Angie und die Silber-Jungs



Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel hat das deutsche Team der Berufsweltmeisterschaften 2007 in Japan heute im Kanzleramt empfangen. Unter den Gästen waren auch die beiden Silbermedaillen-Gewinner Markus Rauscher und Lukas Marwitz, die für das Tischler- und Schreinerhandwerk angetreten waren. Der Bundesverband Holz und Kunststoff (BHKH) hatte die beiden Jung-Gesellen nach ihrem Erfolg bei den deutschen Meisterschaften des Gewerks ins WM-Rennen geschickt.

Die Bundeskanzlerin gratulierte dem gesamten Team: „Wer dabei war, gehört zu den Besten seines Fachs.“ Deutschland sei inter­national bekannt für seine herausragende Ausbildung. Alle Teil­nehmer seien würdige Vertreter ihres Landes gewesen. „Wir ha­ben tolle Botschafter nach Japan entsandt.“ Besondere Glück­wünsche sprach Merkel den Medaillengewinnern aus. Auch Otto Kentzler, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Hand­werks (ZDH), dankte dem WM-Kader.

Die Teilnehmer fühlten sich sichtlich geehrt. „Japan, der Wettkampf und die ganze Atmosphäre drumherum - das war einfach super“, erinnerte sich der 22-jährige Rauscher. „Und nun sogar ein Empfang im Kanzleramt, das ist für einen Tischler­gesellen schon etwas sehr Besonderes.“ Kollege Marwitz, 21 Jahre, stimmte zu. „Ich hätte mir nie träumen lassen, einmal bei Angie in Berlin zu Gast zu sein.“

Rauscher war in Japan in der Kategorie Bautischler erfolgreich, Marwitz bei den Möbeltischlern. Beim Wettkampf und auch heute bei der Kanzlerin wurden sie von ihren Trainern Richard Schauer und Walter Langenmair begleitet. „Der traditionelle Empfang im Bundeskanzleramt krönt unseren Erfolg“, bekundeten sie, „eine schöne Würdigung für die Arbeit der vielen WM-Kämpfer.“

Deutschland hatte in Japan unter den 46 angetretenen Nationen den zehnten Platz belegt. Das erfolgreichste Berufsteam waren dabei die Tischler und Schreiner. Sie holten zwei der fünf deut­schen Silbermedaillen.

Die Teilnahme des deutschen Tischler- und Schreinerteams an den Berufsweltmeisterschaften in Japan wurde unterstützt von Günter Füllgraf sowie den Unternehmen Festool, Dick, Häfele, Pollmeier, Carl Götz, E.C. Emmerich, Leitz, Bessey, Lamello und Vomberg.

Autor:
Holzi am 08. Mai 2008 um 06:41 Uhr
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