Deutschland beim Kampf gegen illegalen Holzeinschlag Vorreiter

Di

18

Feb.

2014

Im Kampf gegen die Waldzerstörung liegt Deutschland weltweit ganz vorn. Auf Einladung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft informiert sich am Dienstag und Mittwoch eine internationale Delegation von Behördenvertretern aus den USA, Australien und Interpol in Hamburg über die nationale Arbeit zur Bekämpfung des illegalen Holzeinschlags.

Dabei machen sich die Experten sowohl von der Arbeit des Thünen-Kompetenzzentrums Holzherkünfte als auch von der Arbeit der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) ein Bild.

Das Kompetenzzentrum Holzherkünfte im Thünen-Institut in Hamburg wurde vor knapp einem Jahr eröffnet. Seitdem helfen die Experten des staatlichen Forschungsinstitutes gezielt dabei, die strengen Vorschriften gegen den Handel mit illegalem Holz umzusetzen. Mit wissenschaftlichen Analysen können die Mitarbeiter des Kompetenzzentrums feststellen, woher ein Holz stammt und welche Baumart es ist. .... weiter lesen >>>



Holz ist nicht gleich Holz

Do

06

Feb.

2014

Nicht jedes Holz kann man immer für alles gebrauchen. Den je nach Holzart gibt es Unterschiedliche in physikalischer oder chemischer Hinsicht, was die Nutzung doch sehr beeinflussen kann. Man denke nur mal im Modellbau, dort wird gerne sehr leichte Hölzer genommen wie Balsaholz, was sehr leicht ist und somit das Modell nicht zu schwer wird weil es mal ein Modell-Flugzeug werden soll. Auch lässt sich Balsaholz sehr leicht bearbeiten und somit braucht man nicht extra Werkzeuge für die Bearbeitung.

Bei machen Hölzern ist einem nicht klar, dass Sie sehr stark genutzt worden sind in früheren Zeiten für den Maschinenbau oder Möbelbau und von daher unter Schutz gestellt werden mussten. Da Sie nur sehr langsam Wachsen und somit für eine Industrielle Nutzung nie genug nachwachsen konnte, was man aber erst in früher Zeit durch die Wissenschaft festgestellt hat. Auch von daher ist es wichtig zu wissen welche Hölzer für welchen Zweck zu nutzen sind, den dann kann man auch probieren ein anderes Holz, Ersatzholz nutzen. Somit werden die einzelnen Holzarten nicht stark belastet, es wird so auf viel Hölzer verteilt. .... weiter lesen >>>



FSC fordert mehr Engagement für den Wald

Di

17

Dez.

2013

Rund 1,3 Kubikmeter Holz verbraucht jeder Deutsche im Jahr. Der Absatz von Holz- und Papierprodukten, Bau- und Feuerholz steigt, aber nur 30 Prozent der Verbraucher kennen das Zeichen des Forest Stewardship Council (FSC ). Wenn nachhaltiger Konsum und Klimaschutz nicht nur politische Lippenbekenntnisse bleiben sollen, muss sich dies ändern. Darin waren sich die Referenten und die 60 Teilnehmer an einer Round-Table Diskussion im Dachrestaurant des Berliner Reichstages einig.

Für FSC-Geschäftsführer Dr. Uwe Sayer besteht die größte Herausforderung darin, den Verbrauchern bei der Vielzahl von Ökosiegeln eine Orientierungshilfe zu geben. "Kommunikation ist der entscheidende Faktor. Wir müssen das FSC-Label bekannter machen und glaubhaft kommunizieren, wie wichtig eine verantwortungsvolle Bewirtschaftung der Wälder ist." Das könne der FSC aber nicht alleine. Dazu brauche man Mitstreiter und Unterstützer in der Wirtschaft, dem Handel und in der Politik. Von der Politik wünsche er sich ein klares Bekenntnis zum FSC als weltweit anspruchsvollster Standard. Der Staat könne aber auch konkret etwas tun, indem er FSC-Produkte bei der öffentlichen Beschaffung stärker berücksichtige oder FSC-Holzbauprojekte fördere. .... weiter lesen >>>



Darauf sollten Verbraucher beim Kauf des umweltfreundlichen Rohstoffes Holz achten

Fr

06

Dez.

2013

Pyramiden , Räuchermännchen, Holzspielzeug und natürlich der Weihnachtsbaum: Mit der Adventszeit beginnt traditionell auch die Zeit, in der Holz in den Wohnzimmern der Deutschen wieder eine besonders wichtige Rolle spielt. Aber Holz ist nicht gleich Holz: „Beim Kauf von Holz und Holzprodukten sollten Verbraucher nicht nur auf den Preis achten, sondern auch auf die Herkunft. Ansonsten fördern sie eventuell Raubbau in anderen Teilen der Welt“, sagt Michael Rolland, Geschäftsführer der AGDW – Die Waldeigentümer. „Wer sich hingegen bewusst für heimisches Holz entscheidet, geht auf Nummer sicher, dass bei der Herstellung der Produkte auf strenge Nachhaltigkeitskriterien geachtet wird.“ .... weiter lesen >>>



Holz: Baustein konsequenter Klimaschutzstrategien

Di

26

Nov.

2013

Holzbauten verursachen über ihre gesamte Lebensdauer gesehen deutlich weniger CO2 als Gebäude aus herkömmlichen Baumaterialien und können daher einen entscheidenden Beitrag zur Reduktion der Treibhausgasemissionen im Gebäudebereich leisten . In Österreich wird den Klimaschutz - Potentialen des Holzbaus noch kaum Rechnung getragen. Städte wie Zürich oder München liefern Beispiele für die Forcierung des Baustoffs Holz in klimapolitischen Modellen. Gebäude sind für rund ein Drittel unseres gesamten Energie- und Ressourcenverbrauchs verantwortlich. Um die tatsächlichen ökologischen Auswirkungen von Gebäuden gesamthaft beurteilen zu können, rücken Lebenszyklusbetrachtungen immer mehr in den Fokus. Diese berücksichtigen neben dem Energiebedarf während der Nutzung auch den Primärenergieaufwand für Herstellung, Instandsetzung und Rückbau. Holzgebäude schneiden in solchen Lebenszyklusbetrachtungen in der Regel deutlich besser ab als Bauten aus herkömmlichen Materialien wie Ziegel oder Beton. Das liegt vor allem an der vergleichsweise geringen Energiemenge, die zur Herstellung von Holzbauprodukten benötigt wird sowie an den Verwertungsmöglichkeiten am Ende der Nutzungsdauer.

Ökobilanzierungen von Beispielgebäuden aus Österreich (Passivwohnhaus Samer Mösl Salzburg, Campus Kuchl FH Salzburg, Gemeindezentrum Ludesch) mit primärer Tragstruktur aus Holz, die mit simulierten Zwillingsbauten aus hauptsächlich mineralischen, metallischen oder synthetischen Baumaterialien verglichen wurden, haben über einen Betrachtungszeitraum von 50 Jahren und angenommener energetischer Nutzung der Holzbauteile am Ende der Gebäudelebensdauer Klimaentlastungspotentiale zwischen 58 bis 71 Prozent gezeigt. Dabei sind die CO2-Einspareffekte, die sich aus der Substitution anderer Baustoffe ergeben, noch gar nicht eingerechnet. Pro Kilogramm eingesetztem Holz konnten 1,76kg CO2, das bedingt durch den Einsatz anderer Materialien verursacht worden wäre, vermieden werden. Nicht zuletzt wirken Holzbauten als verlängerte Kohlenstoffspeicher wie ein zweiter Wald und verringern dadurch während ihrer Lebensdauer den CO2-Gehalt in der Atmosphäre. .... weiter lesen >>>



7. Rosenheim Colloquium – Non Wood Fibres

Mo

11

Nov.

2013

Rohstoffengpässe und darauffolgende Preis-explosionen lassen die Holz - und Zellindustrie zunehmend auf alternative Rohstoffe setzen. Besonders zukunftsträchtig erscheinen ein- und mehrjährige Pflanzen, sogenannte „Non Wood Fibres“. Das 7. Rosenheim Colloquium am 03. Dezember 2013 an der Hochschule Rosenheim hat sich die Verwertungsmöglichkeiten von Agrarpflanzen wie beispielsweise Hanf, Raps, Sonnenblumen sowie von exotischen Gewächsen wie Bambus, Kokosnuss etc. zum diesjährigen Thema gemacht.

Die Studierenden des Masterstudiengangs Holztechnik informieren über den Themenkomplex von der Analyse der Rohstoffe und deren Eigenschaften über Einsatzgebiete und Nachfrage bis hin zum Aspekt der Nachhaltigkeit . Abgerundet wird die Veranstaltung mit einem Ausblick auf die derzeitigen Bioenergien und deren Umweltbeeinflussung. .... weiter lesen >>>



Wenn alte Gitarren plötzlich illegal sind

Di

05

Nov.

2013

Die Vintage-Guitar-Show in Oldenburg ist ein Mekka für Musiker, Sammler und Gitarren-Liebhaber. Am vergangenen Wochenende (02./03.11.2013) haben dort 41 Aussteller aus Deutschland, Italien, Holland, Ungarn und Serbien rund 1.500 Instrumente gezeigt. Dr. Gerald Koch und Dr. Hans-Georg Richter vom Thünen-Institut für Holzforschung aus Hamburg hatten jedes dritte in der Hand.
Dr. Gerald Koch untersucht das Holz einer ausgestellten E-Gitarre Foto Thünen Institut
Die zuständige Umweltbehörde, der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz, hatte die Holzwissenschaftler als Gutachter zu der Messe gebeten. Denn manche Hölzer, aus denen die Gitarren gefertigt sind, stehen unter Artenschutz und unterliegen strengen Einfuhr- und Handelsbestimmungen. So zum Beispiel Rio-Palisander (Dalbergia nigra), den Gitarrenbauer wegen seiner Härte und der schönen, dunkelbraunen Färbung gern als Griffbrett der Instrumente verbauten. Seit 1992 ist diese Holzart durch das Washingtoner Artenschutzabkommen (Convention on International Trade in Endangered Species = CITES) streng geschützt und im Anhang A, dem höchsten Schutzstatus, gelistet. Seitdem darf das Holz nicht mehr verwendet werden und daraus hergestellte Produkte unterliegen einem totalen Handelsverbot. .... weiter lesen >>>



GD Holz initiiert Kinderakademie in Köln

Do

24

Okt.

2013

Seinen Anfang nahm die Initiative mit einem Schülerreferat des damals 9-jährigen Felix Finkbeiner, der über die Rettung des Eisbären berichtete. Am Ende seines Vortrags entwarf er die Vision, dass in jedem Land der Welt die Kinder eine Million Bäume pflanzen sollten, um auf diese Weise einen CO2-Ausgleich zu schaffen. Dieses Ziel ist längst erreicht – über 12 Milliarden Bäume hat die von Felix gegründete Stiftung bereits gepflanzt. Aber es geht nicht nur um das Bäume pflanzen selber: Es geht vor allem auch darum, Kinder zu Klimabotschaftern auszubilden, ihnen zu zeigen, wie wichtig es ist, sich zu engagieren und es nicht den Erwachsenen zu überlassen, die seit Jahren alles andere als überzeugende Antworten auf die immer drängender werdenden Fragen der Klimakrise haben.

Der GD Holz hat mit seinem Engagement in Köln 35 weitere junge Hoffnungsträger im Alter von 9 bis 13 Jahren ausgebildet. Am Samstag, den 12. Oktober 2013, waren die Kinder einen Tag lang eingeladen, sich über die Ursachen, die Folgen und die Möglichkeiten der Bekämpfung der Klimakrise zu informieren. Das Besondere für Jürgen Klatt, Vorsitzender des GD Holz, war, dass Kinder, die selber bereits Klimabotschafter sind, den "Unterricht" übernahmen und damit die Problematik authentisch und schülergerecht vermittelten. Mancher Lehrer würde sich wünschen, dass seinem Unterricht genauso konzentriert gefolgt würde, wie dies am Samstag der Fall war! .... weiter lesen >>>



Grillkohle ohne Holz

Mi

23

Okt.

2013

Grillholzkohle besteht bisher oft aus hartem Laubholz und enthält im günstigen Fall keine weiteren Zusätze. Das Holz kommt vielfach aus Südamerika und Afrika, wo es geerntet und verkohlt wird. In Europa ist Polen ein großer Lieferant. In Deutschland wird es in der Regel nur noch gesiebt und abgefüllt. Holz als Rohstoff wird aber sowohl in Europa als auch weltweit immer knapper und teurer. Ganz zu schweigen von Tropenhölzern, die schon gar nicht für unser Grillvergnügen abgefackelt werden sollten aber leider immer noch werden. Dazu kommt - selbst, wenn man auf die Herkunft des Holzes geachtet hat - ein hoher Rohstoffverbrauch. Das heißt, es wird mehrfach so viel Holz benötigt wie nachher an Holzkohle entsteht. .... weiter lesen >>>



CSR - Wie viel Freiwilligkeit ist ausreichend?

Mo

21

Okt.

2013

Freiwillige Nachhaltigkeitsmaßnahmen von Unternehmen – weithin bekannt als CSR (Corporate Social Responsibilty) – reichen nicht aus, um einen relevanten positiven Einfluss auf die Gesellschaft auszuüben. Vielmehr müssen dafür politische Regulierung und unternehmerische Freiwilligkeit Hand in Hand gehen. So lautet eine wesentliche Erkenntnis des Öko-Instituts aus dem großen europäischen CSR-Forschungsprojekt IMPACT. Das Öko-Institut diskutiert zentrale Studienergebnisse am 16.10.2013 in Berlin.

„Viele Unternehmen bemühen sich, nachhaltig zu wirtschaften, stoßen aber oft an ihre Grenzen. Häufig ist ihnen nicht klar, mit welchen Maßnahmen sie einen Effekt beispielsweise auf die Umwelt erzielen und wie dieser optimiert werden kann. Nur der richtige Mix aus Freiwilligkeit, Richtlinien und Standards kann helfen, an den wesentlichen Stellschrauben für Nachhaltigkeit zu drehen und so bessere Impacts, das heißt positive Effekte auf die Gesellschaft, zu erzielen“, erklärt Christoph Brunn, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Öko-Institut. .... weiter lesen >>>

Die Literatur und Quellen aus den die Texte entstanden sind, findet man unter Literaturnachweis

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