Mi
09
Jun.
2010
Die Globale Partnerschaft zum weltweiten Schutz der Tropenwälder wurde am 27.05.2010 in Oslo von über 50 hochrangigen Vertretern von Industrie- und Tropenländern offiziell unterzeichnet. Damit nimmt der internationale Waldschutz
konkrete Gestalt an. Deutschland unterstützt den globalen Waldschutz mit mindestens 350 Millionen Euro in den kommenden drei Jahren 2010 bis 2012 im Rahmen
seiner Sofortfinanzierung für den internationalen Klimaschutz. "Es bleibt nicht mehr viel Zeit, die Wälder unserer Erde vor ihrer Zerstörung zu retten. .... weiter lesen >>>
Di
08
Jun.
2010
Der WWF hat auf dem Comic Salon in Erlangen die sechs Gewinner seines Wettbewerbs „Kein Kahlschlag für Bücher“ ausgezeichnet. Geehrt wurden Gewinner in zwei Altersklassen: 13- 18 Jahre und 18-24 Jahre. Die Teilnehmer waren aufgefordert, mit Comics ihre Stimme gegen die Zerstörung von Regenwald für Bücher zu illustrieren. Die Beiträge waren Fortsetzungen des WWF Comics „Linda auf der Spur der Regenwalddiebe“. Neben der Preisverleihung wurden die besten Beiträge während des gesamten Comic Salons in den Erlanger Stadtwerken ausgestellt. Mit dieser Aktion reagiert der WWF auf die Ergebnisse einer eigenen Studie vom Herbst, in der Tropenholz in mehreren deutschen Kinderbüchern nachgewiesen wurde. Die Gewinner wurden von einer Fachjury ausgewählt und stammen aus dem ganzen Bundesgebiet:
Altersklasse 13-18: 1. Preis Theresa Heilscher, Berlin; 2. Preis Alexander Görisch, Berlin; 3. Platz Judith Langer, Jettingen-Scheppach
Altersklasse 18-24: 1. Preis Anne Sander, Schwalbach; 2. Preis Mathias Bart, Hamburg; 3. Preis Caty Blättermann, Berlin .... weiter lesen >>>
Fr
04
Jun.
2010
Das Johann Heinrich von-Thünen-Institut (vTI) in Hamburg weitet sein Engagement hinsichtlich der Erhebung von Ökobilanzdaten und Stoffstromanalysen im Holzsektor aus. Daraus resultieren zwei Forschungsprojekte zur Ökobilanzdaten-Erhebung für Holz
-Fertighäuser und holzbasierte Möbel. Projektpartner sind der Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) und der Hauptverband der Deutschen Holz und Kunststoffe verarbeitenden Industrie (HDH) in Bad Honnef. .... weiter lesen >>>
Di
18
Mai
2010
In Kanada wird heute eine Urwaldfläche fast so groß wie Deutschland für die kommenden drei Jahre vor den Kettensägen der Holzindustrie geschützt. Von dem Einschlagstopp in den unberührten Lebensräumen profitieren unter anderem bedrohte Arten wie Bären, Wölfe und Karibus.

Der Urwald Kanadas formt zusammen mit den Wäldern Skandinaviens, Russlands und Alaskas das größte Waldökosystem der Nordhalbkugel. Die führenden kanadischen Holz
- und Papierhersteller haben sich aufgrund des Drucks von Greenpeace und großer Papierkunden wie Axel Springer Verlag, WAZ-Mediengruppe und DuMont heute in Toronto zu weiteren Verhandlungen über den Schutz der Urwälder und deren ökologisch nachhaltige Nutzung verpflichtet. Neben den 28 Millionen Hektar, für die jetzt der vorläufige Einschlagstopp beschlossen wurde, sind weitere 44 Millionen Hektar Teil der Verhandlungen zwischen Holzindustrie und Umweltschützern. .... weiter lesen >>>
Mo
22
Mär.
2010
Für Holzheizungen, Kaminöfen und andere kleine Feuerungsanlagen für feste Brennstoffe gelten ab dem 22. März 2010 neue Umweltauflagen. Holz
ist als regenerative Energiequelle aus Klimaschutzgründen ein sinnvoller Brennstoff zur Wärmeerzeugung. Die Verfeuerung von Holz in Kleinfeuerungsanlagen in Räumen setzt jedoch verschiedene Luftschadstoffe
wie Feinstaub frei und führt zu Geruchsbelästigungen – und dies in zunehmendem Maße. "Mit den neuen Grenzwerten werden Luftschadstoffe an der Quelle reduziert. Sie sorgen für eine bessere Luft, Gesundheit und mehr Lebensqualität. .... weiter lesen >>>
Fr
19
Mär.
2010
Die Welternährungsorganisation FAO hat Ende der 70 er Jahre, als Reaktion auf die global rasant fortschreitende Waldvernichtung, den 21. März zum Internationalen Tag des Waldes ausgerufen. Allein in den achtziger Jahren wurden durch die Zerstörung von Wald
1,6 Milliarden Tonnen Kohlenstoff in Form von Kohlendioxid (CO2) freigesetzt.

Aus industriellen und zivilisatorischen Quellen kamen weitere 5,5 Milliarden Tonnen hinzu. Das CO2 gilt als einer der Hauptverursacher der Erderwärmung. Sein Anteil in der Erdatmosphäre stieg in den letzten Jahrzehnten so dramatisch an, dass die Staatengemeinschaft die Notwendigkeit erkannte, die CO2-Emissionen zu begrenzen. Verschiedene Klimaschutzprogramme wurden von den Regierungen erdacht, die als Lösungsansätze z.B. den Emissionshandel, eine Steigerung der Nutzung erneuerbarer Energien, die Gebäudedämmung oder Kraftwärmekopplung vorsehen. .... weiter lesen >>>
Do
03
Dez.
2009
Unter dem Motto „Das Baustoff-Recycling leistet einen hervorragenden Beitrag zur Ressourcenschonung!“ würdigten die Beiträge und Fachdiskussionen des Jubiläumskongresses die Verdienste der Bundesgütegemeinschaft Recycling-Baustoffe e.V. um den Aufbau eines flächendeckenden Baustoff-Recyclings innerhalb der letzten 25 Jahre.
In seinem Grußwort betonte ZDB-Präsident Dr.-Ing. Hans-Hartwig Loewenstein die Bedeutung des Baustoff-Recyclings für die Deutsche Bauwirtschaft. Mit einer Recyclingquote von über 90 % bei jährlich 240 Mio. Tonnen mineralischen Bauabfällen leiste
die Kreislaufwirtschaft Bau einen hervorragenden Beitrag zur Ressourcenschonung. .... weiter lesen >>>
Mo
31
Aug.
2009
Deutschland braucht eine neue Waldpolitik. Zu diesem Ergebnis kommen Waldexperten aus Wissenschaft und Praxis in der heute vorgelegten Studie „Waldzukünfte: Herausforderungen für eine zukunftsfähige Waldpolitik in Deutschland“. Die Fachleute aus den Bereichen Holz
, Forst, Naturschutz und Politik mahnen an, sich schon jetzt für die zentralen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu wappnen.
„Förstern wird nachgesagt, sie hätten das Prinzip der Nachhaltigkeit
erfunden. Doch wie soll man heute die Bewirtschaftung des Waldes langfristig planen, wenn sich unsere Umwelt rasch wandelt und zukünftige Entwicklungen sehr ungewiss sind?“, so Prof. Ulrich Schraml, Waldexperte der Universität Freiburg. Für die heutigen Waldbesitzer werde es immer schwieriger, den vielfältigen gesellschaftlichen Ansprüchen gerecht zu werden. So machen gleichzeitig Naturschutzverbände, Holzindustrie und Brennholzkunden einen größeren Bedarf nach Fläche und Rohstoff geltend. „Wenn es in Zukunft gelingen soll, eine Balance dieser Ziele zu erreichen, sind schon heute politische Korrekturen überfällig“, mahnt Schraml mit Blick auf die mehrfach gescheiterte Novellierung des Bundeswaldgesetzes an: „Nichtstun hat einen hohen Preis. Denn schon heute bestimmen wir das Gesicht des Waldes für unsere Kinder und Enkelkinder“. .... weiter lesen >>>
Fr
28
Aug.
2009
Umweltminister Eckhard Uhlenberg hat heute in Arnsberg Dr. Wolfhard Freiherr von Boeselager das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreicht.
Dr. von Boeselager wird für seine Verdienste um den Umwelt- und Naturschutz geehrt. Er war von 1970 bis 2006 Geschäftsführer des Land-, Forst- und Immobilienbesitzes Boeselager Vosswinkel. Von 1989 bis 1992 gehörte er dem Vorstand der Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt mit 300.000 Mitgliedern an und vertrat sie von 1996 bis 2006 im Beirat der Landschaftsbehörde NRW. „Sie haben Ihr ganzes Leben in den Dienst am Natur- und Umweltschutz gestellt“, sagte Uhlenberg. .... weiter lesen >>>
Do
27
Aug.
2009
Die Entwaldung auf Borneo und Sumatra, zwei der wichtigsten Regenwaldgebiete der Erde, schreitet ungebremst voran. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Bestandsaufnahme, deren Ergebnisse der WWF heute vorgelegt hat. Wenn die Entwaldung so fortschreitet, werden die Tieflandregenwälder auf beiden Inseln bis zum Jahr 2020 zerstört sein. Die Daten basieren auf Satellitenbildauswertungen der letzten Jahre und sind international die aktuellsten, die in Bezug auf Sumatra und Borneo vorliegen. Die größte Bedrohung ist mittlerweile die Umwandlung
der Wälder in Plantagen aus Ölpalme und schnell wachsenden Baumarten (Akazie, Eukalyptus) für die Zellstofferzeugung. Ein Großteil der Produkte, für die in Indonesien Regenwald zerstört wird, wird für die Industrieländer produziert.
„Die neuesten Zahlen machen unmissverständlich deutlich, dass die Situation auf Borneo und Sumatra hoch dramatisch ist“, so WWF-Tropenwaldexperte Markus Radday. „Wenn dem Kahlschlag nicht Einhalt geboten wird, werden innerhalb einer Generation Wälder mit globaler Bedeutung für den Klimaschutz und einer faszinierenden Artenvielfalt zerstört sein. Für den Orang-Utan beispielsweise gibt es dann kaum noch eine Überlebenschance in freier Wildbahn.“ .... weiter lesen >>>