Der Holzhandel liegt im ersten Halbjahr 2013 3 % unter Vorjahr



Nach dem schwachen Start mit einem Umsatzrückgang von fast 7 % im ersten Quartal 2013 hat die Aufholjagd der Branche mit Beginn des Frühjahres im April Fahrt genommen. Nach sechs Monaten beträgt der Umsatzrückgang aber immer noch 3,2 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Handel berichtet von einer guten Beschäftigungslage des holzverarbeitenden Handwerks mit einer entsprechenden Nachfrage, die auch in den Sommermonaten anhält. Der Gesamtverband Deutscher Holzhandel e.V. (GD Holz ) erwartet, dass sich dieser positive Trend in den kommenden Monaten fortsetzen wird. Die Stimmung in der Branche ist verhalten optimistisch. Die Mehrzahl der Teilnehmer am GD Holz-Betriebsvergleich erwartet Umsätze auf gleich bleibendem Niveau, nur gut 10 % rechnen mit einem weiteren Anstieg der Umsätze in den kommenden drei Monaten

Im Halbjahresvergleich sind die Hauptsortimente rückläufig, nur Bauelemente, vor allem Innentüren, halten sich mit 1 % über dem Vorjahreswert. Aufgrund des langen Winters sind Gartenholzprodukte gegenüber dem Vorjahr mit 11,5 % deutlich rückläufig. Auch in den wichtigen Sortimentsbereichen Schnittholz, Hobelwaren und Holzwerkstoffe sind Umsatzrückgänge zu verzeichnen. Besser als der Gesamtdurchschnittswert bewegt sich das Fußböden-Sortiment mit einem Minus von 2 %.

Im Berichtsmonat Juni konnte nach dem Betriebsvergleich des GD Holz ein leichter Zuwachs von knapp 1 % realisiert werden. Hier ist Gartenholz mit plus 6 % besonders gut gelaufen, aber auch Holzwerkstoffe und Schnittholz liegen über dem Vorjahresmonat. Nach Aussagen einiger Händler ist auch der Juli gut gelaufen und das Geschäft hat sich ohne nennenswertes Sommerloch positiv entwickelt.

Die Situation im Außenhandel mit Holz wird eher verhalten eingeschätzt. Ursache für das schlechte Ergebnis im ersten Halbjahr 2013 ist insbesondere die fehlende Nachfrage im Gartenholzsortiment. Insgesamt sind aber über beinah alle Sortimente hinweg die Importstatistiken rückläufig. Die Auswirkungen der EU-Holzhandelsverordnung auf die Beschaffung von Holz im EU-Ausland werden erst zum Ende des Jahres zu bewerten sein.

Insgesamt erwartet die Branche für den weiteren Jahresverlauf ein stabiles Geschäft mit einem Umsatz in etwa auf Vorjahresniveau, allerdings nicht in allen Bereichen. Einige Händler rechnen auch mit einem Umsatzrückgang bis zum Ende des Jahres.

Autor:
Holzi am 22. Aug. 2013 um 04:54 Uhr
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