Mi
05
Jun.
2013
Rund 16.000 Hektar Flächen des Nationalen Naturerbes sind für den Naturschutz gesichert. Bundesumweltminister Peter Altmaier unterzeichnete heute in Dessau mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) einen Rahmenvertrag zur Übertragung der Flächen auf die DBU-Naturerbe GmbH. Damit übernimmt die DBU weitere 16 ehemalige militärische Liegenschaften des Bundes zur langfristigen Naturschutz-Pflege.
"Ich freue mich, dass die Deutsche Bundesstiftung Umwelt die Verantwortung für weitere 16.000 Hektar übernimmt", sagte Bundesumweltminister Peter Altmaier. Bislang hatte die DBU rund 46.000 Hektar des Nationalen Naturerbes betreut. "Diese Gebiete sind von unschätzbarem Wert für die Natur in Deutschland, die es für heutige und zukünftige Generationen zu erhalten gilt." .... weiter lesen >>>
Mo
03
Jun.
2013
Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner hat einen "Wissenschaftlichen Beirat für Waldpolitik" ins Leben gerufen. Dieser soll das Bundeslandwirtschaftsministerium künftig in allen Fragen der nachhaltigen Waldbewirtschaftung beraten und dazu beitragen, die Entscheidungsgrundlagen für die Forstpolitik in Deutschland weiter zu verbessern, um den vielfältigen Ansprüchen der Gesellschaft an die Wälder und ihre Relevanz für den Klimaschutz, als Rohstofflieferant, als Lebensraum für Flora und Fauna und als Rückzugsraum für Erholung suchende Menschen gerecht zu werden. "Unsere Wälder sind wertvoll, wir dürfen sie nicht überfordern. Deshalb ist es eine große Herausforderung für die Politik, die verschiedenen Ansprüche an den Wald
in einer Gesamtabwägung zu bewerten und optimale Rahmenbedingungen zu schaffen. .... weiter lesen >>>
Di
28
Mai
2013
Umweltministerin Ulrike Höfken zieht nach einem Jahr Bürgerdialog eine positive Bilanz und stellte heute die weiteren Schritte auf dem Weg zum Nationalpark in Rheinland-Pfalz vor. „Dass die Menschen das Angebot des Dialogs so engagiert angenommen haben, zeigt wie richtig es war, neue Wege der Bürgerbeteiligung zu gehen“, sagte Höfken. Nun werde die Landesregierung die Ergebnisse aus Bürgerdialog und kommunalem Eckpunktepapier in ein Gesamtkonzept einarbeiten. „Das Landeskonzept zum Nationalpark soll transparent und nachvollziehbar erarbeitet werden. Deshalb werden wir mit den neuen Nationalparkforen Teilergebnisse bereits den Sommer über vorstellen“, kündigte Höfken an und ergänzte: „Der Dialog geht dabei weiter. Die Bürgerinnen und Bürger sollen uns direkt befragen können.“
Das Ministerium biete mit den Nationalparkforen eine neue Informationsplattform an. Von Juni bis September werde an verschiedenen Orten der Nationalparkregion über die Konzeptteile gesprochen - von der Abgrenzung des Nationalparkgebietes über Fragen zur Holznutzung oder Regeln im Park, bis zur Umweltbildung. Zudem könne in einem Online-Nationalpark-Forum diskutiert werden. .... weiter lesen >>>
Do
16
Mai
2013
Der Papier- und Zellstoffproduzent Asia Pulp and Paper (APP) holzt ungeachtet anders lautender Versprechen weiterhin tropische Primärwälder in Indonesien ab. Das hat ein Report von „Eyes on the Forest“ ergeben, einer Allianz mehrerer Umweltorganisationen, der unter anderem der WWF angehört. Erst im Februar dieses Jahres hatte APP – einer der weltgrößten Papierproduzenten – ein Moratorium verkündet und zugesichert, mit sofortiger Wirkung keine Naturwälder mehr zu roden. Foto- und Videoaufnahmen der Umweltschützer zeigten nun jedoch, dass der Konzern sein Versprechen gebrochen habe und in der Provinz Riau auf Sumatra wichtige Habitate des seltenen Sumatra-Tigers zerstöre. .... weiter lesen >>>
Mo
06
Mai
2013
„Politiker fordern effektive CO2-Einsparungen, treiben aber die CO2-Emissionen mit der Errichtung von Nationalparks in die Höhe“, kritisiert Dr. Denny Ohnsesorge, studierter Forstwirt und Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Rohholzverbraucher (AGR). Fünf deutsche Regionen sind aktuell von politischen Bestrebungen betroffen, Wald
nicht mehr pflegen und nutzen zu wollen, sondern ihn sich selbst zu überlassen. Es geht um geplante bzw. bereits umgesetzte Nationalparkprojekte in den Ländern Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Thüringen. Auch Lars Schmidt, Generalsekretär der Deutschen Säge- und Holzindustrie und Sprachrohr für zahlreiche Unternehmen in den betroffenen Regionen beklagt: „Wenn Claudia Roth, Bundesvorsitzende der Partei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, in einem Video auf ihrer Internetseite fordert, es brauche ‚Maßnahmen, dass CO2-Emissionen eingespart werden können’, dann passt das für uns nicht mit den Plänen ihres Parteikollegen Winfried Kretschmann zusammen.“ Kretschmann will in dem von ihm politisch geführten Bundesland Baden-Württemberg Wald zeitnah aus der Nutzung nehmen. Damit nimmt der grüne Ministerpräsident höhere CO2-Belastungen von 90.000 Tonnen pro Jahr in Kauf. .... weiter lesen >>>
Do
25
Apr.
2013
Die Zweitauflage des bundesweiten Wettbewerbs „Umweltgerechte Modernisierung“ läuft noch bis 15.November 2013. Nach willen der Initiatoren Rewindo Fenster Recycling Service GmbH und Arbeitsgemeinschaft PVC und Umwelt e. V.(AGPU) sollen sich dabei ganz besonders auch die Fensterbauer angesprochen fühlen. Sie können sich diesmal direkt mit einem Projekt der energetischen Sanierung bewerben, bei dem der Fensteraustausch über ihr Unternehmen und die Entsorgung der PVC-Altfenster über Rewindo läuft. Zusätzlich wurde jetzt, ausschließlich für die teilnehmenden Fensterbauer, ein „Sonderpreis der Profilhersteller“ ins Leben gerufen: Dem Wettbewerbssieger winkt außer dem Hauptpreis (kostenlose Entsorgung von 50 Tonnen Altfenstern) eine Prämie von 2.000 Euro. Der Zweitplatzierte darf sich über einen Reisegutschein im Wert von 1.000 Euro freuen.
Die Schirmherrschaft über den Wettbewerb liegt bei Harald Hermann, Leiter und Direktor des Bundesinstituts für Bau-, Stadt und Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Bonn. Anders als der erste Wettbewerb (2009-2010) gilt die Aktion diesmal nicht nur Wohnimmobilien, sondern bezieht auch die energetische Sanierung öffentlicher Gebäude mit ein. „Umweltgerechte Modernisierung“ hat das Ziel, beispielhafte Projekte der energetischen Sanierung zu ermitteln, die über erfolgreiche Konzepte der Energieeinsparung hinaus auch den Aspekt der Nachhaltigkeit
beinhalten. Exemplarisch wird dies am werkstofflichen Recycling der bei der Modernisierung anfallen den PVC-Altfenster, eventuell auch weiterer Produkte wie Dachbahnen oder Bodenbeläge, fest gemacht. .... weiter lesen >>>
Do
18
Apr.
2013
Deutsche Unternehmen kommen ihrer Verantwortung für den Schutz der Wälder nur unzureichend nach. Zu diesem Ergebnis kommt der WWF in einem aktuellen Ranking, für das 139 Handelsunternehmen, Verlage und Städte zu ihrem Umweltengagement im Bereich Holz
und Papier befragt wurden. Im Schnitt erreichten die Teilnehmer 44 Prozent der erreichbaren Punktzahl. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einer marginalen Steigerung von zwei Prozentpunkten. „Leider zeigen die Ergebnisse, dass Nachhaltigkeit
bei vielen Firmen nach wie vor keine Rolle spielt“, sagt Johannes Zahnen, Waldreferent beim WWF Deutschland. „Viele Unternehmen verkaufen Produkte aus nicht nachhaltigen, möglicherweise sogar illegalen Quellen und tragen so zur globalen Waldzerstörung bei.“
Für das Ranking befragte der WWF die jeweils umsatzstärksten Unternehmen aus insgesamt zehn Branchen, darunter Baumärkte, Discounter, Zeitungsverlage, Drogeriemärkte sowie die größten Städte Deutschlands. Zu den Kriterien zählten unter anderem der Bezug von Holz und Papier aus verantwortungsbewusster Waldwirtschaft (zum Beispiel mit FSC
-Label), Informationen für die Kunden wie Holzart, Herkunft oder Zertifikate, sowie der geplante Ausbau
des Engagements in den kommenden Monaten. „Leider waren viele Unternehmen nicht einmal in der Lage, die Herkunft ihres Holzes zu bestimmen“, so Johannes Zahnen. „Dabei liegt hier der Schlüssel zu einem verantwortungsbewussten Handeln. Unternehmen, die beim Einkauf nur auf den Preis achten, fördern den Raubbau an der Natur.“ .... weiter lesen >>>
Mi
03
Apr.
2013
Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Katherina Reiche, hat heute in Berlin ein Papier zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners vorgestellt. Dabei betonte Frau Reiche: "Die anhaltende Vermehrung des Eichenprozessionsspinners hat vielerorts zu starken allergischen Reaktionen insbesondere bei Kindern und zu erheblichen Schäden an Baumbeständen geführt. Der Bund
hat jetzt die Voraussetzungen geschaffen, damit die Länder eine effektive und praxistaugliche Bekämpfung auf den Weg bringen können. Dabei ist der Gesundheitsschutz der Bevölkerung zu beachten. Durch den kombinierten Einsatz von mechanischen, organisatorischen und chemischen Maßnahmen ist es möglich, den Eichenprozessionsspinner lückenlos zu bekämpfen - rechtzeitig vor Frühjahrsbeginn."
Der Eichenprozessionsspinner ist ein einheimischer Schmetterling, der sich in mehreren Bundesländern in den vergangenen Jahren stark vermehrt hat. Die Raupen fressen im Frühjahr Eichenlaub und dabei ganze Bäume kahl, "prozessieren" dann in langen Reihen am Boden zum nächsten Baum weiter und schützen sich dabei durch Brennhaare, die beim Menschen - und insbesondere bei Kindern - starke allergische Reaktionen auslösen können. Die mit dem massenhaften Auftreten der Raupen an Eichenbeständen verbundenen gesundheitlichen Gefahren und auch Schäden am Baumbestand können eine lokale Bekämpfung erforderlich machen, um Kontakt mit dem Menschen oder das Absterben von Landschaftselementen wie Alleen zu verhindern. .... weiter lesen >>>
Di
26
Feb.
2013
Einmal wie ein Adler über dem Wald
schweben und alles im Blick haben: Baumwipfelpfade machen die Welt in luftiger Höhe erlebbar und sorgen für ein Naturerlebnis der besonderen Art. Dabei bestehen die nicht immer schwindelfreien Pfade selbst überwiegend aus dem Besten des Waldes: Nämlich aus stabilem und langlebigem Holz
. Das Baumaterial stammt aus nachhaltig betriebener Forstwirtschaft und schützt als CO2-Senke außerdem das Klima.

„Holz ist ein vielseitig einsetzbares Multitalent. Sei es für den Hausbau, als Bodenbelag, als Bestandteil von Möbeln oder wie hier in Form von attraktiven und naturnahen Erlebnispfaden: Holz macht die Reichhaltigkeit der Natur perfekt erlebbar“, erklärt der Hauptgeschäftsführer der Hauptverbandes der Deutschen Holzindustrie (HDH), Dirk-Uwe Klaas. .... weiter lesen >>>
Do
21
Feb.
2013
In einer vom Umweltbundesamt in Auftrag gegebenen Untersuchung beschäftigt sich das Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP aktuell mit dem Einsatz von Wärmedämm-Verbundsystemen (WDVS). Die Forscher evaluieren dabei die Einsatzmöglichkeiten biozidfreier Komponenten und Beschichtungen. Mit Hilfe einer webbasierten Umfrage, die sich an Bauherren und Besitzer von privatem Wohneigentum richtet, soll unter anderem die Akzeptanz von WDVS ermittelt werden. Darüber hinaus sollen die gewonnenen Daten auch bei der Weiterentwicklung des seit 2009 existierenden Umweltzeichens „Blauer Engel“ für WDVS berücksichtigt werden.
Der Trend bei Neubauten geht zunehmend zum Passiv- beziehungsweise Plusenergiehaus. Allerdings gibt es in Deutschland auch einen großen Teil an bereits bestehenden, sanierungsbedürftigen Wohngebäuden. Konkret rechnet man in den nächsten 20 Jahren bei fast der Hälfte aller deutschen Wohnhäuser mit energetischem Sanierungsbedarf. Bei einem Bestand von rund 40,2 Millionen Wohnungen entspräche das einer Million zu sanierender Gebäude pro Jahr. Diese Immobilien müssen beispielsweise mit einer nachträglichen Dämmung
versehen werden. Dabei kommen häufig die sogenannten Wärmedämm-Verbundsysteme zum Einsatz. In der Bilanz für das Jahr 2011 weist der Fachverband Wärmedämm-Verbundsysteme (FV WDVS) einen Absatz von 37 Millionen Quadratmetern verbauter WDVS für seine Mitglieder aus. Das verarbeitete WDVS-Volumen im deutschen Gesamtmarkt stieg von 41,8 Millionen Quadratmetern verlegter Fläche in 2010 auf 42,5 Millionen im vergangenen Jahr. .... weiter lesen >>>