Bundesumweltminister Altmaier überträgt 16.000 Hektar Naturerbe an Deutsche Bundesstiftung Umwelt

Mi

05

Jun.

2013

Rund 16.000 Hektar Flächen des Nationalen Naturerbes sind für den Naturschutz gesichert. Bundesumweltminister Peter Altmaier unterzeichnete heute in Dessau mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) einen Rahmenvertrag zur Übertragung der Flächen auf die DBU-Naturerbe GmbH. Damit übernimmt die DBU weitere 16 ehemalige militärische Liegenschaften des Bundes zur langfristigen Naturschutz-Pflege.

"Ich freue mich, dass die Deutsche Bundesstiftung Umwelt die Verantwortung für weitere 16.000 Hektar übernimmt", sagte Bundesumweltminister Peter Altmaier. Bislang hatte die DBU rund 46.000 Hektar des Nationalen Naturerbes betreut. "Diese Gebiete sind von unschätzbarem Wert für die Natur in Deutschland, die es für heutige und zukünftige Generationen zu erhalten gilt." .... weiter lesen >>>



Grüne Werbung braucht Brief und Siegel, Absage an Greenwashing

Di

28

Mai

2013

Unternehmen, die mit Ökologie und Nachhaltigkeit werben, sollten ihr Engagement “schwarz auf weiß” beweisen können. Das ist die Meinung von 80,1 Prozent der Deutschen, ermittelt von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag von PEFC Deutschland e.V. Vier von fünf Bundesbürgern halten firmenunabhängige Zertifikate für diesen Nachweis geeignet, beispielsweise das PEFC-Siegel für nachhaltig produzierte Holz - und Papierprodukte.

Mit ihrem Votum für Transparenz erteilen die Befragten ab 18 Jahre dem so genannten Greenwashing eine klare Absage. Es steht für die bedenkliche Praxis vieler Anbieter, insbesondere in der Werbung und im Kundendialog umweltgerechtes Handeln oder ökologische Produkteigenschaften vorzuspiegeln, ohne sich externen Überprüfungen zu stellen. „Fragt der kritische Verbraucher nach, dann wird er vielerorts mit firmeneigenen Phantasie-Zeichen und selbstverliehenen Urkunden beschwichtigt“, weiß Dirk Teegelbekkers. Als Geschäftsführer der Waldzertifizierungsorganisation PEFC Deutschland e.V. beobachtet er speziell den Holz-, Verpackungs- und Papiermarkt seit vielen Jahren. .... weiter lesen >>>



APP bricht Versprechen und lässt weiter tropische Naturwälder abholzen

Do

16

Mai

2013

Der Papier- und Zellstoffproduzent Asia Pulp and Paper (APP) holzt ungeachtet anders lautender Versprechen weiterhin tropische Primärwälder in Indonesien ab. Das hat ein Report von „Eyes on the Forest“ ergeben, einer Allianz mehrerer Umweltorganisationen, der unter anderem der WWF angehört. Erst im Februar dieses Jahres hatte APP – einer der weltgrößten Papierproduzenten – ein Moratorium verkündet und zugesichert, mit sofortiger Wirkung keine Naturwälder mehr zu roden. Foto- und Videoaufnahmen der Umweltschützer zeigten nun jedoch, dass der Konzern sein Versprechen gebrochen habe und in der Provinz Riau auf Sumatra wichtige Habitate des seltenen Sumatra-Tigers zerstöre. .... weiter lesen >>>



WWF-Unternehmensranking Holz und Papier: Selbstdarstellung und Realität klaffen beim Thema Nachhaltigkeit oft auseinander

Do

18

Apr.

2013

Deutsche Unternehmen kommen ihrer Verantwortung für den Schutz der Wälder nur unzureichend nach. Zu diesem Ergebnis kommt der WWF in einem aktuellen Ranking, für das 139 Handelsunternehmen, Verlage und Städte zu ihrem Umweltengagement im Bereich Holz und Papier befragt wurden. Im Schnitt erreichten die Teilnehmer 44 Prozent der erreichbaren Punktzahl. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einer marginalen Steigerung von zwei Prozentpunkten. „Leider zeigen die Ergebnisse, dass Nachhaltigkeit bei vielen Firmen nach wie vor keine Rolle spielt“, sagt Johannes Zahnen, Waldreferent beim WWF Deutschland. „Viele Unternehmen verkaufen Produkte aus nicht nachhaltigen, möglicherweise sogar illegalen Quellen und tragen so zur globalen Waldzerstörung bei.“

Für das Ranking befragte der WWF die jeweils umsatzstärksten Unternehmen aus insgesamt zehn Branchen, darunter Baumärkte, Discounter, Zeitungsverlage, Drogeriemärkte sowie die größten Städte Deutschlands. Zu den Kriterien zählten unter anderem der Bezug von Holz und Papier aus verantwortungsbewusster Waldwirtschaft (zum Beispiel mit FSC -Label), Informationen für die Kunden wie Holzart, Herkunft oder Zertifikate, sowie der geplante Ausbau des Engagements in den kommenden Monaten. „Leider waren viele Unternehmen nicht einmal in der Lage, die Herkunft ihres Holzes zu bestimmen“, so Johannes Zahnen. „Dabei liegt hier der Schlüssel zu einem verantwortungsbewussten Handeln. Unternehmen, die beim Einkauf nur auf den Preis achten, fördern den Raubbau an der Natur.“ .... weiter lesen >>>



Nationalparks sind keine Tourismus-Magnete

Di

09

Apr.

2013

Als Argument für einen Nationalpark werden oft positive Tourismuseffekte angeführt. Dass es sich dabei allerdings nur um überzogene Erwartungen handelt, die nichts mit der Realität zu tun haben, zeigt eine aktuelle Studie.
Übernachtungsentwicklung in Regionen deutscher  Nationalparke 2006-2011 Quelle PROJECT M GmbH  AGR  DSH
Viele Nationalpark-Befürworter erhoffen sich mit der Einrichtung eines Nationalparks auch eine touristische Belebung ihrer Region. Doch als Tourismus-Magnete haben sich Nationalparks bisher nicht erwiesen. Die im August 2012 veröffentlichte Studie von Project M, der Unternehmensberatung für die Tourismus- und Freizeitbranche, zeigt: Ob Bayerischer Wald , Eifel oder Harz – dies sind Regionen, die trotz Nationalparks seit Jahren mit rückläufigen Übernachtungszahlen zu kämpfen haben. Die nüchterne Bilanz: Im Zeitraum von 2006 bis 2011 sind die Übernachtungen im Bayerischen Wald um 2,9 Prozent, in der Eifel um 5,1 Prozent und im Harz um 5,4 Prozent zurückgegangen. Die Hoffnungen auf eine Belebung des Tourismusgeschäfts erscheinen vor diesem Hintergrund völlig überzogen. Lars Schmidt, Generalsekretär der Deutschen Säge- und Holzindustrie (DSH), erläutert: „Verschiedene Beispiele zeigen: Nicht der Nationalpark als Totalschutzzone ist die Besucherattraktion, sondern die eingerichtete touristische Infrastruktur. Ein verwilderter Wald ist für Urlauber unattraktiv, da ein Großteil der Waldfläche nicht mehr betreten werden kann. Spaziergänge, Wandern oder Mountainbiking sind nur eingeschränkt möglich und insbesondere nach Borkenkäferbefall aufgrund kahler Waldflächen unansehnlich.“ .... weiter lesen >>>



Transportmittel aus Holz: Globale Umweltaktivisten

Mo

25

Feb.

2013

Der Begriff „Krise“ wird seit einigen Monaten oft – manchmal zu oft – benutzt. Das gilt einmal mehr auch für den Zustand des Wirtschafts- und Währungssystems in Europa. Gleichwohl entwickeln sich die Exportzahlen hierzulande vielversprechend. So wurden im Gesamtjahr 2012 rund 3,4 Prozent mehr Waren exportiert, als im Vorjahr. Alle diese Waren müssen professionell verpackt werden, damit sie unbeschadet ihren Bestimmungsort erreichen. Damit dies umweltfreundlich geschieht, kommt es dabei auf die Verwendung des richtigen Transportmittel-Rohstoffes an: Natürliches Holz aus heimischen Wäldern ist hier erste Wahl. „Packmittel und Paletten aus Holz, die in Deutschland hergestellt werden, stammen aus nachhaltiger Forstwirtschaft, besitzen eine hervorragende Ökobilanz und sie eignen sich für den Transport nahezu aller gängigen Wirtschaftsgüter“, bekräftigt der Geschäftsführer des Bundesverbandes Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE) e.V., Siegfried von Lauvenberg. .... weiter lesen >>>



Nordschwarzwald Gutachten: Nationalpark Nordschwarzwald kostet 670 Jobs

Mi

20

Feb.

2013

Zuzüglich zu den Kosten der Errichtung sowie des Unterhalts eines Nationalparks ginge der Region Nordschwarzwald allein in der Holzwirtschaft eine Wirtschaftsleistung von 46 Millionen Euro pro Jahr verloren. Ein Verlust von 670 Arbeitsplätzen in der Wertschöpfungskette Wald -Holz käme hinzu. Das sind erste Ergebnisse eines Gutachtens der Universität Hamburg. Das dortige Zentrum für Holzwirtschaft untersucht derzeit im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Rohholzverbraucher e. V. (AGR), der Deutschen Säge- und Holzindustrie (DSH) und des Verbands der Säge- und Holzindustrie Baden-Württemberg e. V. (VSH) mögliche gesellschaftliche, wirtschaftliche und klimabedeutsame Auswirkungen eines Nationalparks im Nordschwarzwald. .... weiter lesen >>>



Auen-Grünland durch Biomasse-Nutzung erhalten

Mo

11

Feb.

2013

Die mitteleuropäischen Flussauen gehören zu den ökologisch wertvollsten Gebieten des Kontinents. Ein Verfahren der Uni Kassel soll die kommerzielle Nutzung eines Teils ihrer Biomasse ermöglichen – und so zu ihrer Erhaltung beitragen.

In den Flussauen Zentraleuropas finden sich ausgedehnte, ökologisch überaus wertvolle Grünlandvegetationen. „Um sie zu erhalten, bedarf es einer behutsamen Nutzung“, sagt Prof. Dr. Michael Wachendorf, Leiter des Fachgebiets Grünlandwissenschaft und Nachwachsende Rohstoffe an der Universität Kassel. „Denn ohne eine Nutzung wachsen diese Flächen zu und es entwickelt sich Wald .“ Genutzt wird das Grünland aber bislang nur in geringem Ausmaß. Ein Grund ist, dass die Biomasse dieser Grünlandgesellschaften feuchter Standorte schwer .... weiter lesen >>>



Windkraftanlage aus Holz bei Hannover eröffnet

So

23

Dez.

2012

Peter Altmaier, Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit hat gemeinsam mit Niedersachsens Ministerpräsidenten David McAllister am 20.12.2012 bei Hannover eine zukunftsweisende Windkraftanlage eingeweiht. In Kooperation mit Henkel hat das Unternehmen TimberTower GmbH das Pilotprojekt realisiert, das eine neue Ära in der Windkraftindustrie einläuten könnte.
Bundesumweltminister Peter Altmaier  Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister  weihten Timber Tower ein Quelle Henkel
„Ich finde es ganz spannend, dass nicht nur der alte Werkstoff Holz zu neuen Ehren kommt, sondern dass man hier auch mit der innovativen neuartigen Verarbeitungsmethode Kleben statt Bohren gearbeitet hat,“ sagte Altmaier bei der Eröffnung der Anlage. .... weiter lesen >>>



Raubbau in den Tropen bald preisgekrönt?

Di

04

Dez.

2012

ROBIN WOOD und Rettet den Regenwald haben die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis aufgefordert, keine Auszeichnung an Unilever zu verleihen. In einem gemeinsamen Brief an die Stiftung kritisieren die Umweltorganisationen, dass Unilever durch die Verwendung von Palmöl zur Zerstörung von Regenwäldern und zur Verletzung von Menschenrechten beiträgt. Dennoch ist Unilever in diesem Jahr für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie Wirtschaft nominiert. Die Preisverleihung soll am 7. Dezember 2012 bei einer großen Show in Düsseldorf stattfinden.

Unilever ist einer der größten Einzelverbraucher von Palmöl in Europa. Der Konzern verwendet das billige, tropische Pflanzenöl für seine Markenprodukte wie Rama und Knorr. Die ungebremste Expansion der Palmöl-Plantagen hat seit den achtziger Jahren vor allem in Südostasien und Afrika verheerende Folgen: Die letzten Tropenwälder werden kahl geschlagen, das Klima weltweit enorm belastet und Menschen von ihrem Land vertrieben. .... weiter lesen >>>

Die Literatur und Quellen aus den die Texte entstanden sind, findet man unter Literaturnachweis

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