„Große Pranke“ hält dank Holz warm wie ein Bärenfell

Do

02

Sep.

2010

Die niedersächsische Landeshauptstadt Hannover hat immer schon mit besonderen Bauwerken aufgetrumpft. Dazu gehört nicht nur das prächtige Schloss oder das Sprengel Museum, sondern in gewisser Weise auch die „Große Pranke“. Was gefährlich klingt, ist in Wahrheit ganz harmlos: O.LUX, eine Schwesterfirma des Fertighaus-Herstellers Luxhaus, hat im Stadtteil Marienwerder mit einem Architekten eine Kindertagesstätte aus Holz errichtet, die von der Form her einer Bärentatze ähnelt. „Betreut wurde das Projekt, das unter engen Kostenvorgaben in einem energieeffizienten Standard umgesetzt wurde, von der Stadt Hannover“, berichtet Dirk-Uwe Klaas, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF).
Der Kindergarten Große Pranke
Eine moderne Holzrahmenbauweise , witterungsbeständige Wandkonstruktionen mit zweischaligem, Schall absorbierendem Aufbau und große, dreifach verglaste Fenster an der Südseite des Gebäudes sind nur einige der positiven Markenzeichen der Kindertagesstätte, die auf mehr als 600 Quadratmetern Platz für rund 70 Kinder bietet. Die hoch wärmegedämmte Gebäudehülle aus Holz sorgt in Verbindung mit einer Lüftungswärmerückgewinnung und einer Gas-Therme für Warmwasser und zusätzliche Heizwärme an kalten Wintertagen dafür, dass der Innenbereich des Hauses fast allein durch die Sonnenenergie und die Körpertemperatur der spielenden Kinder angenehm warm bleibt. Dementsprechend niedrig fällt der jährliche Heizbedarf aus: Er liegt bei lediglich rund 35 Kilowattstunden (kWh) pro Quadratmeter und Jahr – ein Passivhaus liegt mit 15 kWh nur unwesentlich darunter. .... weiter lesen >>>



Europa Möbel-Umweltstiftung: 74.000 Euro für grünes Engagement

Mi

01

Sep.

2010

Klima- und Umweltschutz sind nicht nur eine Aufgabe für die globale Politik, sondern werden erst wirksam durch die vielen einzelnen Maßnahmen, bei denen sich Mitmenschen in ihrem lokalen Umfeld aktiv engagieren. So kann aus kleinen Anfängen manchmal auch Großes erwachsen. Auf jeden Fall sind die Projekte es wert, unterstützt zu werden und dies hat sich die EUROPA MÖBEL-Umweltstiftung in besonderem Maße zum Ziel gesetzt. .... weiter lesen >>>



Klimawandel lassen Kinder der Plant-for-the-Planet Foundation nicht unberührt

Di

24

Aug.

2010

Die ernsten Prognosen zum Klimawandel lassen die Kinder der Plant-for-the-Planet Foundation nicht unberührt. Statt sich auf die Erwachsenen zu verlassen, nehmen sie ihre Zukunft selbst in die Hand. Ihre Vision: eine Million Bäume pflanzen, in jedem Land der Welt.

Das sich ein 11jähriger für das Klima einsetzt sollte uns Erwachsenen zu denken geben. Aber schaut euch das Video vom ZDF an, sehr Interessant.



BioMaderas ist Importeur von nachhaltig hergestellten Tropenholzprodukten

Mi

18

Aug.

2010

Logo BioMaderasIn Kooperation mit dem GFTN-Netzwerk des WWF forciert BioMaderas die Umstellung südamerikanischer Forstunternehmen auf eine nachhaltige Produktion und vertreibt exklusiv die umweltschonend gewonnenen Waren auf dem europäischen Markt. Das aktive Produzentensourcing vor Ort und der direkte Vertrieb zu Großhändlern und Baumärkten – ohne Vermittlungsagentur und Exporteur – garantieren besonders günstige Preise. Geschäftsführerin Catherine Körting Pacheco sagt: „Bei BioMaderas legen wir viel Wert auf einen persönlichen und partnerschaftlichen Kontakt mit unseren Produzenten. Unsere Forstwirtschaftler besuchen regelmäßig die Wälder und Produktionsstätten unserer südamerikanischen Hersteller und kontrollieren die Einhaltung der hohen qualitativen und ökologischen Standards. Unser Partner WWF unterstützt uns bei der Erweiterung unseres Hersteller-Portfolios und bei der Zertifizierung der Produzenten.“ .... weiter lesen >>>



Mit Bäumen bezahlen in Südafrika

Mo

16

Aug.

2010

Ein engagiertes sozial-ökologisches Projekt führt die südafrikanische Naturschutzorganisation Wildlands Conservation Trust (WCT) seit 2008 mit Unterstützung des Global Nature Fund (GNF) durch. Sozial schwache Menschen aus südafrikanischen Townships und ländlichen Gemeinden in den Provinzen KwaZulu-Natal, Gauteng, Mpumalanga und Western Cape erlernen von den Mitarbeitern des WCT, wie man Bäume züchtet. Sobald die Bäume eine bestimmte Größe erreicht haben, kann ein "Baum-Unternehmer" diese an den WCT abgeben und gegen Waren, wie Nahrungsmittel, Kleidung, landwirtschaftliches Werkzeug, Baumaterial oder sogar Schul- und Universitätsgebühren eintauschen. Die Baum-Unternehmer verdienen so ihren eigenen Lebensunterhalt und gewinnen neues Selbstvertrauen. Zusätzlich werden Einwohner der Gemeinden eingestellt, um das Umland mit einheimischen Bäumen zu bepflanzen. Das erhöht die Artenvielfalt und trägt zum Klimaschutz bei. Aktuell gibt es mehr als 3.500 Baum-Unternehmer, die jährlich mehr als 300.000 Bäume züchten. .... weiter lesen >>>



Alleingang im Klimaschutz bis 2020 bringt der EU keine Nachteile

Fr

06

Aug.

2010

Der aktuelle Bericht des Weltklimarates geht davon aus, dass die globalen CO2-Emissionen bis 2050 um mindestens 50 bis 85 Prozent unter das Niveau von 2000 gesenkt werden müssen, um den weltweiten Temperaturanstieg auf maximal zwei Grad Celsius gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen. Zwischenziel für Industriestaaten bis zum Jahr 2020 ist eine Reduzierung der Treibhausgase in Höhe von 25 bis 40 Prozent gegenüber 1990. Die darauf beruhenden und von Industrie- und Entwicklungsländern nach dem Klimagipfel in Kopenhagen angekündigten Klimaschutz-anstrengungen kosten dabei höchstens 0,25 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung. Länder, die relativ emissionsarm produzieren können sogar leichte Zugewinne beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) verzeichnen. Für die EU bedeutet das, wenn sie im Alleingang für 2020 ohne die Zugeständnisse anderer Länder einseitig eine Senkung der Emissionen um 30 Prozent statt der angekündigten 20 Prozent anstrebt, müsste sie nur bescheidene Einbußen von unter 0,1 Prozent ihrer Wirtschaftsleistung hinnehmen. .... weiter lesen >>>



Investitionen in Erneuerbare Energien zahlen sich aus!

Fr

30

Jul.

2010

Zur Entsperrung der Fördermittel im Marktanreizprogramm durch den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages erklärt Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH):

"Dank der Aufhebung des Förderstopps im Marktanreizprogramm können Erneuerbare Energien im Wärmebereich im laufenden Jahr wieder gefördert werden. Das ist gut und richtig. Sanierungswillige Hausbesitzer erhalten die notwendige Planungssicherheit. Gleichwohl bleibt ein dicker Wermutstropfen. Die Finanzmittel werden zukünftig verringert, für viele Anlagen werden die Anforderungen massiv verschärft, viele der bislang verbauten Anlagen künftig gar nicht mehr gefördert. Der Anreiz für sanierungswillige Hausbesitzer, in Anlagen für Erneuerbare Energien zu investieren, sinkt deutlich.

Dabei hat das Münchener ifo-Institut vor kurzem ausgerechnet, dass die Fördermittel im Marktanreizprogramm mehr als sieben Mal so hohe private Investitionen auslösen. Das Programm bringt laut Gutachten dem Staat über Steuern und Abgaben mehr ein, als es kostet. Vor allem aber hilft es dabei, die Klimaschutzziele zu erreichen, die Nutzung klassischer Energieerzeuger zu verringern, sowie im Handwerk Qualifizierung und Beschäftigung zu sichern. Also: Ein gut ausgestattetes Marktanreizprogramm kennt nur Gewinner."



Solar-Decathlon-Haus steht nun Besuchern offen

Do

29

Jul.

2010

Eroeffnung Solarhaus auf LGSAb sofort können alle Interessierten das „Haus der Zukunft“ auf dem Gelände der Landesgartenschau besuchen: Am Samstag, 24. Juli 2010, eröffneten die Landtagsabgeordneten Klaus Stöttner und Annemarie Biechl mit Rosenheims Dritten Bürgermeister Anton Kathrein das Solarhaus. Mit dem Gebäude hatte das studentische Team „IKAROS Bavaria“ der Hochschule Rosenheim im Juni 2010 beim internationalen Hochschulwettbewerb „Solar Decathlon Europe 2010“ in Madrid teilgenommen und als bester deutscher und europäischer Teilnehmer den zweiten Platz belegt. .... weiter lesen >>>



Umweltdokumentation "Home"

Mi

28

Jul.

2010

ich habe heute ein Video gefunden, das es in sich hat. es würde vor gut 1 Jahr veröffentlicht, für den Weltumwelttag. Da besondere ist, man kann ihn sich komplett kostenlos in voller Länge anschauen. Ich muß euch sagen das lohnt sich, solche Bilder habe ich noch nicht gesehen von unserer Erde. Leider ist das Video ein wenig lang mit gut 90min, aber es lohnt sich.

Es gibt eine Trailer, den ich hier eingebunden haben, damit man erst mal sieht worum es geht.

Das ganze Video kann man sich anschauen unter http://www.youtube.com/homeprojectDE#p/a/u/1/IbDmOt-vIL8

Beide sind mit deutschem Untertitel, aber sehr gut gemacht.



Ja, wer bist denn Du?

Mi

21

Jul.

2010

Der Ort des Geschehens liegt in den Wäldern in Hessen und anderen Bundesländern. Hier passiert es: Längst Verschollene kehren zurück. Allerdings waren sie nie weg sondern die ganze Zeit da, nur wusste niemand etwas davon!

Lange Zeit galt es als nahezu sicher, dass die Artenvielfalt auch in Deutschlands Wäldern nur eine Richtung kennt - nämlich hin zum Verschwinden vieler Arten. Seit man aber begonnen hat, Naturwaldreservate, die nicht mehr bewirtschaftet werden, genauer zu untersuchen, ergibt sich doch ein anderes, vielschichtigeres Bild. Denn bei der intensiven Untersuchung dieser Naturwaldreservate tauchten immer mehr "verschollene" oder "ausgestorbene" Arten wieder auf. So fanden Forscher des Senckenberginstitutes in hessischen Naturwaldreservaten (vor allem in Buchenwäldern) eine ganze Reihe von "verschwundenen" Käferarten. .... weiter lesen >>>

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