Do
22
Jul.
2010
BASF erhält in diesem Jahr einen der Innovationspreise des Kuratoriums für Waldarbeit und Forsttechnik e. V. (KWF) für sein Complion™ Forstschutzverfahren, das auf die Nutzung von Insektizidnetzen für Holz setzt. Mit der Innovationsmedaille zeichnen das KWF und die Messe München im Rahmen der Interforst 2010 Lösungen aus, die über ein hohes Innovationspotenzial verfügen.
Die Insektizidnetz-Technologie ist ein neuer Ansatz zum Schutz von Holzprodukten im Forstbetrieb und sorgt für die Bekämpfung von verschiedenen rinden- und holzbrütenden Insektenarten wie etwa aus der Familie der Borkenkäfer (Scolytidae). Die Netze sind eine Weiterentwicklung der Interceptor® LLIN Technologie (long-lasting insecticide impregnated nets) von BASF, die mit einem langwirksamen Insektizid zur Bekämpfung von Malaria entwickelt wurde. Erste Versuchsreihen haben die Effektivität der Netztechnologie für die Nutzung in der Forstwirtschaft bestätigt. .... weiter lesen >>>
Mi
07
Apr.
2010
Langsam setzt sich der Zug der Osthannoverschen Eisenbahn (OHE) in Bewegung. Eine ganz besondere Fracht bringt er von Celle über die Alpen nach Italien. Auf 20 Waggons liegen ca. 1000 Festmeter (m³) Rundholz
, alles Kiefern, exakt auf Längen von vier Meter geschnitten. Aus diesen Stämmen werden italienische Sägewerke Bretter
und Kanthölzer für die Sargherstellung produziert. Diese Bahnladung wird etwa 2000 Särge ergeben.

„Wir haben schon längere Zeit Kontakt mit Händlern, die diesen besonderen Markt bedienen, aber eine so große Einzellieferung haben wir bislang noch nicht auf die Reise gebracht,“ erläutert Jürgen Kühl vom Forstamt Unterlüß, der als Holzkoordinator für die Logistik großer Holzlieferungen der Niedersächsischen Landesforsten zuständig ist. .... weiter lesen >>>
Mi
13
Jan.
2010
Sauber präsentiert liegen die Spitzenhölzer auf den zentralen Lagerplätzen der Landesforsten. Das Angebot ist ein Spiegel
der Vielfalt des niedersächsischen Waldes. Dicke Eichen- und Eschenstämme bestimmen in diesem Jahr das Bild, in geringeren Mengen werden Ahorn
, Ulme, Kirsche und Elsbeere versteigert.

Beim Nadelholz
sind Kiefer und Lärche die dominierenden Holzarten. .... weiter lesen >>>
Mi
09
Dez.
2009
Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung des VDS am 25.11.2009 in Würzburg wurde von den Vertretern aus den Mitgliedsbetrieben auch die aktuelle Marktlage erörtert. Die Betriebe berichteten übereinstimmend von einer nach der Sommerpause wieder verschärften Wettbewerbssituation, da die zeitweise gebesserte Absatzlage überschätzt und wieder zu stark eingeschnitten wurde. Vor allem der regionale Absatz hatte sich erfreulicherweise gebessert und den Betrieben auch Möglichkeiten beim Schnittholzpreis eröffnet. .... weiter lesen >>>
Mo
16
Nov.
2009
Der Bundesverband Säge- und Holzindustrie Deutschland e.V. (BSHD) sieht in der derzeitigen Preisentwicklung auf den Rundholzmärkten eine Bedrohung für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Sägeindustrie. „Gerade die Preisentwicklung bei der Holzart Fichte
macht uns Sorgen. Beim Leitsortiment liegen die Stammholzpreise in Deutschland schon weit über dem verkraftbaren Maß. Die derzeitig am Markt zu erzielenden Schnittholzpreise geben eine solche Entwicklung nicht her“, so BSHD-Präsident Dr. Josef Rettenmeier. .... weiter lesen >>>
Mi
05
Aug.
2009
Die Verbände der Sägeindustrie (BSHD und VDS) und der Deutsche Forstwirtschaftsrat (DFWR) haben sich am Donnerstag, den 23.07.2009, nach über einjähriger Pause in einem ersten Gespräch über die Fortführung des Arbeitskreises Werksvermessung verständigt. Die bestehende „Rahmenvereinbarung für die Werksvermessung von Stammholz“ ist die gemeinsame Grundlage des Handelns und wird die Basis für die weitere Arbeit des Arbeitskreises darstellen. Der Arbeitskreis setzt sich aus jeweils vier Vertretern der Forstwirtschaft und der Sägeindustrie zusammen.
Bei der Vermessung des Holzes und den daraus resultierenden geschäftlichen Tätigkeiten handelt es sich um die wichtigste Schnittstelle zwischen den Marktpartnern. Das Ziel des Arbeitskreises ist es daher, die Werksvermessung kontinuierlich weiter zu entwickeln und die Möglichkeiten technischer Neuerungen zu berücksichtigen. Darüber hinaus hat man sich vorgenommen, eine eindeutige Definition des Messvolumens mit den europäischen Nachbarn zu finden und so zur Harmonisierung der Werksvermessung innerhalb Europas beizutragen.
Fr
31
Jul.
2009
Die große Krise hat auch den Holzmarkt voll erwischt. Der Absatz von Schnittholz stoppte so abrupt, dass in amerikanischen Häfen ganze Schiffsladungen liegen blieben. Auch im Inland wurden Bestellungen storniert. Kurt Leibbrand von der Gaildorfer Rundschau sprach mit Steffen Häußlein, Einkaufsvorstand der Klenk Holz
AG, über die dramatische Lage.
Weltweit ist der Absatz von Schnittholz sehr stark eingebrochen. Das hat zu einem Preisverfall geführt. Was war die Folge für den Rundholzmarkt? .... weiter lesen >>>
Di
05
Mai
2009
Der Bundesverband Säge- und Holzindustrie Deutschland e.V. (BSHD) begrüßt die Entscheidung des Europäischen Parlaments, die Einfuhr von illegal geschlagenem Holz
in die Europäische Union zu stoppen.
Jedes Jahr gehen weltweit rund 13 Millionen Hektar Wald
durch illegalen Holzeinschlag verloren. Dieser, für die globale Umwelt und das Klima, unhaltbarer Zustand, wird durch den im Umweltausschuss des EU-Parlaments beschlossenen Verordnungsentwurf hoffentlich teilweise gestoppt. .... weiter lesen >>>
Sa
18
Apr.
2009
Holzdiebe haben in Zukunft kaum noch eine Chance, ungestraft davonzukommen: Der „genetische Fingerabdruck“ macht’s möglich. Mit einer neuen Methode der DNA-Analyse, die Forstminister Helmut Brunner am Freitag in einem Wald
bei Moosach im Landkreis Ebersberg vorstellte, ist es erstmals gelungen, geschlagenes Holz
zweifelsfrei dem ursprünglichen Wurzelstock und damit dem Besitzer zuzuordnen. Die bisherigen Verfahren konnten Erbsubstanz nur aus frischer Rinde
, Samen oder Knospen isolieren. „Jetzt verfügen wir über ein wegweisendes und zugleich kostengünstiges Mittel, Langfingern das Handwerk zu legen“, sagte Brunner. Rund 40 Euro kostet eine solche DNA-Analyse. .... weiter lesen >>>
Di
14
Apr.
2009
Verwundert ist man im VDS über die offensichtliche Klientelpolitik des BSHD, die in der Presseaussendung vom 26.3.2009 vertreten wird.
Wenn Bürgschaften für den Rundholzeinkauf der Sägewerke gefordert werden, wiederholt der BSHD zwar eine schon Ende Januar d.J. vom VDS erhobene Forderung. Allerdings will der Präsident des BSHD, Dr. Rettenmeier, Bürgschaften nur auf Rohstoffbezüge im Zusammenhang mit der Werksvermessung begrenzen. Damit wird die Mehrheit der Betriebe ohne Werksvermessung, darunter auch die Laubholzbetriebe, benachteiligt. .... weiter lesen >>>