vdp unterstützt europäisches Forschungsprojekt EUROPARQUET



Der Verband der Deutschen Parkettindustrie (vdp) unterstützt das am 18. Februar 2014 in Dresden gestartete Forschungsprojekt EUROPARQUET. Damit sollen im Rahmen einer europäischen Gemeinschaftsstudie (CORNET) reproduzierbare und einheitliche Prüfmethoden in Bezug auf die Oberflächen- und Verklebungsqualität sowie die Klimabeständigkeit von mehrschichtigen Parkettböden entwickelt werden. „Besonders durch die enge Kooperation von Wissenschaft und Praxis können wir im Sinne des Kunden die hohe Qualität unserer Parkettböden gewährleisten“, so der vdp-Vorsitzende Michael Schmid. Projektpartner sind der „Trägerverein Institut für Holztechnologie Dresden“, der „Dachverband der Holzindustrie Österreichs“, das „Institut für Holztechnologie Dresden“ und die „Holzforschung Austria“.

Die teilnehmenden Parketthersteller fordern hinsichtlich der hohen Qualität von geölten und gewachsten Oberflächen, dass insbesondere Eiche-Parkett als derzeit mit Abstand nachgefragteste Holzart wissenschaftlich untersucht werden solle. „Damit wollen wir unseren Kunden noch bessere Informationen zur Pflege des natürlichsten aller Bodenbeläge an die Hand geben“, erläutert Schmid. Hinsichtlich der Verklebungsqualität soll im Labor zunächst Buche-Parkett – aufgrund seiner besonderen physikalischen Eigenschaften – untersucht werden, um die resultierenden Ergebnisse in Feldversuchen mit Eiche-Parkett abzugleichen. Bezüglich der Klimabeständigkeit sollen die Wechselwirkungen von physikalischen und physischen Parametern unter Berücksichtigung verschiedener klimatischer Gegebenheiten in Europa und den Bedingungen des modernen Hausbaus untersucht werden. Zudem werden dabei die Folgen und Auswirkungen des Klimawandels berücksichtigt. „Schon jetzt zeigt sich, dass Kunden auf Parkett ‚made in Germany’ und „made in Europe“ setzen, da sie den Qualitätsvorsprung gegenüber asiatischen Bodenbelägen klar erkannt haben“, so Schmid. Die Projektergebnisse sollen zudem in die europäische Normung eingebracht werden.

In dem auf 24 Monate angelegten Forschungsprojekt kommt die größte Anzahl an teilnehmenden Unternehmen aus der Parkettindustrie in Deutschland. Zusätzlich beteiligen sich eine Vielzahl von Unternehmen aus Österreich, aus der Schweiz und aus Schweden. Frankreich ist über das Institut Technologique FCBA vertreten, das auch den Obmann des europäischen Normenausschusses für Parkett stellt. Viele der beteiligten Unternehmen, Verbände und Institute engagieren sich national, europäisch und international in der Normung. Die breite Aufstellung des Projekts mit Vertretern aus Wissenschaft und Forschung, Unternehmen und Verbänden und die enge Verknüpfung zur Normung sowie die Orientierung an den Bedürfnissen des Kunden verknüpfen Theorie und Praxis besonders vorteilhaft. Die Föderation der Europäischen Parkettindustrie (FEP) repräsentiert nicht nur 17 europäische Parkettunternehmen sondern finanziert das Projekt des 15th CORNET-calls mit 50.000 Euro. Weitere Beteiligte kommen aus der Zulieferindustrie von Herstellern von Klebstoffen und Oberflächenmaterialien. Weitere Fördermittel des knapp 500.000 Euro Projekts stammen aus CORNET-Mitteln. Die Österreichische Forschungsförderungs-gesellschaft, die Holzindustrie Austria und die österreichischen Unternehmen beteiligen sich gemeinsam an der Finanzierung, die in Deutschland zu 100 Prozent durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V. und die Industrielle Gemeinschaftsforschung gefördert wird. Der offizielle Titel des Forschungsprojekts lautet „Fundament for uniform European assessment procedures for surface and adhesive quality, as well as improvement of climate resistance of parquet floors.”

Autor:
Holzi am 06. Mär. 2014 um 05:28 Uhr
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