GD Holz weist pauschale Verurteilung von Tropenholzimporten entschieden zurück

Mi

09

Mär.

2016

Zur Berichterstattung in der überregionalen Presse, nämlich der Süddeutschen Zeitung sowie im öffentlich-rechtlichen Fernsehsender 3sat in der Wissenschaftssendung nano zur mangelhaften Wirksamkeit der Holzhandelsverordnung EUTR bezieht Thomas Goebel, Geschäftsführer des Gesamtverbandes Deutscher Holzhandel e. V. (GD Holz ), Stellung:

Die EU-Holzhandelsverordnung ist seit drei Jahren in Kraft und verbietet den Import illegal eingeschlagenen Holzes in den Europäischen Binnenmarkt.

Anlass für die mediale Berichterstattung ist offenbar die inzwischen veröffentlichte Einschätzung der EU-Kommission zur Wirksamkeit der EU-Holzhandelsverordnung sowie die unterschiedlichen Reaktionen darauf. Als Schlussfolgerung und Tenor wird im Magazin nano das verbreitete Klischee bedient, dass der Import von tropischen Hölzern zumeist aus zweifelhaften, wenn nicht illegalen Quellen stammt. Diese Berichterstattung gipfelt in einem Fall in der Anmaßung, den Import tropischer Hölzer grundsätzlich in die Nähe organisierter Kriminalität zu rücken . .... weiter lesen >>>



Alle Alarmglocken schrillen bei Tischler / Schreiner Betrieben

Mo

22

Feb.

2016

Wenn demnächst bei öffentlichen Ausschreibungen des Bundes Tischler- und Schreinerbetriebe für ihr verwendetes Holz die kostspielige und aufwändige betriebliche Produktkettenzertifizierung (CoC) vorlegen müssen.

Demnach reicht es bereits ab dem 1. April (für beschränkte Ausschreibungen und freihändige Vergaben) beziehungsweise ab dem 1. Juli dieses Jahres nicht mehr aus, nachgewiesenes FSC - oder PEFC -zertifiziertes Holz über den Handel zu beschaffen. Vielmehr wird die Nachweiskette für zertifiziertes Holz auf den Tischler/Schreiner als Endverbraucher ausgedehnt. Mit fatalen Folgen!

So hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) am 8. Dezember 2015 die Auslegung des Erlasses zur Beschaffung von zertifizierten Holzprodukten auf Bundesebene präzisiert und das entsprechende Formblatt 248 abgeändert. Um als Bieter bei öffentlichen Bundesausschreibungen überhaupt berücksichtigt werden zu können, müssen die Unternehmer bereits im Vergabeverfahren eine betriebliche CoC-Nummer vorlegen können. .... weiter lesen >>>



Informationsoffensive für Nachhaltiges Bauen mit Holz angeregt

Sa

23

Jan.

2016

„Wir haben einen erhöhten Bedarf an Wohnraum im sozialen Wohnungsbau und bei mehrgeschossigen Bauten. Wir besitzen einen modernen Holzbau in Deutschland, der innovative Lösungen für Nachhaltiges Bauen liefert: qualitativ hochwertig, energieeffizient und schnell. Was bis heute aber fehlt, ist ein Wissen in der Öffentlichkeit über die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten der umweltfreundlich erzeugten Ressource Holz !“, resümiert Cajus Caesar, Hauptberichterstatter für Ernährung und Landwirtschaft im Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestags.

Auf Initiative des lippischen Abgeordneten trafen sich am 13. Januar 2016 die Parlamentarische Staatssekretärin des Umwelt und Bauministerium, Frau Rita Schwarzelühr-Sutter, Vertreter aus dem Bau- und Wirtschaftsministeriums sowie aus der Wirtschaft, von Umweltorganisationen und Holz-Verbänden im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestages. Bei dem Gespräch tauschten sich die Anwesenden darüber aus, wie die Forst- und Holzbranche die Ziele der Bundesregierung, beispielsweise in den Bereichen Nachhaltiges Bauen, Klimaschutz oder der Energiewende, unterstützen kann. .... weiter lesen >>>



Prima Klima mit Wald und Holz

Mo

30

Nov.

2015

Nachhaltige Waldbewirtschaftung, ressourceneffiziente Holzwirtschaft sowie eine vielfältige Holzverwendung vom Bauen bis zum Heizen mit Holz sind aktiver Klimaschutz im besten Sinne.

Wer Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft verwendet, hinterlässt keine Schulden bei der Natur, sondern leistet im Gegenteil einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Nachhaltigkeit und Klimaschutz entwickeln sich zu Schlüsselkriterien für ein zukunftsfähiges Wirtschaften. Das hat der G7-Gipfel im Juni 2015 auf Schloss Elmau mit dem Bekenntnis der westlichen Industriestaaten zum Klimaschutz, angesichts der weltweit hohen Emission von Kohlendioxid (CO2), einmal mehr bewiesen. Mit Blick auf die angestrebten Klimaschutzziele auf der kommenden UN-Klimakonferenz in Paris (30.11.- 11.12.2015) sollte Holz zukünftig in mehrfacher Hinsicht eine größere Rolle spielen: als nachwachsende Rohstoffquelle, als wirksamer Kohlenstoffspeicher und als wiederverwertbarer und energieeffizienter Bau- und Werkstoff. .... weiter lesen >>>



IKEA Deutschland und NABU verlängern Zusammenarbeit

Mo

29

Jun.

2015

IKEA Deutschland treibt seine Nachhaltigkeitsaktivitäten voran und lässt sich dabei vom NABU unterstützen. Darauf haben sich die Umweltschutzorganisation und das Einrichtungsunternehmen verständigt und hierzu die seit 2011 bestehende Kooperation um weitere drei Jahre verlängert und erweitert.

In seiner globalen Nachhaltigkeitsstrategie „People & Planet Positive“ hat sich IKEA zum Ziel gesetzt, zu einem verantwortungsvolleren Umgang mit den begrenzten Ressourcen der Erde beizutragen. Neben der Erzeugung erneuerbarer Energie und geschlossenen Wertstoffkreisläufen beinhaltet dies auch die Anpassung des Geschäfts an sich verändernde Mobilitätsbedürfnisse und den Wunsch der vielen Menschen nach einer gesünderen und nachhaltigeren Lebensweise. .... weiter lesen >>>



Internationale Waldpolitik muss besser werden?

Do

14

Mai

2015

Für den nachhaltigen Umgang mit den Wäldern auch auf internationaler Ebene setzt sich Bundesforstminister Christian Schmidt mit seiner Reise zu den Vereinten Nationen ein. "Die Nachhaltigkeit der Wälder muss ein erklärtes Ziel der internationalen Staatengemeinschaft sein", so Schmidt. "Wir brauchen eine eigenständige internationale Waldpolitik."

Beim UNO-Waldforum in New York hat Bundesforstminister Christian Schmidt sich heute für die Vereinbarung internationaler Standards nachhaltiger Waldbewirtschaftung und mehr Kohärenz und gegenseitige Verstärkung bei den verschiedenen internationalen Initiativen eingesetzt. .... weiter lesen >>>



Förderung der Nachwuchsgruppen zu nachwachsenden Rohstoffen wird verlängert

Di

20

Jan.

2015

Seit 2012 fördert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Gruppen junger Wissenschaftler, die zur stofflichen oder energetischen Nutzung nachwachsender Rohstoffe forschen. Ziel ist es – neben der Generierung von Forschungsergebnissen - vielversprechende neue Forschungsfelder strukturell und nachhaltig an deutschen Hochschulen oder verwandten Einrichtungen zu verankern.

In der ersten Projektphase haben die Nachwuchsgruppen wichtige Grundlagen gelegt und erste Ergebnisse erzielt. Um die begonnenen Arbeiten weiter zu führen und insbesondere die Markteinführung der jeweiligen Themen vorzubereiten, unterstützt das BMEL die nachfolgenden Gruppen nun für weitere zwei Jahre: .... weiter lesen >>>



Energiewende ist landschaftsschonend machbar

Mi

03

Dez.

2014

Der Ausstieg aus der Kernenergie setzt die vermehrte Nutzung erneuerbarer Energie voraus. Dies kann in der Schweiz zu lokalen Konflikten mit anderen Landschaftsdienstleistungen führen. Das am 25. November 2014 an der Eidgenössischen Forschungsanstalt WSL in Birmensdorf durchgeführte „Forum für Wissen“ zeigte jedoch, dass es in der Schweiz genügend Flächen gibt, auf denen erneuerbare Energie ohne grosse Konflikte gewonnen werden kann.

Auf der Basis des heutigen Stromverbrauchs müssten in der Schweiz bis 2050 jährlich mehr als 20 Terawattstunden (TWh/Jahr) erneuerbare Energie erzeugt werden, um die Kernenergie abzulösen. Felix Kienast (WSL), der Tagungsleiter des „Forum für Wissen“, hält dies für möglich und stützt sich auf eine nationale Konfliktanalyse der WSL, in der für verschiedene Energiequellen Potenzialkarten erstellt wurden. Diese lassen sich mit Potenzialkarten wichtiger Landschaftsleistungen überlagern, wie z.B. Tourismus und Erholung oder Biodiversität. .... weiter lesen >>>



Erstes niedersächsisches KWF-Zertifikat „Brennholzbetrieb“

Mo

24

Nov.

2014

Neues Zertifikat zeichnet sicher, sozial und nachhaltig arbeitende Brennholzbetriebe aus Am 26. Oktober wurde die Brennholzscheune als erster niedersächsischer Betrieb mit dem KWF-Zertifikat „Brennholzbetrieb“ ausgezeichnet. Geschäftsführerin Christine Egly nahm das vom Kuratorium und Waldarbeit und Forsttechnik e.V. (KWF) und dem Bundesverband Brennholzhandel, Brennholzproduktion e.V. (BuvBB) neu geschaffene Qualitätssiegel am Sonntag entgegen. Das Zertifikat beschreibt grundlegende Anforderungen an Betriebe der Brennholzproduktion und des Brennholzhandels. Es soll als Verbraucherhinweis fungieren sowie die Sicherheit und Qualität der Betriebsabläufe gewährleisten.

Der Bedarf an Scheitholz als Brennstoff ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Darum haben sich immer mehr Unternehmer dazu entschlossen, von der Nebenerwerbswirtschaft, auf Haupterwerb umzustellen. Auf die Betriebe dieser neuentstandenen Branche wirken zahlreiche neue Faktoren ein. .... weiter lesen >>>



Ressource Holz nachhaltig nutzen

Di

04

Nov.

2014

Holz ist einer der wichtigsten nachwachsenden Rohstoffe für die Substitution fossiler Rohstoffe. Umso entscheidender ist die nachhaltige Nutzung der Ressource Holz. In einer neuen Studie haben ExpertInnen des Umweltbundesamtes Umwelt- und Wertschöpfungseffekte der stofflichen und energetischen Nutzung von Holz analysiert. Wird Holz zukünftig in deutlich höherem Ausmaß als bisher als erneuerbarer Energieträger eingesetzt, steigt der Nutzungsdruck auf die europäischen Holzressourcen. Wirtschaftliche Schwierigkeiten für die stoffliche und energetische Nutzung sind die Folge.

„Holz ist eine wichtige Ressource für die Energiewende. Umso wichtiger ist es, das Potenzial der stofflichen Nutzung hinsichtlich Wertschöpfung und Umwelteffekten bestmöglich auszuschöpfen, bei der energetischen Nutzung Effizienzkriterien bei der Energieumwandlung zu verbessern, und nicht zuletzt den Energieverbrauch insgesamt zu senken,“ empfiehlt Dr. Jürgen Schneider aus dem Umweltbundesamt. Die Studie „Effiziente Nutzung von Holz. Kaskade versus Verbrennung“ wurde vom Umweltbundesamt im Auftrag von Mondi AG, Zellstoff Pöls AG und Laakirchen Papier AG erstellt. .... weiter lesen >>>

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