GD Holz spricht sich für Erhalt des Studiengangs Holzwirtschaft der Universität Hamburg aus



Der Gesamtverband Deutscher Holzhandel e.V. (GD Holz ) hat sich in seinem Schreiben vom 11. Februar 2016 an die Wissenschaftssenatorin der Stadt Hamburg, Frau Katharina Fegebank, gegen die geplante Auflösung des Studiengangs Holzwirtschaft der Universität Hamburg ausgesprochen.

Der GD Holz ist der Branchenverband des deutschen Holzfachhandels mit ca. 900 Mitgliedsbetrieben. Er vertritt die Interessen seiner Mitgliedsfirmen aus den Fachbereichen Holzgroßhandel, Holzimport- und Exporthandel, Holzeinzelhandel, Rohholzhandel und Furnierhandel.

In vielen seiner Mitgliedsbetrieben sind Absolventen des Studiengangs Holzwirtschaft der Universität Hamburg als Inhaber und in größeren Firmen in leitenden Positionen tätig. Auch im GD Holz selbst sind in der Abteilungsleitung zwei Diplom-Holzwirte der Universität Hamburg tätig. Für eine Neubesetzung wird gerade ein Diplom-Holzwirt bzw. Master Holzwirtschaft (M. Sc.) gesucht.

Der Studiengang Holzwirtschaft ist der einzige universitäre Studiengang im Bereich der Holzwirtschaft in Deutschland. Die Ausbildung in den Grundlagenfächern an der Universität Hamburg einerseits und das holzwirtschaftliche Studium am Zentrum Holzwirtschaft andererseits bieten ein so breites Spektrum, das einmalig und konkurrenzlos ist. Ausbildungsangebote an Universitäten mit Schwerpunkt Forstwirtschaft, Fachhochschulen und dualen Hochschulen mit Schwerpunkt Holzwirtschaft vermitteln bei Weitem nicht das breite Grundlagenwissen und die Kenntnisse, die die Universität Hamburg in Verbindung mit dem Zentrum Holzwirtschaft bieten. Auch durch die enge Kooperation mit dem Thünen-Institut am Standort Bergedorf wird den Studierenden der Zugang zu tiefem Fachwissen in Forschung und Lehre ermöglicht. Die weltweite Vernetzung des Studiengangs mit anderen Forschungseinrichtungen sowie einer Vielzahl von Unternehmen als zukünftigen Arbeitgebern der Absolventen ist in der Branche einmalig und hoch renommiert.

Der GD Holz und seine Mitgliedsbetriebe, in denen viele Diplom-Holzwirte tätig sind, bitten die Wissenschaftssenatorin, nach konstruktiven Lösungen zu suchen, um die Studiengänge zum Bachelor Holzwirtschaft und Master Holzwirtschaft nachhaltig zu sichern.

Die Holzwirtschaft verbindet mit der Stadt Hamburg das überragende Ausbildungszentrum für akademische Nachwuchskräfte. Für das Ansehen der Universitätsstadt Hamburg in der deutschen und internationalen Holzwirtschaft wäre die Abschaffung dieses Studiengangs höchst abträglich. Es geht dabei nicht nur um einen Studiengang, sondern um die Beschränkung eines hervorragend funktionierenden Systems in einer zukunftsträchtigen Branche, die allein im Handel mehr als 50.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigt.

Autor:
Holzi am 14. Feb. 2016 um 02:56 Uhr
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