Großinvestion in Krisenzeiten



„Wir trauen uns: Wir investieren in schwierigen Zeiten und der Finanzkrise zum Trotz in eine neue zukunftsweisende Maschinen- und Fertigungstechnologie - weil wir gerade jetzt von der Zukunft des Holzfensters überzeugt sind!“ – so stimmte Geschäftsführer Eduard Appelhans schon im Februar seine Kunden auf eine neue Fertigungsstraße ein.

Am 10.Juni war es soweit: Unter den erwartungsvollen Blicken aller Mitarbeiter wurden die schwergewichtigen Maschinenteile mit Hilfe eines Spezialkrans abgeladen und in die Produktionshalle gerollt. Und beim ersten großen Teil durften alle mit anpacken und „schieben“ helfen – ein Moment mit Gänsehautfeeling.

Insgesamt 8 LKW´s mussten beladen werden, um das neue Herzstück der Sorpetaler Produktion von Norditalien ins Sauerland zu transportieren. Das Abladen der insgesamt ca. 12 Tonnen schweren Maschine nahm einige Stunden in Anspruch.

Viele Monate hatten die Sorpetaler Fenstertechniker im Vorfeld der Investition getüftelt, um optimale Produkte für die Anforderungen im Zuge energetischer Bausanierungen zu entwickeln. Ganz oben in diesem Innovationsprozess stand dabei die Frage, welche technischen Lösungen erforderlich sind, um zukünftige Fenster energieeffizienter zu machen. Und welches Fensterdesign Bauherren und Architekten begeistern könnte.

Gefertigt werden können die neuen Fensterkonstruktionen aber nur auf einer neuen und hochflexiblen Produktionsanlage und so fiel bereits vor einem Jahr die Entscheidung für eine hochmoderne, CNC-gesteuerte Durchlaufmaschine. Mit einer Investitionssumme von 1,5 Mio ist die neue „Working Process“ eine der größten Maschineninvestitionen in der mehr als 100jährigen Unternehmensgeschichte.

Entwickelt und gebaut in einem kleinen, innovativen Unternehmen im norditalienischen Piacenza in der Nähe von Mailand und ausgestattet mit einer hochwertigen Siemens-Steuerung sowie weiteren deutschen Maschinenkomponenten nehmen die Sorpetaler Fensterbauer mit dieser Anlage die Zukunft fest in den Blick. Mit 95 Werkzeugplätzen für mehr als 300 Profilkonturen können bald viele neue Kundenwünsche erfüllt werden.

„Unsere Wettbewerbsfähigkeit wird mit dieser Investition deutlich ausgebaut und macht uns zuversichtlich, mehr als 60 Arbeitsplätze am Standort Sundern auch langfristig erhalten zu können“, so Firmenchef Eduard Appelhans. Und fügt hinzu: „Während in ganz Deutschland nach staatlicher Unterstützung gerufen wird, konnten wir diese Investition aus Mitteln der Mitarbeiterbeteiligung und damit aus eigener Kraft finanzieren.“ Und nicht nur das: erst vor ein paar Tagen hat Eduard Appelhans Schecks an seine Mitarbeiter verteilt: Die Rendite des von ihnen selbst eingezahlten Geldes und der Beweis, das Jahr 2008 wurde mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen.

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Holzi am 20. Jul. 2009 um 17:10 Uhr
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