Neue Marktübersicht für Scheitholzvergaser- und Scheitholz-Pellet-Kombikessel erschienen



Für Besitzer eines Eigenheims lohnt es sich, über die Anschaffung eines Scheitholzvergaser- oder Scheitholz-Pellet-Kombikessels nachzudenken. Seit April gilt das neue Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien der Bundesregierung mit höheren Fördersätzen auch für diese Holzheizungen.

Die Entscheidungsfindung erleichtern kann die neue Marktübersicht der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR). Sie vergleicht technische Daten und Preise der aktuell verfügbaren, förderfähigen Modelle.

Für einen neuen Scheitholz- oder Scheitholz-Pellet-Kombikessel in Bestandsgebäuden gibt es jetzt pauschal 2.000 Euro Förderung. Für Neubauten gilt, dass bei Einsatz eines sekundären Partikelabscheider, also eines Staubfilter, oder bei Einsatz von Brennwerttechnik ebenfalls ein Zuschuss von 2.000 Euro gewährt wird.

Generell müssen die Kessel in der Förderliste des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) gelistet sein. Das Bafa wickelt die Förderung des Marktanreizprogramms ab, Informationen stehen auf www.bafa.de bereit.

Die Marktübersicht der FNR enthält nur Modelle aus der Bafa-Förderliste. Wer sich für einen solchen Kessel entscheidet, kauft eine Anlage, die hinsichtlich Effizienz und sauberer Verbrennung auf modernstem Stand ist. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch fürs eigene Portemonnaie, denn Scheitholzvergaser benötigen weniger Brennstoff als herkömmliche Oberbrandkessel, um die gleiche Wärmemenge zu erzeugen.

Neben dem Datenvergleich bietet die Marktübersicht eine ausführliche Einleitung, in der die Vorteile von Scheitholzvergaserkesseln und Scheitholz-Pellet-Kombikesseln detailliert erläutert werden.

Die vom Forstamtsleiter Jörn Uth konzipierte Marktübersicht wird bereits seit 1999 von der FNR herausgegeben, sie erscheint jetzt in der 9. Auflage. Bestellbar oder als PDF verfügbar ist sie auf mediathek.fnr.de.

Quote:

Hintergrund:

Scheitholzvergaserkessel verbrennen im Gegensatz zu herkömmlichen Oberbrandkesseln den Brennstoff nicht direkt, sondern das entstehende Holzgas. Erreicht wird dies durch konstruktive Veränderungen am Kessel, u.a. durch eine getrennte Hochtemperaturbrennkammer und eine geregelte Sekundärluftzuführung. Im Ergebnis weisen Scheitholzvergaserkessel deutlich bessere Wirkungsgrade auf und vermeiden weitestgehend Schadstoffemissionen.

Grundsätzlich bieten alle Holzheizungen den Vorteil der Nutzung eines erneuerbaren Energieträgers. Die besonderen Vorzüge der Scheitholznutzung liegen in den kurzen Transportwegen des Rohstoffs und dem großen Potenzial zur Kosteneinsparung: Der Brennstoff kann in Eigenleistung aus eigenem oder zugekauftem Holz selbst hergestellt werden. Auch die Region profitiert davon, da die Wertschöpfung weitgehend vor Ort erfolgt.

Autor:
Holzi am 22. Mai 2015 um 08:40 Uhr
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