaltig bewirtschaftete Weihnachtsbaumkulturen

Di

23

Jun.

2015

In Schmallenberg-Oberrarbach (Sauerland / NRW) wurden am 19.06.2015 die deutschlandweit ersten drei Zertifikate für PEFC -zertifizierte Weihnachtsbaumkulturen übergeben. Die Urkunden an drei Weihnachtsbaumproduzenten aus dem Sauerland, denen die Einhaltung der PEFC-Standards für Weihnachtsbaumkulturen auf Waldflächen bescheinigt wird, übergab Auditor Raimund Kaltenmorgen von der Zertifizierungsgesellschaft DIN CERTCO. Damit weisen die Betriebe nun transparent für Verbraucher nach, dass die Weihnachtsbäume unter Berücksichtigung ökologischer, ökonomischer und sozialer Gesichtspunkte nachhaltig erzeugt wurden.

An der Zertifikatsübergabe nahm Nordrhein-Westfalens Umweltminister Johannes Remmel teil, der ein anerkanntes und unabhängiges Zertifikat zum Nachweis einer umweltfreundlicheren Produktion von Weihnachtsbäumen initiiert hatte. „Ich freue mich sehr, des es gelungen ist, dass PEFC-Zertifikat auf den Weg zu bringen. Das ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Unser Ziel ist weiterhin, dass Weihnachtsbäume auch ohne Pflanzenschutzmittel ökologisch verträglich angebaut werden können. .... weiter lesen >>>



34. Bericht an den Club of Rome thematisiert die Zukunft der tropischen Regenwälder

Mo

22

Jun.

2015

Der Klimawandel und die industrielle Landwirtschaft werden immer stärker zum Waldkiller, dies ist die zentrale Botschaft des neuen Berichts an den Club of Rome. Claude Martin, langjähriger Generaldirektor des WWF International, liefert darin einen Zustandsbericht über die tropischen Regenwälder der Welt und wagt eine Prognose zu deren Zukunft. Fast die Hälfte der Tropenwälder sei bereits dem Hunger nach Land, Holz , Fleisch und anderen Agrarprodukten zum Opfer gefallen. Mit dem fortschreitenden Klimawandel werde der Wald zunehmend in die Zange genommen. Dürren und Waldbrände werden zunehmen. Das treffe besonders Gebiete, die ohnehin durch wachsende Soja- oder Palmölplantagen und immer größere Rinderherden massiv unter Druck geraten seien. „Das Zusammentreffen von Agrarindustrie, Klimawandel und Zerstückelung der Flächen durch Straßen ist ein tödlicher Giftcocktail“, so Claude Martin. „Wenn die Regenwälder verschwinden, kippt unser Klima und wenn wir den Klimawandel nicht bremsen, werden die Tropenwälder kaum zu retten sein.“ .... weiter lesen >>>



Fläche naturnaher Wälder mit FSC in Deutschland wächst

Mi

29

Apr.

2015

Erstmalig sind über 1 Million Hektar Wald in Deutschland nach den strengen Umweltstandards des FSC zertifiziert. Trend zu mehr kontrollierter Nachhaltigkeit hält auch in der Forstwirtschaft an.

Forstwirtschaft mit hohen Umwelt- und Sozialstandards gewinnt auch in Deutschland zunehmend an Bedeutung. Seit März 2015 sind 1 Million Hektar des deutschen Waldes nach den strengen Regeln des Forest Stewardship Council (FSC) zertifiziert. Der Trend zu mehr Umweltbewusstsein und sozialer Verantwortung setzt sich so auch in der Forstwirtschaft immer mehr durch. Mit dem Überschreiten der 1 Million Hektar Grenze sind nun rund zehn Prozent der Waldfläche in der Bundesrepublik FSC-zertifiziert. Zum Vergleich: Bei der Bio-Landwirtschaft liegt der Anteil an der landwirtschaftlich bewirtschafteten Fläche bisher bei 6,3 Prozent. Damit wird die vierfache Waldfläche des Bundeslandes Saarland besonders nachhaltig und naturnah bewirtschaftet. .... weiter lesen >>>



Schülerseite erhält Auszeichnung als UN-Dekadenprojekt

Di

28

Apr.

2015

Welche Tiere und Pflanzen leben im Regenwald? Was passiert, wenn Menschen den Regenwald abholzen? Die Schüler-Website www.abenteuer-regenwald.de des Hamburger Umweltschutzvereins Rettet den Regenwald e.V. informiert seit 2004 junge Leser über den Regenwald. Für dieses Engagement erhielt der Verein am 23. April von Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks die Auszeichnung zum „UN-Dekade-Projekt Biologische Vielfalt“.

Ziel des Online-Angebotes ist es, junge Menschen für die biologische Bedeutung der tropischen Regenwälder zu sensibilisieren und ihnen zu zeigen, wie sie selbst mithelfen können, den Regenwald mit seiner Vielfalt an Tieren und Pflanzen zu bewahren. Auf der Website werden daher neben einer Vielzahl von Säugetieren z.B. auch weniger bekannte Reptilien, Amphibien und Pflanzen vorgestellt. .... weiter lesen >>>



NRW unterstreicht die Bedeutung des Clusters Wald und Holz

Mo

27

Apr.

2015

Der von der Landesregierung gebilligte und am 16. April von NRW Umweltminister Johannes Remmel vorgestellte Klimaschutzplanentwurf zeigt, dass das Cluster Wald und Holz NRW ein wichtiger Partner für die Erreichung der im Klimaschutzgesetz des Landes festgelegten Ziele ist.

Der Landtag des Landes Nordrhein-Westfalen hat im Januar 2013 als erstes Bundesland ein Klimaschutzgesetz beschlossen und in diesem konkrete Ziele für die Reduzierung von Treibhausgasemissionen festgelegt. Laut Gesetz soll die Gesamtsumme der Treibhausgasemissionen in NRW bis 2020 um mindestens 25Prozent gegenüber dem Niveau von 1990 reduziert werden, bis 2050 um mindestens 80 Prozent. Das Gesetz sieht weiterhin vor, dass die Landesregierung unter umfassender Beteiligung gesellschaftlicher Gruppen und kommunaler Spitzenverbände einen Klimaschutzplan erstellt, der vom Landtag beschlossen wird. In dieser Eigenschaft war der Landesbeirat Holz NRW e.V. durch das Landesclustermanagement Wald und Holz NRW im Rahmen einer intensiven Beteiligung an Arbeitsgruppen und Workshops in die Konzeptionsphase des Klimaschutzplanes eingebunden. .... weiter lesen >>>



Aktiver Klimaschutz durch gezielte Holznutzung

Do

23

Apr.

2015

Holz mehrfach entlang der Holzwertschöpfungskette nutzen – dies ist sowohl ökonomisch als auch ökologisch äußerst vorteilhaft und daher am günstigsten für die Treibhausgasbilanz (THG-Bilanz). Ausgehend von diesem forstwirtschaftlichen Ansatz, der im Zusammenhang mit der 17. UN-Klimakonferenz in Durban steht, wurden im Rahmen mehrerer Klima- und Energiefonds-Projekte (KLIEN) nun verschiedene Szenarien der Holznutzung berechnet. Man konzentrierte sich auf die Bereiche Wald , Holzprodukte und die vermiedenen Emissionen durch den Einsatz von Holzprodukten im Vergleich zu sogenannten „Substitutionsprodukten“ aus anderen Rohstoffen wie zum Beispiel Erdöl oder Stahl. Diese groß angelegten Berechnungen in Form von sogenannten Szenarien wurden von ExpertInnen des Bundesforschungszentrums für Wald (BFW), dem Umweltbundesamt und der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) durchgeführt. Die Szenarien reichen bis ins Jahr 2100 und gehen von unterschiedlichen Bewirtschaftungsstrategien für den österreichischen Wald aus: .... weiter lesen >>>



Saint-Gobain Building Distribution bietet Kunden nur noch FSC-zertifiziertes Tropenholz

Sa

28

Feb.

2015

Dass die Saint-Gobain Building Distribution Deutschland GmbH (SGBDD) in puncto Rohstoffe verantwortungsbewusst handelt, zeigt die kürzlich getroffene Entscheidung der Geschäftsführung, nur noch FSC -zertifiziertes Tropenholz anzubieten. Damit verfolgt der Baustoffhändler Nummer eins aktiv die Ziele einer nachhaltigen Umweltpolitik für den Bereich Holz .

„Als im Baustoffhandel führendes Unternehmen stehen wir nicht nur in der Verantwortung, unseren Kunden hochwertige Produkte zu bieten, sondern auch sorgfältig mit natürlichen Ressourcen umzugehen und Risiken in der Lieferkette zu minimieren“, sagt Thomas Eßer, Direktor Einkauf bei der SGBDD. Aus diesem Grund unterstützt das Unternehmen in seiner Beschaffungspolitik konsequent die Holzzertifizierung. Das bedeutet konkret: Hölzer aus Ländern, die sich hinsichtlich der Forstwirtschaft nicht an die international gültigen Abkommen des FSC halten, werden vom Vertrieb ausgeschlossen. .... weiter lesen >>>

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