Bayerische Wälder und Bäume werden größer, bunter und älter?

Fr

22

Apr.

2016

Anlässlich des Tag des Baumes am 25.April lohnt ein Blick auf den Zustand bayerischer Bäume und Wälder. Und die Bilanz ist insgesamt erfreulich: Waldflächen und Holzvorrat nehmen in Bayern kontinuierlich zu und die Anzahl naturnaher Mischwälder und Laubbäume steigt ebenfalls stetig an. Auch alte Bäume und das sogenannte Totholz - ökologisch wichtiger Lebensraum für eine Fülle von Insekten , Pilzen und Vögeln - sind in bayerischen Wäldern reichlich vorhanden.

Dies ist im Kern ein Ergebnis der in Bayern betriebenen nachhaltigen Forstwirtschaft. Es wird also weniger Holz eingeschlagen, als nachwächst. Laut den Zahlen der aktuellen Bundeswaldinventur stehen über alle Eigentumsarten einer Nutzung von durchschnittlich 9 m³ pro Jahr und Hektar ein Zuwachs von durchschnittlich 11,9 m³ pro Jahr und Hektar gegenüber .... weiter lesen >>>



Baugewerbe appelliert an Bundesrat: Für Fairplay am Baumarkt

Do

21

Apr.

2016

„Diese vom Wirtschaftsausschuss angenommenen Anträge tragen den Bedenken der Bauwirtschaft in weiten Teilen Rechnung und sorgt für Fairplay zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer auf dem Bau. Daher appellieren wir an den Bundesrat, den Beschlüssen des Wirtschaftsausschusses zu folgen.“ So der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbe, Felix Pakleppa.

Der Wirtschaftsausschuss des Bundesrates hatte sich ausführlich mit dem Gesetzentwurf zur Reform des Bauvertragsrechts und zur Änderung der kaufrechtlichen Mängelhaftung befasst und verschiedenste Änderungsanträge dazu angenommen. .... weiter lesen >>>



Holz-Kraft-Anlagen zur Eigenstromversorgung in Serienreife

Do

21

Apr.

2016

Neue Holzvergaseranlagen im kleinen Leistungsbereich können mit Reststoffpellets dezentral, wirtschaftlich und effektiv neben Wärme zusätzlich Strom erzeugen. Solche Anlagen sind vor allem für Wohnsiedelungen und Nahwärmenetze in der Forst- und Landwirtschaft und für das Gewerbe ideal. Positive Ergebnisse in diesem Bereich lieferte das von der Firma Spanner Re² GmbH und der RWTH Aachen durchgeführte und vom BMWi geförderte Projekt „Mini-Bio-KWK – Überführung eines Prototyps zur dezentralen Vergasung von Restholzpellets in die Serienreife“.

Die Holzvergasung ist mit ihren derzeit ca. 260 Anlagen in Deutschland eine wichtige Lösung mit Wachstumspotenzial im Wärme- und Strommarkt. Holzvergasungsanlagen werden bisher überwiegend mit Holzhackschnitzeln betrieben und zur Wärmebreitstellung zum Beispiel in Wohnsiedlungen, Bauernhöfen und im Gewerbe eingesetzt. Der erzeugte Strom wird ins öffentliche Netz eingespeist. .... weiter lesen >>>



Strom aus Holz

Mi

20

Apr.

2016

Regenerative Energien werden immer beliebter und vor allem immer wichtiger. Eine interessante Art der Stromgewinnung ist die Gewinnung aus Holz .

Strompreise steigen

Strom ist teuer. Jahr für Jahr steigen die Preise für Strom und immer mehr Menschen sagen sich: "Es wird Zeit, dass wir die Strompreise vergleichen." Es wird auf jeden Cent geachtet. Trotz allem jedoch, bleibt das soziale Gewissen gepaart mit Umweltbewusstsein, dass wir die Erde nicht weiter schädigen dürfen, weswegen immer mehr Menschen bereit sind, trotz schmaler Geldbörsen, auf Ökostrom zu setzen. .... weiter lesen >>>



Fenstereckschraube revolutioniert Fensterbau

Mo

18

Apr.

2016

Mit der Fenstereckschraube ASSY 3.0-FES hat Würth jetzt ein völlig neues Produkt für innovative und effiziente Fenstereckverbindungen im Portfolio. Das Besondere: Würth entwickelte diese Schraube gemeinsam mit einem Kunden, dem Fensterbauunternehmen Wertbau im thüringischen Langenwetzendorf. „Mit dieser neuen Schraube und der verschraubten Fenstereckverbindung können wir unsere Fertigungsprozesse so optimieren, dass wir bezahlbare Fenster in hoher Qualität anbieten können“, beschreibt Wertbau-Inhaber Rainer Taig das neue Produkt.

Durch Zeit-, Werkzeugkosten- und Materialeinsparung wird mit dieser Schraube in dem Fensterbauunternehmen eine deutliche Produktivitätssteigerung erzielt, die ganz im Sinne des Unternehmers Taig ist. Denn bis Ende 2014 will er seine Produktion auf 500 Holzfenster und 1.000 Kunststofffenster pro Tag erhöhen. Hierzu tragen neue Lackierroboter, ein zusätzliches CNC-Bearbeitungszentrum, ein Versiegelungsautomat und die Einführung der Fließfertigung bei. Und eine wichtige Rolle in der Prozessoptimierung spielt die neue Schraube für effiziente Eckverbindungen. Über allem steht ein hoher Qualitätsanspruch: Das Unternehmen ist RAL-zertifiziert, und die Produkte tragen das Zeichen der RAL-Gütequalität. .... weiter lesen >>>



HPE wehrt sich gegen rechtswidrige ISPM 15-Kennzeichnungspraktiken

So

17

Apr.

2016

Der Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE) wehrt sich gegen die illegale ISPM 15-Kennzeichnung von Paletten im Ausland und eine daraus resultierende Wettbewerbsverzerrung. „Holzpackmittel und Paletten sind in der Regel gemäß dem internationalen Standard ISPM 15 zum Schutz vor Schädlingen mit Hitze zu behandeln und entsprechend zu kennzeichnen. Wir haben Grund zu der Annahme, dass systematisch und umfassend gegen diese verbindlichen Vorgaben verstoßen wird. Uns sind Fälle bekannt, in denen deutsche Anbieter von Holzpaletten im europäischen Ausland in Zulieferbetrieben Paletten fertigen lassen, die dann im Ausland mit einer deutschen IPPC-Registrierungsnummer versehen und direkt zum Kunden gebracht werden“, so HPE-Geschäftsführer Jan Kurth. Das sei nicht hinnehmbar, so Kurth.

Die vom HPE kritisierte Praxis verstößt gegen die Vorgaben zur Anwendung des ISPM 15-Standards vom März 2014. Dieser wurde vom Sekretariat des Internationalen Pflanzenschutzabkommens herausgegeben mit dem Ziel der Harmonisierung der Importvorschriften der IPPC Vertragsstaaten zur Verhinderung der Ein- und Verschleppung von Schadorganismen mit Verpackungsholz. Unter anderem wird dort geregelt, dass die Registriernummer lediglich von dem Betrieb benutzt werden darf, der auch tatsächlich registriert wurde. .... weiter lesen >>>



Erforschung von Modellen für ein Waldmanagement der Zukunft

Sa

16

Apr.

2016

Wälder spielen eine wichtige Rolle im Ökosystem, in Europa ist das jeweilige Forstmanagement jedoch überwiegend national und regional geprägt. Unklar ist auch, ob die bisherigen Methoden zum Erhalt und zur Entwicklung der Wälder den Herausforderungen des 21. Jahrhundert gewachsen sind. Die Göttinger Forstwissenschaftler Prof. Dr. Max Krott und Dr. Michael Böcher sind an einem internationalen Verbundprojekt beteiligt, in dem neue Modelle des Forstmanagements entwickelt und in repräsentativen Regionen Europas getestet werden. Das Projekt „Alternative models and robust decision-making for future forest management (ALTERFOR)“ wird von April 2016 bis September 2020 von der Europäischen Union mit insgesamt knapp vier Millionen Euro gefördert. Die Göttinger Forstwissenschaftler erhalten davon für ihr Teilprojekt mehr als 350.000 Euro, um eine Strategie für einen effektiven Wissenstransfer in die Praxis auszuarbeiten.

Am Projekt ALTERFOR unter der Leitung der Schwedischen Universität für Agrarwissenschaften sind Experten aus Wissenschaft und Praxis aus elf europäischen Ländern beteiligt. Sie wollen neue Ansätze des Waldmanagements entwickeln, die der zunehmenden Nutzung von Bioenergie, dem Klimawandel, der dynamischen Entwicklung globaler Märkte und der zunehmenden gesellschaftlichen Bedeutung von Wald Rechnung tragen. .... weiter lesen >>>



Tischler Schreiner Deutschland legt begehrten Meisterprüfungssatz neu auf

Fr

15

Apr.

2016

Zum sechsten Mal in Folge gibt Tischler Schreiner Deutschland einen neuen Prüfungssatz für den Teil II der Meisterprüfung im Tischler-/Schreinerhandwerk heraus. Der Satz beschreibt ein komplexes Szenario im Rahmen eines Kundenauftrags und erweitert den Aufgaben-Pool für Prüfungsausschüsse.

Einfach, komfortabel und rechtssicher

Insbesondere in den Handwerkskammern ist die Unterlage sehr beliebt. Sie stellt mit inhaltlicher Tiefe und Fachexpertise der Innungsorganisation sicher, dass sich Meisterprüfungen unmittelbar an den tatsächlichen Begebenheiten innerhalb der Branche orientieren und schafft Rechtssicherheit bei der Bewertung von Prüfungsergebnissen. .... weiter lesen >>>



Wald in Europa: mehr Arten, mehr Nutzen

Fr

15

Apr.

2016

Senckenberg-Wissenschaftler haben mit einem internationalen Team aus 29 Institutionen in einer großangelegten Studie die Auswirkung von Artenvielfalt auf Ökosystemleistungen von Wäldern in sechs europäischen Ländern untersucht. Das internationale Team zeigt, dass artenreichere Waldstücke mehr und vielfältigere „Dienstleistungen“ erbringen als weniger artenreiche. Die Forschenden warnen vor einem Verlust der Biodiversität in europäischen Wäldern und den damit einhergehenden Einbußen an Leistungen für Mensch und Natur. Die Arbeiten wurden kürzlich in den Fachjournalen „Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America (PNAS)” und „Nature Communications“ veröffentlicht.

Bäume sind Dienstleister: Wir nutzen ihr Holz zum Bauen und Heizen, sie filtern Staub aus der Luft, wandeln Kohlendioxid in Sauerstoff um, schützen den Boden vor Erosion, tragen zur Sicherung der Trinkwasserversorgung bei, und nicht zuletzt spielen Wälder eine wichtige Rolle für Freizeit und Erholung. .... weiter lesen >>>



Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage bei Laubholz auszugleichen

Fr

15

Apr.

2016

Das prognostizierte Laubholzüberangebot sowie der erwartete Rückgang an Nadelholz sorgen für Unruhe in der Forst- und Holzbranche. Laubbäume werden im Waldbau verstärkt eingesetzt, um naturnahe Waldbestände zu schaffen. Obwohl Laubholzarten fast die Hälfte der Waldfläche bewachsen, spielt Laubholz auf dem Holzproduktmarkt eine untergeordnete Rolle. Nur rund 10 Prozent des anfallenden Laubholzes gelangen in die stoffliche Nutzung, 80 Prozent werden energetisch genutzt. Hinzu kommt, dass der Anteil höherwertiger Güteklassen (B und höher) am gesamten Laubholzeinschlag der Forstbetriebe bisher selten 15 Prozent übersteigt. In zwei Vorhaben widmen sich Experten nun den Potenzialen von Laubholz und wollen neue Wege finden, um deren vermehrten stofflichen Einsatz zu fördern.

In dem Vorhaben „Marktpotenziale von Laubholzprodukten aus technisch-wirtschaftlicher und marktstruktureller Sicht“ will das Beratungsunternehmen Knauf Consulting GbR, in Zusammenarbeit mit Professor Dr. Arno Frühwald, die Marktpotenziale von Produkten, die ganz oder teilweise aus Laubholz hergestellt werden, untersuchen. „Unsere Analyse erfolgt im Wesentlichen in drei Schritten. Zunächst untersuchen wir den Status Quo, das heißt, wir stellen fest, wo Laubholz bereits stofflich genutzt wird. .... weiter lesen >>>

Die Literatur und Quellen aus den die Texte entstanden sind, findet man unter Literaturnachweis



Wurmi