Sie werden bis zu fünf Millimeter lang, haben einen unbändigen Appetit auf Holz, können fliegen (!) und gehören zur Familie der "gemeinen Nagekäfer". Die Rede ist vom Holzwurm. Und gemein ist im wahrsten Sinne des Wortes das, was dieser am liebsten mit Holzfenstern, Türen, Rahmen, Möbeln oder Antiquitäten anstellt. Er frisst sich nämlich durch das Holz und hinterlässt dabei unschöne Löcher, die im Extremfall sogar die Haltbarkeit negativ beeinflussen können. Ihm wird nun mit "Holzwurm-Ex" von CLOU der Garaus gemacht. Dieses Insekten bekämpfende Holzschutzmittel der neuesten Generation enthält als Wirkstoff einen so genannten "Häutungshemmer" und unterscheidet sich damit grundlegend von herkömmlichen Insektengiften. Es behindert den Stoffwechselmechanismus der Holzwurmlarven, verhindert so deren Enthäuten und tötet sie ab.
Holzwürmer zählen zu den wohl am meisten gefürchteten Feinden von verbautem, also trockenem Holz. Mit dem umgangssprachlichen Sammelbegriff bezeichnet man die im Holz lebenden Käfer und insbesondere deren Larven - darum auch die Bezeichnung "Wurm". Die Weibchen legen ihre Eier in Rissen, Poren und Fugen des Holzes ab. Daraus schlüpfen dann die rund einen halben Zentimeter langen Larven. Bis zur Verpuppung - also dem Zeitpunkt, wenn aus der Larve ein Käfer schlüpft - vergeht mindestens ein Jahr. Umgebungsbedingt kann das aber auch zehn Jahre oder sogar noch länger dauern. Und während dieser Zeit fressen sich die Larven durchs Holz und hinterlassen die unschönen Löcher mit einem Durchmesser von ein bis zwei Millimetern.
Bei der Bekämpfung kann man natürlich auf altbewährte Hausmittel zurückgreifen. Besonders große Hitze (über 60 Grad Celsius) und Frost mögen Holzwürmer überhaupt nicht. Doch beides schadet in der Regel auch dem Holz.
Besseren und vor allem dauerhaften Schutz verspricht das neue "AQUA CLOU Holzwurm-Ex". Im Gegensatz zu herkömmlichen Insektengiften enthält das wässrige und farblose Mittel einen Wirkstoff, der gezielt in den für die Häutung des Holzwurmes zuständigen Stoffwechselmechanismus eingreift und damit die Lebensfähigkeit verhindert. Für Menschen ist das ungefährlich, weil wir uns nicht häuten, diesen Stoffwechselmechanismus also nicht haben.
"AQUA CLOU Holzwurm-Ex" wird einfach mit einem Lappen oder weichen Pinsel ein- bis zweimal aufgetragen. Gut trocknen lassen. Fertig.
Das "AQUA CLOU Holzwurm-Ex" ist im gut sortierten Holz- und Farben-Fachhandel sowie in Bau- und Heimwerkermärkten erhältlich. Eine Dose kostet ca. 12 Euro und enthält 750 ml.
Übrigens: Holzschutzmittel enthalten biozide Wirkstoffe. Deshalb sollte man generell darauf achten, dass das verwendete Mittel das "RAL-Gütezeichen Holzschutzmittel" trägt. Damit ist sichergestellt, dass sowohl die biologische Wirksamkeit als auch die gesundheitliche Unbedenklichkeit gewährleistet sind.
Kommentare
"Holzwurm-Ex", und Ihr Holzwurm geht ex

So ein Mittel auf einer Holzwurm-Seite vorstellen, ist echt witzig
Wollt nur mal nen dummen Kommentar schreiben. Also weiter so, Holzi. Deine Homepage wird immer besser.
Gruss,
Mario
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SuperMario um 08:31 UhrHi ,
war mir schon klar, als ich den Bericht reingestellt habe, das einer drauf reagiert. Das ist ja auch zu verführerisch.
Wünsche einen schönen Tag bei so herrlichem Sonnenschein
Michael finger
Holztechniker
Statistik->Die einzige Wissenschaft, bei der verschiedene Experten aus denselben Zahlen unterschiedliche Schlüsse ziehen können.
– Evan Esar (1899-1995), amerikanischer Humori
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Holzi um 10:43 UhrLeider funktioniert das Mittel nicht so wie beschrieben. Nachdem wir es 5-6x dick eingestrichen hatten, wurden die 2 Holzwürmer nach ein paar Tagen wieder aktiv. Im Baumarkt sagte man uns, es müsse in Plastikfolie luftdicht verpackt werden. Steht aber nicht auf der Dose.
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Gast um 12:27 UhrHallo,
Zitat" >>>Besonders große Hitze (über 60 Grad Celsius) und Frost mögen Holzwürmer überhaupt nicht. Doch beides schadet in der Regel auch dem Holz
.<<<"
Jetzt weiß ich wenigstens, warum bei uns in der Gegend (München) die Bäume allgemein in einem derart miserablen Zustand sind. Bei bis zu -20Grad im Winter und bis zu 35 Grad im Schatten (bzw 60 Grad in der Sonne) habe ich mit obenstehender Erklärung endlich die Lösung. Die Temperaturen bekommt dem Holz der Bäume einfach nicht - das ist es!
Mich wundert sowieso, daß unsere uralte Holzhaustüre und unser Dachstuhl (beides nicht sehr lange nach 1930, wenn man der Gravur glauben darf) überhaupt noch in den Angeln hält. Sollte demnach derart geschädigt sein, daß mir gerade himmelangst wird.
Danke für die erhellenden Zeilen.
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Gast um 18:58 UhrKommentar hinzufügen