Runder Tisch der Rohholzverbraucher zur gemeinsamen Rohstoffpolitik



Vertreter von Unternehmen und Verbänden der Säge-, der Holzwerkstoff- sowie der Zellstoff- und Papierindustrie diskutierten die Chancen einer stärkeren Bündelung der gemeinsamen Interessen in der Rohstoffpolitik.

Die Unternehmen der Holzindustrie sind in zahlreichen Verbänden auf Landes-, Bundes- und auch auf Europäischer Ebene organisiert und engagiert. Dies ist nicht zuletzt in der Vielfältigkeit der Branche und der langjährigen Entstehungsgeschichte der holzwirtschaftlichen Interessenvertretung begründet. Die Vielzahl der verbandspolitischen Akteure führt letztendlich auch dazu, dass unsere Branche, sowohl von Innen als auch von Außen in der politischen Arbeit nicht selten als uneinig und wenig durchsetzungsfähig wahrgenommen wird. Die Arbeitsgemeinschaft Rohholzverbraucher e.V. (AGR) lud deshalb am 16. April 2012 Vertreter der Rohholz verbrauchenden Industrien zu einem Runden Tisch, um mit ihnen über die Chancen einer stärkeren Bündelung der gemeinsamen Interessen in der Rohstoffpolitik zu diskutieren.

„Als Konsequenz aus einer mangelnden Geschlossenheit unserer Branche und auch als Konsequenz aus der Fehleinschätzung der Unendlichkeit des Rohstoffs Holz , stehen wir heute vor den größten Herausforderungen seit Jahrzehnten.“, begründet Ludwig Lehner, Präsident der AGR, die Initiative. Die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich derart verschlechtert, dass eine nachhaltige und verlässliche Rohstoffversorgung der Holzindustrie heute nicht mehr gegeben ist. Viele Unternehmen der Holzindustrie haben den laufenden Strukturwandel in den zurückliegenden Jahren mit aller Brutalität zu spüren bekommen.“, so Lehner weiter.

Entsprechend offen und emotional wurde am Runden Tisch diskutiert. Dabei wurde die Notwendigkeit der Interessenbündelung grundsätzlich nicht in Frage gestellt. Vielmehr, drehte sich die Diskussion um Inhalte, Strukturen und Mitbestimmungsrechte. Die positive Grundstimmung soll nun genutzt werden, um der gemeinsamen Rohstoffpolitik ein Stück näher zu kommen. Dazu wurde eine Arbeitsgruppe einberufen und beauftragt, gemeinsam mit Vertretern der beteiligten Unternehmen und Verbände, an einer tragfähigen Basis zu arbeiten, welche sowohl engagierten Unternehmen als auch Verbänden der Rohholz verarbeitenden Industriezweige offen steht

Autor:
Holzi am 24. Apr. 2012 um 10:57 Uhr
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