Ein biobasierter und nachhaltiger Werkstoff erobert Außenbereiche und Gartenanlagen

Do

11

Feb.

2016

Holz -Polymer-Werkstoffe (engl.: Wood Polymer Composites – kurz: WPC) sind biobasierte Materialien, die einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Ressourceneffizienz leisten . Das Zusammenspiel von Holz und Kunststoff verleiht Holz-Polymer-Werkstoffen Langlebigkeit und Dauerhaftigkeit . Durch den Holzanteil speichern WPC-Produkte über ihre gesamte Produktlebenszeit das Treibhausgas CO2.

Der innovative Werkstoff ist zudem ressourcenschonend, da er mehrfach stofflich recycelt werden kann. Aufgrund der positiven Umweltwirkungen und vorteilhaften Produkteigenschaften erobern vor allem Terrassendielen und Fassadenelemente aus WPC zunehmend Gartenanlagen, Außenbereiche sowie Häuserfassaden. .... weiter lesen >>>



Importierte Druckerzeugnisse müssen Bestimmungen der EU-Holzhandelsverordnung unterliegen

Fr

19

Jun.

2015

Trotz scharfer gesetzlicher Bestimmungen ist es nach wie vor möglich, über fertige Druckerzeugnisse Papier aus illegalem Holzeinschlag in die EU zu importieren. Der Verband Deutscher Papierfabriken (VDP) fordert deshalb, eine entsprechende Lücke in der EU-Holzhandelsverordnung (EUTR) zu schließen, die in diesem Jahr überarbeitet werden soll. "Es ist weder ökologisch noch wirtschaftlich sinnvoll, dass deutsche Zellstoff- und Papierhersteller konsequent nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit und gesetzestreu arbeiten, aber auf dem Markt weiterhin mit Importprodukten konkurrieren müssen, für die illegal Wald eingeschlagen wird", sagte VDP-Hauptgeschäftsführer Klaus Windhagen.

Zellstoff- und Papierhersteller in Europa unterliegen durch die EUTR beim Import von Holz und Holzfasern wie z.B. Zellstoff einer "Sorgfaltspflichtregelung", die die legale Herkunft der Rohstoffe sicherstellt. Der Import fertiger Druckerzeugnisse von außerhalb der EU ist jedoch von den Regelungen der EUTR ausgenommen. 2014 wurden laut eurostat 517.000 Tonnen Druckerzeugnisse in die EU eingeführt. .... weiter lesen >>>



Polyurethan-Ummantelung macht Holzplatten robust und witterungsbeständig

Di

14

Okt.

2014

Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, der sich zunehmender Beliebtheit erfreut. Beim Außeneinsatz ist die Begeisterung jedoch oft nur von begrenzter Dauer – Sonne und Regen setzen dem Naturstoff zu und machen Gartenmöbel, Outdoorböden oder Brückenelemente bald unansehnlich.

In enger Zusammenarbeit mit Bayer MaterialScience hat die Assyx GmbH & Co. KG eine ebenso clevere wie nachhaltige Lösung entwickelt: Sie beschichtet Leimholzplatten mit einer glatten und geschlossenen Ummantelung aus dem Polyurethan -Integralschaumsystem Baydur®. Im Vergleich zu Elementen aus Vollholz sind Produkte der DuroCONSTRUCT® Reihe witterungsbeständig und völlig wartungsfrei. Und im Gegensatz zu Stahl zeichnen sie sich durch ein deutlich geringeres Gewicht aus. .... weiter lesen >>>



FSC fordert mehr Natur für den Garten

Sa

06

Sep.

2014

In immer mehr Gärten und auf immer mehr Freisitzen in Deutschland ist die Natur auf dem Rückzug. Plastik mit Holzoptik als Terrassendielen oder Gartenmöbel erobert mehr und mehr den Bereich, in dem sich viele Deutsche eigentlich etwas Natur zu sich Nachhause holen wollen. Hochwertige natürliche Produkte aus Holz haben dabei das Nachsehen. Der FSC Deutschland möchte mit seinem Engagement auf der spoga+gafa 2014 am 31. August bis 2. September 2014 in Köln auf die Vorzüge von FSC-zertifizierten Produkten aus verantwortungsvoller Forstwirtschaft für den Gartenbereich aufmerksam machen und plant am 1. September 2014 eine Konferenz zu nachhaltigem Tropenholz. „Wenn auch die anderen Materialien Holz zurückdrängen, so hat sich In den letzten Jahren der Anteil für Gartenmöbel und Terrassendecks mit FSC-Zertifikat sowohl bei tropischen als auch bei einheimischen Hölzern sehr positiv entwickelt. Das ist ein gutes Signal gegen den illegalen Holzhandel und für den guten Rohstoff Holz, “ erläutert Ulrich Malessa der Leiter Marktservices beim FSC Deutschland. .... weiter lesen >>>



Furnier setzt gekonnt Akzente

Mo

25

Aug.

2014

Furnierte Oberflächen beeindrucken den Betrachter nicht nur in der Größe XXL: „Natürlich sind großflächige Wandverkleidungen in Hörsälen, Bibliotheken oder Hotels oder vollständig furnierte Designer-Möbel einmalig schön. Aber selbst als winzige Applikation an einem Sideboard oder als Bestandteil eines Armaturenbretts im Auto weiß Furnier gekonnt besondere Akzente zu setzen“, erklärt der Geschäftsführer der Initiative Furnier + Natur (IFN), Dirk-Uwe Klaas.
So schön, dass der Blick sofort darauf fällt, Furnier im Auto Foto  IFN Schorn & Groh

Furnier bringt die Schönheit von Holzmaserungen so richtig zur Geltung: Kein Furnierblatt gleicht dem anderen, womit jedes furnierte Objekt einen einmaligen, nicht wiederkehrenden Charakter erhält. .... weiter lesen >>>



Deutsche Holzforscher bringen Licht in die Besiedlung einer Südseeinsel

Mi

14

Mai

2014

Vor vielen Generationen erreichte der seefahrende Held Tefolaha das Südsee-Atoll Nanumea und wurde zum Ahnherrn der dortigen Bewohner – so die Legende über die Besiedlung des viereinhalb Kilometer langen und nur 600 Meter breiten Eilands, das zum südpazifischen Inselstaat Tuvalu gehört. Die heutigen Einwohner des Atolls halten nicht nur die Erinnerung an ihre Vorfahren hoch, sie besitzen auch noch einen alten, charakteristisch geformten Holzspeer namens „Kaumaile“, den ihr Urahn mit auf die Insel gebracht haben soll und der ihm vorher bei Kämpfen auf den Inseln Samoa und Tonga zu Diensten war. Nach Tefolahas Tod wurde der Speer an seine Nachfahren weitergegeben, einer von ihnen besiegte mit ihm sogar den Riesen Tuulapoupou.

Alles nur eine Sage? Als vor einigen Jahren die junge amerikanische Wissenschaftlerin Heather Lazrus das Atoll für soziologische und umweltkundliche Untersuchungen aufsuchte, stellte sie Kontakte zu einem neuseeländischen Labor her, das mittels Radiocarbon-Methode das Alter des Speeres bestimmen konnte. Es stellte sich heraus, dass das Holz für den „Kaumaile“ vor rund 880 Jahren gefällt worden war. Das passte in grober Näherung mit den Angaben eines Dorfältesten zusammen, der nach der Ankunft Tefolahas 23 Generationen auf der Insel zählte. Doch woher kamen der Speer und der Urvater Tefolaha? Aussagen zur Baumart, aus der der Speer gefertigt worden war, und der Herkunft konnte das Labor nicht machen. .... weiter lesen >>>



Furnier ein berauschendes Oberflächenmaterial und ein echter Hingucker

Mi

23

Apr.

2014

Holzoberflächen an sich sind bereits natürlich und edel. Sei es in Form von attraktiven Massivholzmöbeln oder als fein designter Parkettboden – immer gibt es etwas zu entdecken, kein Bereich der Oberfläche gleicht dem anderen. Diese Schönheit wird nur noch vom Besten übertroffen, das von einem Baum hervorgebracht werden kann: Furnier . „Wer Furnier betrachtet, kann wie in einem Buch das individuelle und aufregende Leben des Baumes nachlesen“, so der Geschäftsführer der Initiative Furnier + Natur (IFN), Dirk-Uwe Klaas.
Highspeed mit edlem Furnier Foto IFN IHK Köln
Furnier ist einzigartig in der Maserung und jede Maserung erzählt ihre eigene Geschichte. „Zeichnung, Struktur und Farbe des Furniers eines einzigen Baumes gibt es auf der ganzen Welt kein zweites Mal. .... weiter lesen >>>



Erste Bilanz nach einem Jahr EU-Holzhandelsverordnung

Sa

22

Mär.

2014

Seit einem Jahr gilt in der Europäischen Union die EU-Holzhandelsverordnung, die die Einfuhr und den Handel von illegal eingeschlagenem Holz verbietet. Aus diesem Anlass fand am 18./19. März 2014 im Thünen-Kompetenzzentrum Holzherkünfte in Hamburg ein Workshop statt, bei dem die Frage im Raum stand, ob sich nach einem Jahr schon Veränderungen am Markt abzeichnen. Vertreter wichtiger Holzhandelsunternehmen, der Wissenschaft, der zuständigen Behörden, Zertifizierungsorganisationen sowie der Umweltverbände nutzten die Möglichkeit zum Austausch ihrer Erfahrungen in der praktischen Umsetzung und Kontrolle und diskutierten die Auswirkungen der neuen Verordnung.

Importeure, Holzhändler, aber auch Baumärkte und Discounter seien zunehmend sensibilisiert für das Problem des illegalen Holzeinschlags, vor allem im Bereich Tropenholz, berichtete Dr. Gerald Koch vom Thünen-Institut für Holzforschung. So hätte sein Team im vergangenen Jahr deutlich mehr Einsendungen von Holzmustern bekommen mit der Bitte, die Holzart zu bestimmen. .... weiter lesen >>>



Tropenhölzer durch Raubbau und unkontrollierten Handel bedroht

Mo

03

Mär.

2014

Der massive Raubbau an tropischen Baumarten für Parkettböden, Möbel oder Musikinstrumente bedrohen nach Ansicht des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) die Arten weiterhin in ihrer Existenz. "Diese naturzerstörerischen Aktivitäten müssen ein Ende finden", mahnte Prof. Beate Jessel anlässlich des weltweiten Artenschutz-Tages (World Wildlife Day), der von den Vereinten Nationen für den 3. März ausgerufen wurde. "Deshalb müssen wir unsere Bemühungen intensivieren, den internationalen Handel mit gefährdeten Tieren und Pflanzen, ob aus den Weltmeeren oder den Tropenwäldern, legal und nachhaltig zu gestalten", so Jessel. "In Deutschland gilt unsere besondere Aufmerksamkeit den Einfuhren von Haifisch-Produkten sowie Palisander- und Ebenholzarten."

Das BfN kritisiert auch den immer noch stattfindenden Handel mit illegal eingeschlagenem Tropenholz. 2013 wurden auf der 16. Vertragsstaatenkonferenz mehr als 200 Palisander- und Ebenhölzer in CITES aufgenommen, darunter alle Palisander- und Ebenholzarten aus Madagaskar. Diese Arten werden wegen ihrer attraktiven Farbe und hervorragender Holzeigenschaften international stark gehandelt - sowohl legal als auch illegal. Sie werden vor allem für die Herstellung von Furnieren, Musikinstrumenten und Möbeln verwendet. Die Bestände der meisten Arten sind mittlerweile übernutzt und werden international als gefährdet eingestuft. .... weiter lesen >>>



Kleinodien aus Holz: Universität Hohenheim stellt historische Holzbibliothek ins Internet

Di

25

Feb.

2014

Um die 200 Jahre sind sie alt, der Körper aus Holz , die Etiketten aus rotem und grünem Leder mit goldener Schrift – und sie riechen nach Wald . Auf den ersten Blick erscheinen sie wie Bücher, tatsächlich sind es kleine Schatzkästchen: die Bände der Hohenheimer Xylothek. Jeder Band erklärt eine Holzart. Gebettet auf Moos birgt jeder Band in seinem Inneren die wichtigsten forstbiologischen Einzelteile des Gehölzes: Quer- und Schrägschnitte von Ästen, konservierte Blüten und Blätter, Wurzelpräparate, Samen, Blütenstaub und sogar die Asche der jeweiligen Art. In der Mitte des Bandes, geschrieben auf einem kleinen, zusammengefalteten Zettel, findet sich zu jedem Gehölz eine Kurzbeschreibung. „Es sind 189 extrem ästhetische und höchst informative Kunstwerke“, sagt Dr. Annegret Bäuerle vom Institut für Zoologie der Universität Hohenheim über die Holzbücher.

Die Silberpappel, der Lebensbaum, die blasse Feldrose, der Zwergwacholder: das sind nur vier der insgesamt 189 verschiedenen Arten heimischer europäischer Hölzer, die in der Hohenheimer Xylothek zu finden sind. Die Holzbibliothek besteht aus zwei Serien: Eine 44 Bände umfassende ältere und eine neuere Serie mit 145 Bänden. Beide Serien stammen aus der Zeit um 1800, sind aber offenbar in verschiedenen Werkstätten gefertigt worden. .... weiter lesen >>>

Die Literatur und Quellen aus den die Texte entstanden sind, findet man unter Literaturnachweis

Inhalt abgleichen Inhalt abgleichen


Wurmi