Waldbrandgefahr steigt weiter an

Mi

21

Jun.

2017

Das trockene und sehr warme Wetter lässt die Waldbrandgefahr im Landeswald weiter ansteigen. Die hohen Temperaturen der letzten Tage haben die Bodenvegetation und den Oberboden stark ausgetrocknet.

Nach den Waldbrandgefahrenstufen des Deutschen Wetterdienstes (1 gering bis 5 sehr hoch) liegen in den nächsten Tagen die Werte in Teilen Niedersachsen bei Gefahrenstufe 4 (hohe Waldbrandgefahr) und den Bereichen um Celle sogar bei 5 (sehr hohe Waldbrandgefahr). Besonders am kommenden Donnerstag steigt die Waldbrandgefahr noch einmal an, ehe sich die Lage zum Wochenende hin wieder entspannt. .... weiter lesen >>>



Neue Waldpädagogen für Niedersachsen

Mi

26

Okt.

2016

22 stolze Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben ihre Waldpädagogikzertifikate erhalten. Am 19. und 20. Oktober legten sie im Waldforum Riddagshausen ihre Abschlussprüfung ab und dürfen sich offiziell „zertifizierte Waldpädagogin“ oder „zertifizierter Waldpädagoge“ nennen. Waldpädagoginnen und Waldpädagogen vermitteln im Rahmen einer „Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Wissen rund um die nachhaltige Waldwirtschaft, um Tiere und Pflanzen im Wald und verhelfen jungen und erwachsenen Waldbesuchern dazu, den Wald mit allen Sinnen zu erleben.

Im Auftrag des Landwirtschaftsministeriums haben die Niedersächsischen Landesforsten diese Fortbildung im Jahr 2016 zum siebten Mal durchgeführt. Die Zertifikatsfortbildung besteht aus insgesamt 18 Seminartagen und einem 40 stündigen Praktikum. Ziel ist es, ein Netzwerk aus qualifizierten und motivierten Waldpädagoginnen und Waldpädagogen als Botschafter des Waldes aufzubauen. .... weiter lesen >>>



Wald in Europa: Mehr Baumarten, mehr Nutzen

So

21

Aug.

2016

Eine Homogenisierung von Wäldern führt zu einer geringeren Leistung der Ökosysteme. Das hat ein internationales Wissenschaftler-Team von 29 Institutionen herausgefunden, an dem Forscher der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), der Universität Leipzig und des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) beteiligt waren. Die Wissenschaftler konnten zeigen, dass artenreiche Waldbestände mehr und vielfältigere Dienstleistungen erbringen als weniger artenreiche. Für die Studie sind über 200 Wälder in sechs europäischen Ländern untersucht worden. Die Ergebnisse wurden jetzt in den renommierten Fachjournalen „PNAS“ und "Nature Communications" veröffentlicht.

Bäume sind Dienstleister für den Menschen: Sie filtern Staub aus der Luft, wandeln Kohlendioxid in Sauerstoff um, sie schützen den Boden vor Erosion, tragen zur Sicherung der Trinkwasserversorgung bei, ihr Holz dient zum Bauen und Heizen. Der Mensch nutzt Wälder aber auch für Sport und Erholung. Die meisten der europäischen Wälder bestehen jedoch nur aus einer oder nur wenigen verschiedenen Baumarten. .... weiter lesen >>>



Wissenschaftler bitten Waldbesitzer um Beteiligung bei Umfrage zum Vertragsnaturschutz im Wald

Do

11

Aug.

2016

Naturschutz im Wald stärker im freiwilligen Zusammenwirken mit den Waldbesitzern statt per Gesetz umzusetzen, ist ein zentrales forst- und naturschutzpolitisches Ziel in Deutschland. Wie nehmen die Waldbesitzer das Instrument „Vertragsnaturschutz“ aktuell an? Was haben sie bei der Umsetzung von vereinbarten Maßnahmen erfahren? Wo erhoffen sie sich Veränderungen? Das wollen Wissenschaftler im Verbundforschungsprojekt „Vertragsnaturschutz im Wald“ (WaVerNa) mit einer bundesweiten Online-Befragung von Waldbesitzern herausfinden und bitten um Beteiligung.

Die Befragung ist vom 1. September bis 7. Oktober 2016 unter www.waverna-projekt.de/umfragen/forstbetriebe freigeschaltet. Sie richtet sich an Waldbesitzer, die bereits Erfahrungen mit Vertragsnaturschutz gemacht haben oder dies in Zukunft beabsichtigen. .... weiter lesen >>>



Was Baumkronen über den Wald verraten

Mi

13

Jul.

2016

Wie geht es dem deutschen Wald ? Um diese Frage zu beantworten, unterziehen geschulte Teams der Bundesländer die Baumkronen jedes Jahr im Juli und August einer genauen Betrachtung. Auf einem systematischen Stichprobennetz von 16 x 16 Kilometern erheben die Inventurtrupps derzeit noch bis Mitte August Daten zum Waldzustand. Das Thünen-Institut für Waldökosysteme prüft die bereitgestellten Rohdaten und berechnet daraus die bundesweiten Ergebnisse. Entsprechende Ergebnisse liegen für das heutige Bundesgebiet seit 1990 vor, für die alten Bundesländer sogar seit 1984. So können Veränderungen dargestellt und Risiken bewertet werden.

Um sicherzustellen, dass länderübergreifend vergleichbare Rohdaten generiert werden, kommen die Inventurleiter der einzelnen Bundesländer vor den Erhebungen zu einem Abstimmungskurs zusammen. In diesem Jahr hatten der Landesbetrieb Forst Brandenburg, das Thünen-Institut für Waldökosysteme und das Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde dazu in den Staatswald nach Chorin (Brandenburg) eingeladen. .... weiter lesen >>>



Landesforsten Niedersachsen 2015 mit einem soliden Ergebnis

Fr

01

Jul.

2016

Die Niedersächsischen Landesforsten (NLF) schließen das Geschäftsjahr 2015 im Forstwirtschaftsbetrieb mit einem operativen Jahresüberschuss von 10,6 Mio. Euro gegenüber 17,9 Mio. Euro im Vorjahr ab. „Das Ergebnis fällt damit deutlich niedriger als in den vergangenen Jahren aus. Es zeigt aber gleichzeitig, dass die Landesforsten auch in schwierigeren wirtschaftlichen Situationen ein solides Ergebnis und damit einen angemessenen Gewinn erwirtschaften“, fasst Dr. Klaus Merker, Präsident der NLF, das Geschäftsjahr 2015 zusammen. 70 % des Gewinns werden nach Beschluss des Verwaltungsrates der NLF an das Land Niedersachsen überwiesen.

In Folge des Orkans „Niklas“ im März 2015, der vor allem größere Sturmholzmengen in Bayern und Österreich geworfen hatte, kam es zu deutlichen Preisnachlässen bei Fichten- und Kiefernstammholz in der Größenordnung von 10 %. Die instabile Marktlage wurde dann durch mehrere lokale Sommerstürme noch weiter verschärft, sodass auch andere Holzsortimente unter Preisdruck gerieten. .... weiter lesen >>>



Kein Aushebeln der Holzenergie durch die Hintertür!

Do

30

Jun.

2016

Vor der Vollversammlung des FSC Deutschland in Hamburg appelliert die Holzenergiebranche nochmals eindringlich an den FSC, Natur- und Klimaschutz nicht gegeneinander auszuspielen. Alle fünf Jahre wird der Standard des FSC Deutschland in einer Revision neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen und gesammelten Praxiserfahrungen angepasst. Doch während gerade diese eine nachhaltige Waldentwicklung in Deutschland dokumentieren – gemäß Bundeswaldinventur III hat die Waldfläche gegenüber 2002 um 50.000 ha zugenommen, der Holzvorrat ist um 7 Prozent angestiegen, der Totholzanteil hat sich mit nunmehr 20,6 m³/ha nahezu verdoppelt und mehr als 5,6 Prozent der Waldfläche Deutschlands gilt schon heute als nutzungsfrei – sollen in der kommenden Revision des FSC-Deutschland Standards weitere Flächenstilllegungen und ein Nutzungsverbot für Nicht-Derbholz pauschal vorgeschrieben werden. .... weiter lesen >>>



Einfach mal ein Waldbad nehmen

Mo

25

Apr.

2016

Die Japaner nennen es „Wald-Baden“ (Shinrin Yoku). Damit meinen sie das bewusste Wandeln im Wald . „Waldaufenthalte tragen zur körperlichen Erholung und Regeneration, zur Stärkung der Immunabwehr und zur Verbesserung der Schlafqualität bei“, bestätigte die Umweltmedizinerin Daniela Haluza vom Institut für Umwelthygiene am Zentrum für Public Health der MedUni Wien. „Schon zehn Minuten Aufenthalt im Wald haben nachweislich eine gesundheitsfördernde Wirkung. Sie tragen zur körperlichen Erholung und Regeneration und zur Harmonisierung des zentralen Nervensystems bei“.

Dieses steuert alle lebensnotwendigen, unwillkürlich ablaufenden Körperfunktionen und ermöglicht die schnelle Anpassung des Körpers an wechselnde Herausforderungen. Der Stress wird reduziert. „Dadurch werden wiederum Puls, Blutdruck und Muskelspannung gesenkt, vom Stresshormon Kortisol wird weniger, von den Stimmungshormonen Serotonin und Dopamin aber mehr ausgeschüttet. Diese positiven Effekte können insbesondere durch regelmäßige Bewegung im Wald verstärkt werden.“ .... weiter lesen >>>



Belastungen der Waldeigentümer müssen ausgeglichen werden

Sa

23

Apr.

2016

„Die steigenden Ansprüche von Seiten des Naturschutzes und der Erholungsuchenden führen zu einer Überforderung von Wald , Natur und Forstbetrieben“, sagte Philipp Freiherr zu Guttenberg, Präsident der AGDW – Die Waldeigentümer, anlässlich des dritten Dialogforum Wald, zu dem das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gestern und heute Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und von den Verbänden nach Berlin eingeladen hatte. Dieses Mal hatte das BMEL den Schwerpunkt auf „Freizeit, Erholung und Gesundheit“ gelegt. Deutlich wurde, dass die Zunahme individualisierter Sportarten und erlebnisorientierter Freizeitaktivitäten in den vergangenen Jahren zu einem großen Druck auf den Wald und dessen Eigentümer geführt hat.

Laut dem Hamburger Thünen-Institut führen die Gesamtbelastungen durch Schutz- und Erholungsfunktion zu Mehraufwendungen für die Privatwaldbetriebe von rund 45 Euro pro Hektar im Jahr, für die Körperschaftswaldbetriebe liegt die Summe gar bei gut 52 Euro. Bezogen auf den Reinertrag des Privatwaldes von rund 188 Euro pro Hektar im Jahr und des Körperschaftswaldes von gut 124 Hektar seien die Belastungen erheblich. .... weiter lesen >>>



Bayerische Wälder und Bäume werden größer, bunter und älter?

Fr

22

Apr.

2016

Anlässlich des Tag des Baumes am 25.April lohnt ein Blick auf den Zustand bayerischer Bäume und Wälder. Und die Bilanz ist insgesamt erfreulich: Waldflächen und Holzvorrat nehmen in Bayern kontinuierlich zu und die Anzahl naturnaher Mischwälder und Laubbäume steigt ebenfalls stetig an. Auch alte Bäume und das sogenannte Totholz - ökologisch wichtiger Lebensraum für eine Fülle von Insekten , Pilzen und Vögeln - sind in bayerischen Wäldern reichlich vorhanden.

Dies ist im Kern ein Ergebnis der in Bayern betriebenen nachhaltigen Forstwirtschaft. Es wird also weniger Holz eingeschlagen, als nachwächst. Laut den Zahlen der aktuellen Bundeswaldinventur stehen über alle Eigentumsarten einer Nutzung von durchschnittlich 9 m³ pro Jahr und Hektar ein Zuwachs von durchschnittlich 11,9 m³ pro Jahr und Hektar gegenüber .... weiter lesen >>>

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