Weiteres Wachstum in 2016 erwartet VDMA Holzbearbeitungsmaschinen



Mit einem Produktionszuwachs von 6,5 Prozent haben die deutschen Hersteller von Holzbearbeitungsmaschinen das Jahr 2015 abgeschlossen. Damit erreichte die Produktion einen Wert von 2,8 Milliarden Euro. Für 2016 ist mit einem weiteren Produktionsplus von bis zu 5 Prozent zu rechnen.

Anlässlich der Mitgliederversammlung des VDMA Fachverbandes Holzbearbeitungsmaschinen am 13. Mai 2016 in Geisenheim zeigte sich Wolfgang Pöschl, Vorsitzender des Fachverbandes und Weinig-Vorstand, zufrieden mit der aktuellen Branchenentwicklung. „Die zu Jahresbeginn rege Ordertätigkeit und die hohe Auslastung der Ausrüster der Holz - und Möbelindustrie stimmen äußerst optimistisch für das Gesamtjahr 2016“, sagte er.

Industriestaaten stützen die gute Konjunktur

Vor allem für die sekundäre Verarbeitungsstufe zeigt sich eine äußerst positive Ordertätigkeit, die auch in den kommenden Monaten anhalten sollte. In Deutschland investiert das Handwerk nach wie vor auf hohem Niveau in Einzelmaschinen, aber auch die Bestelltätigkeit der Möbelindustrie, die sich zunehmend internationalisiert, wird wieder etwas zunehmen. In der Bauelementeindustrie dürfte es in den westeuropäischen Ländern zu einigen größeren Projektabschlüssen kommen. In Südeuropa, allen voran in Italien und Spanien, ist mit einer weiteren Belebung der Märkte zu rechnen. Gestützt durch die guten Aussichten auf dem Bausektor sollten auch Märkte wie Polen, die Niederlande und Frankreich gute Absatzchancen für die Holzbearbeitungsmaschinen-Hersteller bieten. Der nordamerikanische Markt wird das hervorragende Niveau halten und vielleicht sogar noch ein wenig ausbauen können.

In Asien ist eine weitere Zunahme an Geschäftsmöglichkeiten in Südostasien, nach den Sanktionslockerungen im Iran und vor allem, wenn auch auf niedrigem Niveau, in Indien zu erwarten. Nach einem bereits schwachen Jahr 2015 ist für China und die Region Südamerika bestenfalls mit einer Stagnation zu rechnen.

Autor:
Holzi am 17. Mai 2016 um 13:42 Uhr
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Comments

Da der Bausektor nochmal einen riesigen Sprung gemacht hat, gleichzeitig viele Leute auf Eigenarbeit zurückgreigen, wundert mich die rasante Entwicklung nicht Smiley.

Volker um 21:46 Uhr

Da mein Bruder in der Möbelindustrie arbeitet habe ich von dem Schub schon gehört. Ziemlich rasante Entwicklung, was wiederrum sehr gut für die Arbeitsplätze ist!

Tobias um 15:38 Uhr

Das hört sich doch gut an. Kann man sich auf Wachstum in dieser Branche einstellen.

VG

Tim

Tim um 10:22 Uhr

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