Zu Beginn der Heizsaison 2010/2011 deutlicher Preisvorteil für Holzpellets



Auch zu Beginn der Heizsaison sind Holzpellets in Deutschland ein kostengünstiger Energieträger mit einer bemerkenswerten Preisstabilität. Hierüber informiert der Deutsche Energieholz - und Pellet-Verband e.V. (DEPV) am 22. Oktober 2010. Der bundesweite Pelletpreis im Oktober 2010 beträgt 227 EUR/t (inkl. MwSt.), was einen Wärmepreis von 4,5 Cent/kWh[1] bedeutet. Damit sind Holzpellets aktuell ein Drittel günstiger als Gas und Öl (6,8 Cent/kWh[2]). Auch bei der über das Jahr aufgetretenen Preisdifferenz weisen Pellets eine deutlich geringere Schwankung auf als andere Energieträger. Zwischen dem niedrigsten und höchsten Pelletpreise liegen im Jahr 2010 nach Informationen des DEPV 15 EUR/t oder umgerechnet 0,3 Cent/kWh.

Auch die Versorgung mit Holzpellets ist angesichts des kommenden Winter sichergestellt. DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele betont: „Wie schon im kalten Winter im Vorjahr werden auch dieses Jahr genügend Holzpellets auf Lager sein, um den Verbraucher selbst bei lang andauernden Minustemperaturen zeitnah zu beliefern.“ Der Fachverband rät dazu, leere Lager noch im Oktober aufzufüllen. Mit über 60 Pelletproduzenten und mehr als 600 Pellethändler ist der deutsche Pelletmarkt sehr verbraucherfreundlich strukturiert. Zwischen Berchtesgaden und Flensburg können Pellets überall im regionalen Umkreis bezogen werden.

„Die vielfältige Angebotsstruktur führt zu einer hohen Markttransparenz und damit auch zu einer nachvollziehbaren Preisbildung. Dadurch ist der Pelletmarkt ein rundum verbraucherfreundlicher Energiemarkt“, bekräftigte Bentele. In Deutschland werden mehr Holzpellets produziert, als nachgefragt. Nach DEPV-Statistiken wird der Überschuss in diesem Jahr voraussichtlich 500.000 t Pellets betragen, die mangels Inlandsabsatz zwangsläufig exportiert werden müssen. Wie schon im Vorjahr werden nach Einschätzung des DEPV wieder größere Mengen von Produzenten und Handel zur kontinuierlichen Winterversorgung eingelagert.

DEPV-Geschäftsführer Bentele rät Verbrauchern, beim Pelletkauf auf das Gütesiegel ENplus zu achten. Durch das Zertifizierungssystem ENplus wird die Bereitstellung von Premiumpellets gewährleistet, bei denen auch der Händler, hohe Ansprüche an den Umgang mit den Pellets erfüllen muss. „ENplus kontrolliert die gesamte Bereitstellungskette, von der Herstellung bis zur Anlieferung beim Endkunden und bietet damit eine hohe Qualitätssicherheit und einen reibungslosen Heizungsbetrieb“, sagte Bentele. Pellethändler, die ENplus führen, sind auf der Homepage www.enplus-pellets.de einzusehen.

Autor:
Holzi am 25. Okt. 2010 um 04:48 Uhr
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