ForestFinance prämiert junge Öko-Designer



Die Firma ForestFinance veranstaltete den Wettbewerb„Holz-sucht-Kopf“ für ambitionierte Öko-Designer, die gerne und nachhaltig mit Holz arbeiten. Gesucht wurde die beste Idee, was sich aus edlen Harthölzern machen lässt. Zu gewinnen gab es eine Reise nach Panama, wo ForestFinance seit mehr als einem Jahrzehnt nachhaltige Forstwirtschaft betreibt.
David Laudert (links im Bild) und Johannes Rave (rechts) sind die glücklichen Gewinner des Holz-sucht-Kopf-Wettbewerbs
Eine hochkarätige Jury mit namhaften Experten wie Günter Horntrich, Professor für Ökologie und Design an der Köln International School of Design, und Dr. Uwe Sayer, Geschäftsführer Forest Stewardship Council Deutschland (FSC ) prüfte alle Entwürfe und kürte nun die Gewinner: Zwei junge Design-Studenten von der Hochschule Pforzheim. Die Preisverleihung findet auf der Stuttgarter Messe Invest, am 23.04.2010 um 15:45 Uhr statt.

Die Gewinner des Wettbewerbs und ihr Entwurf: Ein Segelstuhl

David Laudert und Johannes Rave können sich freuen: Ihr Entwurf überzeugte den renommierten Design-Professor Günter Horntrich dank seiner Leichtigkeit und Schlichtheit: „Ein interessanter, charmanter Entwurf“, lobt der prominente Öko-Designer. Auch der ForestFinance-Geschäftsführer, Harry Assenmacher, ist begeistert: „Dieser Stuhl erinnert mit seinen Bögen an die Brücken Panamas, die Nord- und Südamerika verbinden. Ich finde den Entwurf elegant, von einer beeindruckenden Leichtigkeit und voller Schwung. Einfach pfiffig. Wir freuen uns, dass ForestFinance so einen Entwurf prämieren kann und hoffen auch einen Produzenten für ihn zu finden. Danke an David Laudert und Johannes Rave.“
Das Material für den Segelstuhl
Der Segelstuhl der jungen Designer überzeugt durch seine Schlichtheit und leichtfüßige Eleganz.
Seit über einem Jahrzehnt bietet ForestFinance Direktinvestments in tropische ökologisch-nachhaltige Aufforstung an und ist in den letzten Jahren stark gewachsen. So pflanzte die deutsch-panamaische ForestFinance Gruppe in diesem Jahr einen grünen Meilenstein und brachte den millionsten Tropenbaum in die Erde. Die hierbei entstehenden Wälder bieten nachhaltigen Nutzen für die Umwelt, da keine Monokultur-Plantagen gepflanzt werden, sondern biologisch hoch diverse Mischwälder, die auch über die Durchforstung hinaus als Biotop dauerhaft erhalten bleiben.

2010 fällt das erste Durchforstungsholz aus den ForestFinance-Wäldern in Panama an. Dabei werden 10 bis 15 Jahre alte Bäume aus dem Forst geholt, um den verbleibenden Bäumen mehr Platz, Licht und somit einen stärkeren Volumenzuwachs zu ermöglichen. Von dieser Durchforstung sind vor allem die Baumarten Amarillo (Terminalia amazonia), Teak (Tectona grandis) und Zapatero (Hyeronima alchorneoides) betroffen. Insgesamt holen die Forstarbeiter schätzungsweise 780 Kubikmeter tropisches Edelholz aus den Forsten. Aus diesem Holz werden nun die Segelstühle gebaut.

Was genau versteht man unter Öko-Design?

Öko-Designer verarbeiten so wenig Material wie nötig und bevorzugen recycelte, einheimische wie umweltfreundliche Stoffe. Sie verwenden Energie sparende Techniken, indem sie beispielsweise den Luftwiderstand oder den elektrischen Widerstand verringern. Allen gilt Langlebigkeit als höchste Tugend. Erreicht wird diese durch Vermeidung von Verschleiß, zeitlose Gestaltung, Modeunabhängigkeit und Reparaturmöglichkeiten.
War Ökodesign vor einigen Jahren noch die Idee von einigen wenigen umweltbewussten Designern und Produzenten, gibt es heute dazu amtliche Regelungen und Definitionen. Die vom Umweltbundesamt lautet: „Ökodesign ist ein systematischer und umfassender Betrachtungs- und Gestaltungsansatz für Produkte, welcher das Ziel verfolgt, die Umweltbelastungen über den gesamten Lebenszyklus durch verbessertes Produktdesign zu mindern. Hierfür stehen mittlerweile eine ganze Reihe von Checklisten, Handbüchern bis hin zu Softwarelösungen basierend auf der methodischen Grundlage der Ökobilanzierung zur Verfügung.“ In sogenannten Produktnormen werden immer mehr Ökodesign-Grundsätze verankert, woran sich auch die EU beteiligt. Seit Oktober 2009 gibt es in den Ländern der Europäischen Union eine neue Richtlinie für Ökodesign. Sie betrifft vor allem die umweltgerechte Gestaltung energieverbrauchsrelevanter Produkte wie Lampen, Kühl- und Gefriergeräte, Fernseher, Heizungspumpen oder Elektromotoren.

Autor:
Holzi am 17. Apr. 2010 um 08:23 Uhr
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