Mi
03
Mär.
2010
Regenwürmer findet man auf Bäumen - was wie ein Aprilscherz klingt, ist eines der verblüffenden Ergebnisse von umfangreichen und detaillierten Untersuchungen, die in verschiedenen Naturwaldreservaten durchgeführt wurden.
Die etwa 800 Naturwaldreservate in Deutschland entwickeln sich ohne menschliche Eingriffe zurück zu Naturwäldern - allerdings über sehr lange Zeiträume. Diese kleinen "Urwälder von morgen" dienen auch der intensiven wissenschaftlichen Forschung, um die Kenntnisse über das Ökosystem Wald
weiter auszubauen. Einige von ihnen wurden deshalb sehr eingehend auf die hier vorkommenden Arten untersucht. Ein aufwändiges Unterfangen, an dem zahlreiche Spezialisten, insbesondere Zoologen, über mehrere Jahre arbeiten
. .... weiter lesen >>>
Mi
16
Sep.
2009
(aid) - Es muss etwas getan werden für den Wald
- darin sind sich die Forscher einig, die sich in Hamburg zur Abschlusstagung des BMBF-Förderschwerpunktes "Nachhaltige Waldwirtschaft" trafen. Und sie haben auch schon einiges getan für eine zukunftsfähige Waldentwicklung: In mehreren Forschungsverbünden wurden seit fünf Jahren die Bedingungen untersucht, die für den Wald und seine nachhaltige Nutzung in Zukunft von Bedeutung sein werden.
Ziel des Förderschwerpunktes waren handlungsorientierte Nachhaltigkeitskonzepte. Untersucht wurden Anforderungen an den Waldbau
vor dem Hintergrund des Klimawandels, aber auch die Frage konkreter Verbesserungen bei der Verwertungskette des Holzes vom Wald bis zum Holzverarbeiter. Außerdem wurden Vermarktungsstrategien für Holzsortimente entwickelt, die in Zukunft einen großen Anteil an der verfügbaren Holzmenge ausmachen werden. Denn bereits heute ist absehbar, dass der Anteil des Starkholzes bei der Nutzung weiter zunimmt. Auch der Anteil des Laubholzes an der geernteten Holzmenge wird im Laufe der nächsten Jahrzehnte deutlich wachsen. .... weiter lesen >>>
Di
14
Jul.
2009
Das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland hat Forstminister Helmut Brunner dem Leiter der Holzforschung München und Inhaber des Lehrstuhls für Holzkunde und Holztechnik der TU München, Prof. Dr. Gerd Wegener aus Gräfelfing (Lkr. München), überreicht. Er würdigte damit die herausragenden Verdienste des 63-Jährigen um die Forst- und Holzwirtschaft. „Sie setzen sich seit vielen Jahren mit beispielhaftem Engagement für eine stärkere Verwendung des umweltfreundlichen Roh- und Werkstoffs Holz
ein“, sagte der Minister in seiner Laudatio. .... weiter lesen >>>
Mo
13
Jul.
2009
Das Forschungsprojekt „Holzwende2020plus“, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird, hat das Ziel, neue Märkte für den nachwachsenden Rohstoff Holz
zu erschließen und innovative Anwendungsfelder für die Baubranche zu entwickeln. Die jetzt online geschaltete Homepage www.holzwende2020.de präsentiert das Projekt und die erwarteten Ergebnisse.
Durch seine thematische Fokussierung auf den verstärkten Holzeinsatz im Industrie- und Siedlungsbau greift das Projekt aktuelle, politische Forderungen auf. Die vom Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft im September 2004 präsentierte „Charta für Holz“ zur verstärkten Holznutzung zugunsten von Klima, Lebensqualität, Innovationen und Arbeitsplätzen wurde im neuen Koalitionsvertrag bestätigt. .... weiter lesen >>>
Fr
19
Jun.
2009
Forscher der Bauhaus-Universität Weimar suchten nach Wegen, um Decken- und Wandbauteile aus Holz
und Beton nachhaltiger zu machen. Mit der Kombination aus Holzbrett-Stapeln und Anhydrit-Estrich haben sie nicht nur eine sehr ökologische und ökonomische Lösung gefunden. Die neuartigen hybriden Verbundelemente bestechen auch durch ihre sehr gute Tragfähigkeit und insbesondere durch ihre hervorragenden bauphysikalischen Eigenschaften.

Das Projekt wurde durch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) über dessen Projektträger, die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) gefördert. .... weiter lesen >>>
Mi
17
Jun.
2009
(aid) - Der Rotbuche wird am Institut für Waldökologie und Waldinventuren am Johann Heinrich von Thünen-Institut (vTI) in Eberswalde auf den Zahn gefühlt. Genauer gesagt, auf die Feinwurzeln. In einem so genannten Drylab, einem neuartigen Experimentallabor, wird anhand des Wurzelwachstums junger Rotbuchen untersucht, wie gut die Bäume mit Trockenheit zurechtkommen. Das ist bislang nur wenig erforscht.
Dabei wird die zunehmende Sommertrockenheit als eine Auswirkung des Klimawandels bereits fest angenommen. Gerade junge Bäume haben eine besondere Aussagekraft, da sie am schnellsten wachsen, aber mit ihrem flachen Wurzelsystem auch am empfindlichsten sind. Die Versuchsreihe ist zunächst auf bis zu fünf Jahre ausgelegt. Von den Ergebnissen erhoffen sich die deutsche Forstwirtschaft und das zuständige Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, wichtige Ableitungen über die Gefährdung heutiger Wälder sowie Maßnahmen zur Anpassung an die zu erwartenden Klimaänderungen. Das Eberswalder Drylab ist in Deutschland einzigartig. .... weiter lesen >>>
Mi
03
Jun.
2009
Bisher bleibt das Potenzial von Holz
als nachwachsendem Rohstoff größtenteils ungenutzt: So landet die Grundsubstanz Lignin
, die ein Drittel des Holzes ausmacht, zu 95 Prozent in den Öfen der Zellstofffabriken. Doch Lignin kann mehr sein als Brennstoff, zum Beispiel ein hochwertiger Humusersatzstoff. Wie aus Holz zudem Dämmstoffe
, Abluftfilter und Medikamente entstehen, erläutert die aktuelle Ausgabe der "Nachrichten aus der Chemie".
Holz besteht zu mehr als 90 Prozent aus Cellulose
, Hemicellulose und Lignin. Lediglich aus Cellulose produzieren wir zurzeit in großem Maßstab wertvolle Produkte wie Papier und Viskose. Die Maiausgabe der "Nachrichten aus der Chemie" zeigt, was alles auch aus Lignin und Hemicellulose entstehen kann und warum Holz zum Verbrennen eigentlich viel zu schade ist. .... weiter lesen >>>
Mi
06
Mai
2009
"Jetzt ist es bald wieder soweit, Kinder-Uni!" lautet das Motto an der TU. Aufgrund der sehr positiven Resonanz bei Schülern, Lehrern und Eltern werden die Fachbereiche der TU Kaiserslautern auch dieses Jahr wieder interessante Vorlesungen mit Experimenten für acht- bis zwölfjährige Schüler anbieten. Es sind insgesamt acht Veranstaltungen vorgesehen, jeweils mittwochs um 16 Uhr, davon sechs im Audimax, Gebäude 42. .... weiter lesen >>>
Mo
23
Mär.
2009
Wie entstehen aus Zuckern und Pflanzenölen kratzbeständige Holzlacke? Fraunhofer-Forscher zeigen es: Sie haben Möbellacke entwickelt, die etwa zur Hälfte aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen – bei gleich guten Eigenschaften wie herkömmliche Lacke
. Ihre Neuentwicklungen präsentieren die Wissenschaftler auf der Messe European Coatings Show vom 31. März bis zum 2. April in Nürnberg (Halle 9, Stand 163).
Die Erdölvorräte sind begrenzt und nachwachsende Rohstoffe werden in Zukunft an die Stelle petrochemischer Grundstoffe treten müssen. Was Möbellacke betrifft, konnten Fraunhofer-Forscher am Institut für Holzforschung, Wilhelm-Klauditz-Institut WKI in Braunschweig Erdölbestandteile bereits zu einem großen Teil ersetzen: Die Wissenschaftler haben wasserverdünnbare Möbellacke auf Basis von Pflanzenölen und Zuckern entwickelt, die in ihren Eigenschaften den handelsüblichen Lacken in nichts nachstehen. Sie sind genauso chemikalienbeständig, abriebfest und kratzbeständig. .... weiter lesen >>>
Fr
23
Jan.
2009
Der Hochschulrat hat am 14. Januar mit überzeugender Mehrheit Herrn Prof. Heinrich Köster zum neuen Präsidenten gewählt und dem Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Herrn Dr. Wolfgang Heubisch, zur Bestellung vorgeschlagen. Der amtierende Vizepräsident Köster soll zum 1. Oktober 2009 die Nachfolge von Prof. Dr. Alfred Leidig antreten, der nach mehr als sieben Jahren Präsidentschaft in den Ruhestand tritt. .... weiter lesen >>>