Die Bilanz der CO2-Bank hat die 100.000 Tonnen Marke übersprungen



Ein kleiner aber wichtiger Schritt für den Klimaschutz ist getan. Zwei Jahre nach ihrem Start, hat die CO2-Bank die erste magische Grenze von 100.000 Tonnen CO2-Reduzierung überschritten und hat damit selbst die optimistischsten Erwartungen weit übertroffen.

Da es sich bei dieser Summe um eine nachweißlich tatsächliche Reduzierung des atmosphärischen Treibhausgases Kohlendioxid handelt, ist die Leistung für den Klimaschutz besonders hoch anzusetzen.

100.000 Tonnen CO2 - um diese reduzierte Menge CO2 wieder auszustoßen, müsste ein durchschnittlicher PKW kaum vorstellbare 16.635 mal um die Erde kreisen, also über 45 Jahre jeden Tag einmal um die Welt!

100.000 Tonnen CO2-Reduzierung wird mit einem angenommenen Wert von über 10 Millionen Euro angesetzt, und macht die Leistung geldwertend begreifbar. Insbesondere eine Summe, die auf dem Konto für den Klimaschutz dringend gebraucht wird, da der weltweite CO2-Ausstoß weiter in viel zu hohem Masse stattfindet. Dadurch kommt es zu einem Klimawandel, der die Menschheit in ihrer Existenz bedroht.

So funktioniert der Klimaschutz:

Durch den Vorgang der Photosynthese im Blatt des Baumes wird das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) reduziert. Während der Kohlenstoff (C) im Holz gespeichert wird, geht der Sauerstoff (O) in die Atmosphäre. Der Atmosphäre wird dadurch das Treibhausgas CO2 dauerhaft entzogen und der Kohlenstoff im Holz gespeichert. Das CO2 gibt es nach diesem Vorgang nicht mehr.

In dem meisten anderen Fällen handelt es sich nur um ein CO2-Emissions Reduzierung. Das heißt die Emission, der Ausstoß, von CO2 wird reduziert, aber CO2 entsteht nach wie vor und gelangt auch in die Atmosphäre.

Wird nicht mehr Holz aus dem Wald entnommen, als gleichzeitig nachwächst, wie es in Deutschland seit fast 300 Jahre praktiziert wird, ist Holzverwendung aktiver Klimaschutz!

CO2-Bank

Die CO2-Bank ist eine internationale Datenbank, die die Qualität und Menge der Reduzierung des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) durch die Objekte und Leistungen der Wald- und Holzwirtschaft seit dem 1.1.2009 dokumentiert. Die CO2-Bank hat Vertretungen in Deutschland und der Schweiz.

Seit Mai 2010 hat die CO2-Bank direkte Zugriffsmöglichkeiten auf eigenen Forschungswald. Ein etwa 5 Hektar großes Gebiet befindet sich in der gemäßigten Klimazone in der Nähe von Winterberg. In der direkten Umgebung befindet sich außerdem der Kahle Asten mit einer Messstation des Deutschen Wetterdienstes. Seit Juli 2010 ist ein etwa 7 Hektar großes Waldgebiet in der tropischen Klimazone auf Iloilo auf den Philippinen hinzu gekommen. Ziel der Forschungsarbeit soll es sein, die Auswirkungen des Klimawandels weltweit zu erforschen und Konzepte zu entwickeln, wie man diesem Klimawandel entgegenwirken kann.

Autor:
Holzi am 08. Mär. 2011 um 10:35 Uhr
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