Trockenbauer aus Töging ist bester Ausbilder im Handwerk



Der Handwerksunternehmer Johannes Demmelhuber aus dem oberbayerischen Töging am Inn (Altötting) ist mit dem „Heribert-Späth-Preis für besondere Ausbildungsleistungen im Handwerk“ 2013 ausgezeichnet worden. Demmelhuber hat die Ausbildung in seinem Betrieb zu einer echten Marke aufgebaut, die bei Jugendlichen, Eltern und Lehrern in der Region bekannt ist.

In seinem Innenausbau -Betrieb mit über 300 Mitarbeitern werden vier Berufe aus dem Handwerk ausgebildet: Schreiner, Metallbauer, Trockenbaumonteur sowie Maler und Lackierer. Zum Start eines Ausbildungsjahres gibt es jeweils einen dreitägigen "Kick-Off" mit kulturellen Veranstaltungen, Motivationstraining und viel Erfahrungs-austausch für alle Auszubildenden und Ausbilder.

Darüber hinaus bietet Demmelhuber Auszubildenden ein Austauschprogramm mit den Auslands-Niederlassungen in Österreich, Tschechien und Großbritannien sowie mit einem Partner-Unternehmen in den USA. Jeder Mitarbeiter absolviert zudem ein individuelles Karriereprogramm, für das der Betrieb auch sein eigenes Seminar- und Ausbildungszentrum nutzt. Für den regionalen Know-how-Transfer zwischen Handwerk und Hochschule ist Demmelhuber ferner regelmäßig Referent an zwei Fachhochschulen.

Auf dem Betriebsgelände wird jährlich ein Berufsinformationstag ausgerichtet und es bestehen enge Kooperationen mit den örtlichen Schulen für Besichtigungen und Praktika. Angesprochen werden Jugendliche auch durch eine eigene Ausbildungsbroschüre des Betriebes und den modernen Webauftritt (www.demmelhuber.de ).

Thomas Keindorf, Präsident der Handwerkskammer Halle (Saale), Vorsitzender der Mitgliederversammlung der Stiftung für Begabtenförderung im Handwerk und Mitglied im Präsidium des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), zeigte sich in seiner Laudatio beeindruckt davon, wie systematisch, vielfältig und engagiert sich Johannes Demmelhuber für die Gewinnung qualifizierter Nachwuchskräfte einsetzt und diese in ihrer beruflichen Entwicklung unterstützt.

Im zweiten Lehrjahr führen die Auszubildenden beispielsweise unter Anleitung der Ausbilder ein eigenständiges Unternehmen, dessen Kunden alle Mitarbeiter sind. Die Azubis kümmern sich entsprechend um Marktrecherche, Preis- und Produktgestaltung, Organisation und Abrechnung. Nach einem Jahr wird die "Geschäftsleitung" an den nachfolgenden Ausbildungsjahrgang weitergegeben. „Dieser Ansatz hat auf mich einen ganz besonderen Eindruck gemacht: Denn im Handwerk sollte man die Perspektive des Unternehmers so früh wie möglich in den Blick nehmen. Mit Ihrer Methode sensibilisieren Sie die Azubis für weitere Entwicklungsschritte im Handwerk“, so Keindorf in seiner Rede.

Autor:
Holzi am 12. Dez. 2013 um 06:13 Uhr
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