Mi
25
Jan.
2012
Anlässlich des Weltzolltags am 26. Januar berichtet die Umweltschutzorganisation WWF von einem neuen Ansatz im Kampf gegen den weltweiten Tropenholzschmuggel. Zukünftig könnten, so die Idee der Umweltschützer, Spürhunde im Frachtbereich an See- und Flughäfen nach illegalen Hölzern schnüffeln. Im Visier hat der WWF hierbei vor allem Schmuggler, die das begehrte und zugleich streng geschützte Amerikanische Mahagoni einführen wollen. Oftmals stammten die Hölzer ohne Einfuhrgenehmigung nämlich aus illegalen Waldrodungen und Raubbau in Mittel- und Südamerika, so der WWF. .... weiter lesen >>>
Fr
09
Dez.
2011
Die anstehende Aufweichung des brasilianischen Waldgesetzes bedroht laut WWF viele seltene Tierarten im brasilianischen Amazonasgebiet, darunter auch bis vor wenigen Jahren gänzlich unbekannte Spezies. „Wir machen uns ernsthaft Sorgen um so faszinierende Arten wie Jaguar, Riesenotter, Anaconda, Harpyie, Riesengürteltier und Spinnenaffe“, sagt WWF Amazonas-Referent Roberto Maldonado. „Wenn das neue Gesetz kommt, bedeutet dies den Verlust von 76,5 Millionen Hektar Regenwald. .... weiter lesen >>>
Mi
07
Dez.
2011
„Das Abholzen der Tropenwälder schreitet mit rasantem Tempo voran. Zwar gibt es erste Legalitätsnachweise für importiertes Holz
und Holzprodukte. Doch noch immer fehlt eine Methode zum Aufspüren illegaler Papier- und Zellstoffquellen aus den Tropen. Weltweit werden jährlich etwa 400 Millionen Tonnen Papier produziert, ein Herkunftsnachweis wird dringend benötigt. Wir wollen das Entwickeln eines geeigneten Verfahrens jetzt vorantreiben“, erklärte heute Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). .... weiter lesen >>>
Do
01
Dez.
2011
Als „richtigen Schritt zu noch mehr Klima- und Umweltschutz sowie als große Chance zur weiteren Durchsetzung von WPC-Produkten im Markt“ bezeichnet NATURinFORM GmbH, Redwitz a.d. Rodach, das kürzlich in Kraft getretene Holzhandels-Sicherungs-Gesetz (HolzSiG) der Bundesregierung. Dies sei ein wesentlicher Beitrag zur Bekämpfung illegalen Holzeinschlags und drohender Waldzerstörung vor allem in tropischen Entwicklungsländern, so Horst Walther, gf. Gesellschafter des renommierten Produzenten von WPC-Terrassendielen und –Sichtschutzzäunen. .... weiter lesen >>>
Di
13
Sep.
2011
Die EU sollte ihre Holzhandelsverordnung dahingehend erweitern, dass sämtliches Holz
bzw. alle Holzerzeugnisse, die in Europa in Verkehr gebracht werden, aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammen müssen. Dazu sollte die EU-Kommission entsprechende Vorschläge zur Ergänzung der EU-Holzhandelsverordnung vorlegen. Diese Forderung des Europäischen Parlaments² hat die Sprecherin für Waldpolitik der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Cornelia Behm, zum diesjährigen Tag des Tropenwaldes (14. September2011), unterstrichen. .... weiter lesen >>>
Mi
31
Aug.
2011
Bundesministerin Ilse Aigner hat am 30. August 2011 das Johann Heinrich von Thünen-Institut (vTI) in Hamburg besucht, um sich über aktuelle Probleme beim Handel mit Tropenhölzern zu informieren. Fragen der Holzartenbestimmung, der Herkunftskontrolle und der Einschleppung von Holzschädlingen standen dabei im Mittelpunkt.
Schätzungsweise 20 Prozent des auf dem europäischen Markt gehandelten Tropenholzes stammen aus illegalem Einschlag, in Deutschland liegt der Einfuhranteil von Holz
aus illegaler Herkunft zwischen drei und sechs Prozent. Umso wichtiger sei es, die einzelnen Holzarten zweifelsfrei identifizieren zu können, erläuterte der Forstwissenschaftler Dr. Gerald Koch, der am vTI-Intitut für Holztechnologie und Holzbiologie eine der weltweit größten Holzsammlungen mit mehr als 37.000 Mustern aus 12.000 Holzarten betreut. .... weiter lesen >>>
Fr
10
Jun.
2011
Weltweit werden 53% der gesamten Tropenwaldfläche bewirtschaftet. Davon werden weniger als 10% nachhaltig genutzt und effektiv geschützt. Der am 7. Juni 2011 lancierte und vom SECO unterstützte zweite Bericht der Internationalen Tropenwaldorganisation (ITTO) kommt zum Schluss, dass trotz Fortschritten in einigen Gebieten der Tropenwald durch Entwaldung und den Raub von Holz
und anderen Waldprodukten stark gefährdet bleibt. .... weiter lesen >>>
Mo
09
Mai
2011
Die überwiegende Mehrheit der Deutschen will, dass hierzulande der Verkauf von Holz
aus dem weltweiten Raubbau komplett verboten wird. 79 Prozent der Verbraucher sprechen sich für das Verbot aus und erhoffen sich von der Politik ein entsprechendes Gesetz. Das ergab eine repräsentative Untersuchung des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag
des Bau- und Gartenmarktunternehmens Hornbach aus Anlass des UNO-Jahres der Wälder. Befragt wurden mehr als 1.000 Verbraucher ab 14 Jahre. .... weiter lesen >>>
Di
19
Apr.
2011
Mahagoni ist nicht gleich Mahagoni. Der illegale Handel mit geschützten Arten der wertvollen Tropenhölzer blüht nicht zuletzt, weil Brettern oder fertigen Möbelstücken nicht mehr anzusehen ist, welcher Baum dafür gefällt wurde. Doch künftig könnten kleine Holzstückchen ausreichen, um dies aufzudecken, denn Wissenschaftler des Biodiversität und Klima Forschungszentrums, des Forschungsinstitutes Senckenberg und des französischen Services Géographiques haben eine Möglichkeit gefunden, verschiedene Arten von Mahagonigewächsen anhand von kurzen DNA-Abschnitten zu unterscheiden. Eine Erbgutregion aus dem Zellkern erwies sich dafür als am besten eignet. .... weiter lesen >>>
Di
05
Apr.
2011
Der Handel mit illegal eingeschlagenem Holz
soll schärfer bekämpft werden. Diesem Zweck dient der von der Bundesregierung eingebrachte Entwurf eines Gesetzes gegen den Handel mit illegal eingeschlagenem Holz (17/5261). Damit werden auch Vorgaben der Europäischen Union zur Errichtung eines FLEGT-Genehmigungssystems für Holzeinfuhren umgesetzt. .... weiter lesen >>>