HolzCluster.Eifel – Erfolgreichen Projektabschluss und geplantes Folgeprojekt vorgestellt



Am 12.09.2013 fand im Holzkompetenzzentrum Rheinland in Nettersheim die feierliche Abschlussveranstaltung zum Projekt HolzCluster.Eifel statt. Vor führenden Vertretern der Forst- und Holzwirtschaft in der Eifel und darüber hinaus stellte Herr Huber Kaiser, Leiter der Landesforstverwaltung NRW, die Wichtigkeit des Projektes "HolzCluster.Eifel - Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung im ländlichen Raum durch Produktinnovation und Qualifikation in der Holzwirtschaft" heraus. Zudem ging Herr Hubert Kaiser in seinem Leitvortrag auf aktuelle Entwicklung in der Forst- und Holzwirtschaft in NRW ein. Insbesondere stellte er die besondere Rolle des Clusters im Zusammenhang mit Ressourcen- und Energieeffizienz sowie vor allem dem Klimaschutz heraus.
Abschlussveranstaltung Wald und Holz Eifel e.V. Quelle Wald und Holz Eifel e.V.
Bürgermeister Wilfried Pracht begrüßte über 130 Gäste im Namen der Gemeinde Nettersheim. Horst-Karl Dengel sprach als Vorstandsvorsitzender des Wald und Holz Eifel e. V. und als Leiter des Regionalforstamtes Hocheifel-Zülpicher Börde des Landesbetriebes Wald und Holz NRW ein Grußwort aus. Für den Kreis Euskirchen begrüßte Landrat Günter Rosenke die Teilnehmenden.

Neben dem Netzwerk Wald und Holz Eifel e. V. als Projektträger hatten 27 bedeutende Clusterakteure aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung das Vorhaben HolzCluster.Eifel 2010 initiiert und seitdem unterstützt. Darüber hinaus haben sich über 220 Unternehmen und Einrichtungen aus der Eifel und darüber hinaus am Projekt beteiligt. Das Projekt wird durch das Land Nordrhein-Westfalen und die Europäische Union (Ziel 2-Programm NRW 2007-2013 (EFRE)) gefördert.

Clustermanager Jörg Bühler stellte die wesentlichen Projektergebnisse vor. Hierzu gehörten insbesondere die fachliche Unterstützung bei der Einrichtung eines Informations-, Ausstellungs- und Bildungszentrum für moderne Holzverwendung (Holz-Campus), die Etablierung einer Bildungsplattform für die regionale Holzbranche sowie das Angebot verschiedener Fach- und Fortbildungsveranstaltungen. In seinem Vortrag bedankte sich Bühler bei den Förderern und bei den finanziellen Unterstützern aus der Region, die das Projekt erst ermöglicht hatten.

Martin Langen, Geschäftsführer der B+L Marktdaten GmbH aus Bonn, stellte die Ergebnisse verschiedener Expertisen zum geplanten Holz-Camus vor, die im Rahmen und Auftrag des Projektes erarbeitet wurden. Neben dem Konzept zum Leistungsangebot wurden die Ergebnisse der Vorbereitung einer Akquise von Ausstellern, Mietern und Partnern erörtert.
Im Rahmen der Veranstaltung wurden das Lehr- und Forschungsangebot an der Fachhochschule Aachen, insbesondere des Studiengangs Holzingenieurwesen präsentiert. Die Vorstellung erfolgte durch Prof. Dr.-Ing. Jürgen Kettern, Dekan des Fachbereichs Bauingenieurwesen, und Prof. Dr.-Ing. Wilfried Moorkamp, Lehrgebiet Ingenieurholzbau und Nachhaltiges Bauen im Fachbereich Bauingenieurwesen. Die Fachhochschule Aachen ist einer der 27 Projektpartner im Vorhaben HolzCluster.Eifel.

Dr. Thorsten Mrosek, Leitung Holzkompetenzzentrum Rheinland und Geschäftsführung Wald und Holz Eifel e.V., stellte das geplante Folgeprojekt „HolzCluster.Eifel II – Nachhaltiges Wirtschaftswachstum und Klimaschutz durch moderne Holzverwendung“ vor. Das Vorhaben knüpft an die Ergebnisse des ersten Teils sowie an die weiteren Vorarbeiten insbesondere seitens des Wald und Holz Eifel e.V. und des Holzkompetenzzentrums Rheinland an und baut die prioritären Handlungsansätze zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Holzbranche zielgerichtet aus. Im Vordergrund stehen dabei die Unterstützung der regionalen Klimaschutzmanagements, die Fachberatung zum Bauen und Modernisieren mit Holz, das Angebot von Fachveranstaltungen, der Ausbau des Hochschulnetzwerks und die fachlich Unterstützung von Holzbauprojekten.

Die Abschlussveranstaltung sollte Unternehmen und Organisationen der regionalen Holz- und Forstwirtschaft, Fachverwaltungen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen, Medien und die interessierte Öffentlichkeit über die Ergebnisse des Vorhaben informieren sowie Interesse an einer Beteiligung am Folgeprojekt wecken. Weitere Informationen hierzu sind bei der Koordinationsstelle des Projektes und bei der Geschäftsstelle des Wald und Holz Eifel e.V. verfügbar.

Autor:
Holzi am 16. Sep. 2013 um 10:10 Uhr
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