Hettich investiert in Standort Kirchlengern




Hettich Forums
Mit dem „ersten Spatenstich“ startete die Hettich Unternehmensgruppe am 16. April 2008 ihre neueste Baumaßnahme am Standort Kirchlengern. Mit einem Investitionsaufwand von rund 2,5 Mio. Euro entsteht hier das „Hettich Forum“ genannte Ausstellungszentrum mit vorgelagertem Empfangsgebäude und neuem Bürotrakt. Das nach den „GreenBuilding“-Richtlinien des europäischen Projektes zur Steigerung der Energieeffizienz in Nichtwohngebäuden geplante Objekt soll im Februar 2009 seiner Bestimmung übergeben werden.

„Mit dem Bau des Hettich Forums verfolgen wir anspruchsvolle Ziele“, erklärte der geschäftsführende Gesellschafter Dr. Andreas Hettich beim ersten Spatenstich. „Die Präsentation unserer Beschläge im Möbel soll den sichtbaren Beweis für unsere Kompetenz und unseren Anspruch an die Zusammenarbeit mit unseren Kunden vermitteln. Hier wollen wir innovative Lösungen zur Funktionalität von Möbeln und für bessere Lebensqualität in Wohnungen und Büros zeigen. Gleichzeitig sollen die Kunden die Architektur des in der Energiebilanz neutralen Gebäudes und die Marke Hettich ganzheitlich erleben können“, sagte Dr. Hettich gegenüber der Presse.

Der Neubau entsteht auf dem Gelände des inzwischen abgerissenen zweigeschossigen Wohn-/Bürohauses sowie des einstöckigen Bürogebäudes in der Vahrenkampstraße, das 1959 erbaut und 1984 von Hettich erworben wurde. Die gesamte Nutzfläche von 1.250 Quadratmetern teilt sich in eine Ausstellung mit circa 800 Quadratmetern und in ein zweigeschossiges, rund 400 Quadratmeter großes Bürogebäude als Zentralempfang für den Standort Kirchlengern und als Sitz der Geschäftsleitung. Beide Gebäude sind durch einen Boulevard miteinander verbunden.

Das mit der Planung und Realisierung beauftragte Büro der Herforder Architekten Christoph Feld und Silvia Nikulski sowie das für die Gebäudetechnik zuständige Ingenieurbüro Contec aus Gütersloh sehen unter Berücksichtigung der umweltrelevanten Vorgaben der Hettich Fachabteilungen zur Errichtung dieses energieeffizienten Gebäudes eine Stahl-/Stahlbeton-Bauweise vor, die in großen Bereichen um ökologisch vorteilhafte Holzbaustoffe als konstruktive Bauteile ergänzt wird. Hinzukommen hocheffiziente, wärmedämmende Baustoffe sowie eine energieeffiziente Heizungs-, Lüftungs- und Regelungstechnik, in die das Hettich interne Nahwärmenetz mit jeweils einem Drittel Abwärmenutzung, Kraft-Wärme-Kopplung und Spitzenlastdeckung integriert wird.

Das Lichtmanagementsystem basiert auf dem Glühbirnen-freien „australischen Konzept“, das auf langlebige, energiesparende LED-Beleuchtung sowie Leuchtstoffröhren setzt. Mit ausgeklügelter Technik der Wärmerückgewinnung, der Gebäudeleittechnik und des Energiemanagements wird eine Reduzierung des Primärenergieverbrauchs – im Neubauvergleich – von über 65 Prozent erzielt, wobei weitere Einsparpotenziale über eine Photovoltaik-Anlage sowie eine solare Brauchwassererwärmung zur Nutzung der Sonnenenergie erschlossen werden.
Darüber hinaus erhält das Gebäude eine extensive Dachbegrünung, die die Aufheizung der Räume im Sommer verringert, den Regenwasserzufluss in die Kanalisation vermindert und der Versiegelung der Landschaft entgegenwirkt. Das Gebäude ist im Rahmen des GreenBuilding-Programms der EU angemeldet, wobei die in der aktuellen Energieeinsparverordnung geforderte Unterschreitung des Primärenergiebedarfs um 25 Prozent deutlich übertroffen wird.

Nach Fertigstellung der jetzt begonnenen Neubaumaßnahme werden die Büros in der bisherigen Hauptverwaltung renoviert und modernisiert. Das bisherige Beschläge-Center dient nach Bezug des Hettich Forums als Konferenz- und Schulungszentrum.
Das Hettich Forum, das in seinem Ausstellungsbereich „ideas for better living“ vermitteln wird, nimmt für sich in Anspruch, beispielgebend zur Beschleunigung der Marktdurchdringung von Technologien, Systemlösungen und Dienstleistungen zur Steigerung der Energieeffizienz zu sein.

Zusammenfassend erklärte Dr. Hettich: „Innovationsfähigkeit ist nicht an die großen Zentren der Welt gebunden. Standortbewahrung und Globalisierung sind für uns kein unauflösbarer Widerspruch. Den Beweis dafür möchten wir auch mit diesem Neubau antreten.“

Autor:
Holzi am 21. Apr. 2008 um 05:17 Uhr
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