Neue Regelungen zu Emissionen in Frankreich, in den USA und in China



Der Hauptverband der Deutschen Holzindustrie (HDH) und der Verband der Deutschen Möbelindustrie (VDM) veranstalten am Donnerstag, 16. März 2017, von 10 bis 17.30 Uhr das Symposium „Neue Regelungen zu Emissionen in Frankreich, in den USA und in China“ im Hotel Dorint an der Messe Köln. Zur Riege namhafter Gastredner gehört Erik Winchester von der US-Umweltbehörde, der exklusiv zur Ausgestaltung und Implementierung der „Formaldehyde Standards for Composite Wood Products“ referieren wird. Die Genehmigung eines weiteren Europa-Besuchs des zuständigen US-Experten ist nicht zuletzt aufgrund von angekündigten Budgetkürzungen der neuen US-Regierung höchst unwahrscheinlich. Die neuen Formaldehyd -Standards am US-Markt gelten ab Dezember 2017.

„Die gesamte Holz - und Möbelindustrie sieht sich derzeit mit einer zunehmenden Anzahl von Einfuhrbeschränkungen für holzbasierte Produkte in den wichtigen Absatzmärkten USA, Frankreich und China konfrontiert. Besonders hervorzuheben sind hier neue Beschränkungen von Emissionen von Formaldehyd und flüchtigen organischen Stoffen“, sagt HDH- und VDM-Hauptgeschäftsführer Dirk-Uwe KIaas, der die Teilnehmer des Symposiums begrüßen wird. Insbesondere richtet sich die Veranstaltung an Unternehmen und Institutionen der Holz- und Möbelindustrie.

Neben Erik Winchester widmen sich weitere internationale Repräsentanten aus Politik und Wirtschaft den komplexen Zusammenhängen und der Vielzahl an Aktivitäten in diesem internationalen Spannungsfeld. Über die neuen Emissionsanforderungen in China, die international anerkannten Regelungen entgegenstehen, wird Stephan Pesch referieren. Er ist Vice General Manager (VGM) des TÜV Rheinlands in Guangdong. Die Generalsekretärin des europäischen Möbelverbandes EFIC, Roberta Dessi, wird erklären, warum der Verband in den chinesischen Regelungen ein Handelshemmnis sieht. Ebenso wird die Juristin darlegen, inwiefern EFIC auch ein technisches Handelshemmnis am wichtigsten deutschen Exportmarkt Frankreich ausgemacht hat und welche Schritte der Verband diesbezüglich vorsieht.

Des Weiteren referieren Christiane Osthaar vom Entwicklungs- und Prüflabor (eph) in Dresden, Bettina Meyer vom Fraunhofer Institut für Holzforschung in Braunschweig, Chris Wijendale, technischer Direktor des Verbandes der Europäischen Holzwerkstoffindustrie in Brüssel, Alexander Oswald, Referent Wirtschaft und Auslandsmärkte bei HDH/VDM, und Marcus Kirschner, Referent Umwelt/Technik bei HDH/VDM, der außerdem als Moderator durch das Programm führen wird. Angesichts der internationalen Ausrichtung des Symposiums und den hochkarätigen, aus dem In- und Ausland anreisenden Referenten, wird die Veranstaltungssprache Englisch sein.

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Weitere Informationen über das Symposium erteilt Marcus Kirschner per E-Mail oder telefonisch unter 02224/937720. Anmeldungen von Unternehmensvertretern sind noch bis spätestens 7. März 2017 möglich unter m.kirschner@holzindustrie.de

Autor:
Holzi am 28. Feb. 2017 um 10:41 Uhr
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