BUND betreibt bewusst Politik der Fehlinformation??



Der Bundesverband Säge- und Holzindustrie Deutschland e.V. (BSHD) sieht in der Veröffentlichung des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND ) „Waldschutz ist Klimaschutz. Deutschlands Umgang mit seinen Wäldern kein Vorbild für Kopenhagener Verhandlungen“ wiederholt den Versuch, die Branchen der Forst- und Holzwirtschaft in der Öffentlichkeit in Misskredit zu bringen.

„Schon das „Schwarzbuch Wald“, dass der BUND im Juli 2009 der Öffentlichkeit präsentierte, war gespickt mit falschen Darstellungen und bewussten Übertreibungen, die nur dazu dienen sollten, die Branche in ein schlechtes Licht zu rücken . In genau diese Kerbe schlägt auch die heutige BUND-Veröffentlichung. Es ist bekannt, dass die Holznutzung im Wald einen großen Beitrag zur Reduzierung des CO2-Gehaltes in der Luft ausmacht. Die CO2-Speicherung in der Holzverwendung macht mit 16,7 Mio. Tonnen CO2, also fast 2% des CO2-Ausstoßes in Deutschland aus oder kompensiert andersherum 10% des CO2-Ausstoßes des Verkehrssektors. Nutzungsverzicht oder pauschale Flächenstilllegungen bringen hingegen gar nichts, da das Holz im Wald einfach verrottet und dadurch das CO2 sofort wieder freigibt. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, sich vor Augen zu führen, dass ein Holznutzungsverzicht eine Förderung von Aluminium und Stahl als Bau- und Werkstoff eine negative Ökobilanz mit sich bringen würde. Wie der BUND richtig erkennt, bringt erst die langlebige Speicherung in Brettern und Möbeln den erwünschten Effekt. Das geht aber nur durch eine verstärkte Holzverwendung.“, so BSHD-Hauptgeschäftsführer Frank Ahnefeld.

Für den BSHD ist es unbestritten, dass Forstwirtschaft und Naturschutz zusammengehören. Einen artenarmen und naturfremden Wald will auch die deutsche Holzindustrie nicht.
Nach Meinung des BSHD kann der deutsche Wald aber nur in Zusammenhang mit einer auf Nachhaltigkeit und Ökologie bedachten Forstwirtschaft und einer erhöhten Holzverwendung auf der Nachfrageseite einen positiven Beitrag zum Klimaschutz leisten .

„Eine erhöhte Nachfrage nach langlebigen Holzprodukten, z.B. in der Bauwirtschaft oder im Wohnbereich, ist einer der Schlüssel, um dem globalen Klimawandel zu begegnen. Dieser Aufgabe sollten sich Holzindustrie und Naturschutz zusammen stellen.“, so Ahnefeld weiter.

Autor:
Holzi am 10. Dez. 2009 um 06:26 Uhr
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