Rosenheim als Vorzeigebeispiel deutscher Hochschulen

Do

13

Jun.

2013

Berlin, München, Rosenheim – diesen Reiseplan verfolgte die Delegation des thailändischen Bildungsministers und stellvertretenden Ministerpräsidenten Phongthep Thepkanjana vergangene Woche auf einem Kurzbesuch in Deutschland. Um sich anhand eines Best Practice-Beispiels über praxisorientierte Hochschulausbildung und innovative Bautechnologien zu informieren, führte sie ihr Weg an die Hochschule Rosenheim. Prof. Heinrich Köster, Präsident der Hochschule Rosenheim, und Prof. Werner Braatz, CEO des International Office, begrüßten die weit gereisten Gäste und gaben einen Einblick in Lehre und Forschung der Hochschule.

Das Interesse der thailändischen Bildungsdelegation galt vor allem dem angewandten Projektstudium und dem deutschen Know-how im Bereich des energieeffizienten und nachhaltigen Bauens. In Rosenheim nutzten sie die Gelegenheit, neue Kontakte in diesem Feld zu knüpfen und einen Einblick in die Organisation und Tätigkeiten einer führenden Ausbildungseinrichtung zu erhalten. Im Bildungsexport und bei Hochschulkooperationen ist die Hochschule Rosenheim seit einigen Jahren erfolgreich in Asien aktiv. .... weiter lesen >>>



Chancen und Potenziale von Urbanem Holzbau

Do

16

Mai

2013

Die interdisziplinär besetzte Tagung unter Leitung von Prof. Peter Cheret, Institut für Baukonstruktion und Entwerfen der Universität Stuttgart, thematisiert neben neuen Forschungsergebnissen den Stand der Technik im Holzbau, die Aspekte Stadtentwicklung und -soziologie sowie beispielhafte Architekturen.

Die Veranstalter möchten nicht nur für das Land Baden-Württemberg aufzeigen, dass sich der archaische Baustoff Holz , dessen Verwendung weit hinter unser geschichtliches Gedächtnis hinausreicht, in den letzten Jahren zu einem nahezu neuen Material entwickelt hat. Holz gibt Antworten auf die drängender werdende Frage nach Nachhaltigkeit – vom persönlichen Umgang mit knappen Ressourcen bis zur Lebensqualität in unserer unmittelbaren Umgebung. .... weiter lesen >>>



WKI-Online-Seminar »Stofflilche Nutzung von Altholz«

Mi

08

Mai

2013

Die Sortierung und stoffliche Wiederverwertung eines nachwachsenden Rohstoffs wie Holz scheint angesichts seines hohen Brennwerts und seiner vermeintlich unerschöpflichen Menge ungewöhnlich zu sein.

Vor dem Hintergrund, dass in Zukunft auch ein Teil der derzeit aus fossilen Ressourcen gespeisten Rohstoffe aus lignocellulosen Materialien hergestellt werden müssen, wird auch hier – wie in anderen Industriebereichen – eine Kaskadennutzung angestrebt.

Die Voraussetzungen für die mehrfache stoffliche Wiederverwertung von Altholz sind die Detektion von Kontaminationen, deren Analyse und chemische Charakterisierung. Bei den Kontaminationen kann es sich z. B. um Metalle, Zement, Farben, Lacke , aber auch Holzschutzmittel oder Schwermetalle handeln. .... weiter lesen >>>



Thünen-Institut kooperiert mit Floragenex bei der genetischen Analyse tropischer Baumarten

Fr

03

Mai

2013

Das Thünen-Institut und die US-amerikanische Biotech-Firma Floragenex wollen künftig bei der genetischen Analyse afrikanischer und asiatischer Baumarten eng zusammenarbeiten. Ziel der Kooperation ist es, anhand des Erbguts genaue Angaben über die Artzugehörigkeit und die Herkunft der Bäume machen zu können. Das ist angesichts der neu in Kraft getretenen EU-Holzhandelsverordnung von besonderer Bedeutung.

Die Vereinbarung sieht vor, dass Floragenex ein speziell entwickeltes DNA-Sequenzierungs­verfahren einsetzt (RAD, Restriction site Associated DNA, in Verbindung mit der HiSeq 2000 Plattform), um im Genom von fünf Baumarten, die in Afrika und Asien vorkommen, genetische Unterschiede zu identifizieren. Bei den Baumarten handelt es sich um Iroko, Sapeli, Ayous, Sibirische Lärche und Mongolische Eiche. Das im März eingerichtete Thünen-Kompetenzzentrum Holzherkünfte versorgt die Biotech-Firma mit DNA, die aus verschiedenen, über das Verbreitungsgebiet der Arten beprobten Bäumen gewonnen wurde. Bei Floragenex erfolgt dann die Sequenzierung und bioinformatische Analyse des Erbguts. Die gewonnenen Daten nutzt das Thünen-Institut, um Gen-Marker zu entwickeln, mit denen sich die Baumarten identifizieren und die geografischen Herkünfte der Bäume nachweisen lassen. Dadurch wird es möglich, im internationalen Holzhandel die Art- und Herkunftsangaben mit genetischen Methoden zweifelsfrei zu überprüfen – ein wichtiger Schritt, um den Handel mit illegal eingeschlagenen oder geschützten Hölzern einzudämmen. .... weiter lesen >>>



Lehrbeitrag zur Forst- und Holzwirtschaft für Studierende der FH Aachen

Di

23

Apr.

2013

Am 19.04.2013 fand die erste Exkursion im neuen Studiengang „Holzingenieurwesen“ der Fachhochschule Aachen zum Holzkompetenzzentrum Rheinland und in den Wald bei Nettersheim statt. Über 35 Studierende des 2010/2011 neu eingerichteten Studiengangs nahmen an der ganztägigen Exkursion teil.

Vertreter des Landesbetriebes Wald und Holz NRW (Regionalforstamt Hocheifel-Zülpicher Börde und Holzkompetenzzentrum Rheinland), der Gemeinde Nettersheim und der Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main eG (Geschäftsbereich Holz) stellten die Forst- und Holzwirtschaft in der Eifel anschaulich vor. So wurde die nachhaltige Waldbewirtschaftung am Beispiel konkreter Waldbestände erklärt und die moderne Holzernte durch Forstgroßmaschinen (Harvester ) praktisch vorgeführt. Horst-Karl Dengel, Leiter des Regionalforstamtes Hocheifel-Zülpicher Börde und Wilfried Pracht, Bürgermeister der Gemeinde Netersheim begrüßten die Studierenden und die Professoren der Fachhochschule Aachen. Prof. Dr.-Ing. Wilfried Moorkamp, Lehrgebiet Holzbau und Nachhaltiges Bauen, betonte die besondere Bedeutung von Praxisveranstaltung für das Lehrangebot im Studiengang. .... weiter lesen >>>



Hohe Ausbeute: Zellfreie Enzymkaskade stellt Wasserstoff aus Xylose her

Di

09

Apr.

2013

Brennstoffzellen sind eine zukunftsträchtige Art der Stromerzeugung. Allerdings wird der benötigte Wasserstoff noch größtenteils aus Kohle, Öl und Erdgas hergestellt. Eine Gewinnung aus kostengünstiger Biomasse ist eine interessante Alternative, liefert bisher jedoch zu geringe Ausbeuten. Ein amerikanisch-mexikanisches Team stellt in der Zeitschrift Angewandte Chemie nun ein zellfreies Biosystem aus 13 Enzymen vor, das Wasserstoff aus Xylose, einem Hauptbestandteil von Pflanzen, mit einer Ausbeute von über 95 % produzieren kann.

Xylose, eine Pentose (Zuckermolekül aus fünf Kohlenstoffatomen), ist einer der Hauptbausteine von Lignocellulose-Biomasse - also Holz und verholzten Pflanzenteilen. Für die Wasserstoffgewinnung ist es ökonomisch nicht sinnvoll, Xylose von anderen Biomasse-Bestandteilen zu trennen. Es gibt Mikroorganismen, die Xylose und Glucose, den Baustein von Cellulose , in Wasserstoff umsetzen können. Allerdings nur in geringer Ausbeute. .... weiter lesen >>>



Vielseitige Spezialisten für Innenräume aus Rosenheim

Do

28

Mär.

2013

Planung, Konstruktion, Berechnung und Fertigung von Innenausbauten und Möblierungen gepaart mit dem juristischen, organisatorischen und bauphysikalischen Rüstzeug für komplexe Bauvorhaben – das ist nur ein Auszug der Tätigkeiten, die angehende Innenausbau -Ingenieure an der Hochschule Rosenheim erlernen. Seit 2004 gibt es das im deutschsprachigen Raum einmalige Studium Innenausbau in Rosenheim. Im März stellte der 200. Absolvent des jüngsten Studiengangs an der traditionsreichen Fakultät Holztechnik und Bau erfolgreich seine Abschlussarbeit vor. .... weiter lesen >>>



Technische Universität München und ForestFinance vertiefen wissenschaftliche Zusammenarbeit

Do

28

Mär.

2013

Der Lehrstuhl für Waldbau der Technischen Universität München (TUM) und die ForestFinance Gruppe haben eine gemeinsame Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, um die langjährige Zusammenarbeit bei wissenschaftlichen Forschungsprojekten zu vertiefen und zu festigen. Während der Lehrstuhl für Waldbau der TUM als eine weltweit führende Lehr- und Forschungseinrichtung umfangreiches Wissen zu nationalen wie internationalen Forst- und Landnutzungssystemen mitbringt, verfügt ForestFinance als europaweit führendes Unternehmen für nachhaltige Walddirektinvestments über fast zwei Jahrzehnte praktische Erfahrung mit Aufforstungsprojekten.

Zu der geplanten Zusammenarbeit gehören insbesondere die Entwicklung und Durchführung von nachhaltigen Aufforstungsprojekten weltweit. Hierbei übernimmt der Lehrstuhl für Waldbau der TUM die wissenschaftliche Beratung und bringt innerhalb der Projekt-Teams sein umfangreiches Know-how zu Aufforstungstechniken ein. Diese Leistung stellt sicher, dass sich die ForestFinance-Projekte auf dem neuesten Stand der Forschung bewegen und bewahrt die hohen Qualitätsstandards des Unternehmens. ForestFinance gewährleistet die Finanzierung der Projekte, kümmert sich um das Projektmanagement, die Produktvermarktung und die Erstellung der Kohlenstoffbilanzen. .... weiter lesen >>>



Erstmals in englischer Sprache: 13. Webinar des Fraunhofer WKI zu »Numerischer Simulation in der Holzforschung«

Do

28

Mär.

2013

Holz ist ein sehr heterogenes und daher schwer zu durchschauendes Material. Die Entwicklung neuer Produkte und Prozesse sowie Anwendungen von Holz führt oft zu komplexen Phänomenen, die schwer zu beschreiben und zu analysieren sind. Daher steht das Thema »Numerische Simulation in der Holzforschung« im Mittelpunkt des nächsten Webinars des Fraunhofer-Instituts für Holzforschung am 16. April 2013.

Numerische Simulation ist ein mächtiges und effizientes Werkzeug, das auch in der Holzforschung genutzt werden kann. Wenn Struktur und Eigenschaften des Holzes korrekt modelliert werden, kann jedes neue Problem über diese Modelle untersucht werden. Dies ermöglicht neue Einsichten und Erkenntnisse, die die Prüfung und Optimierung von Holzwerkstoffen erleichtern. .... weiter lesen >>>



Muster-Meisterprüfungsaufgabe in zwei Bänden für Zimmermeister erschienen

Fr

22

Mär.

2013

Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes hat für die Meisterprüfung im Zimmererhandwerk eine „Muster Meisterprüfungsaufgabe – Aufgaben und Lösungen“ in zwei Bänden veröffentlicht.

Die Veröffentlichung erfolgt im Rahmen der „Offensive Aufstiegsqualifizierung“. Mit der Erarbeitung der Muster-Meisterprüfungsaufgabe will die Holzbauorganisation das Niveau von Meisterprüfungen entsprechend den ständig steigenden Ansprüchen an das Berufsbild anpassen und Hilfestellung für die Prüfungsausschüsse bei der Erstellung von Prüfungsaufgaben leisten . .... weiter lesen >>>

Die Literatur und Quellen aus den die Texte entstanden sind, findet man unter Literaturnachweis

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