KWF - Forstmaschinenstatistik zeigt deutliche Stabilisierung des Marktes



Im Rahmen der Auftakt-Pressekonferenz der 16. KWF-Tagung in Bopfingen stellte das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V. (KWF) am 12. Juni die jährliche KWF-Forstmaschinenstatistik vor. Die zentral vom KWF erhobene Statistik gibt Auskunft über die Entwicklungen auf den Märkten Deutschland, Österreich und der Schweiz. Nach dem Einbruch des Forstmaschinenmarktes in 2008 und 2009 erholte sich der Markt 2010. Im Jahr 2011 setzte sich diese Entwicklung fort. Die Forstmaschinenstatistik zeigt für Deutschland eine deutliche Stabilisierung. In Österreich und der Schweiz stiegen die Zahlen moderat.

Laut KWF-Maschinenstatistik wurden im Jahr 2011 in Deutschland insgesamt 345 neue Forstschlepper, vier Harwarder und 145 Vollernter für den professionellen Forsteinsatz verkauft. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das insgesamt eine Steigerung um rund 20%. Trotzdem bleiben die Verkaufszahlen noch deutlich unter dem Vorkrisenniveau (2007). Am positivsten hat sich dabei - im Vergleich zum Vorjahr - der Absatz der Vollernter entwickelt. Im Berichtsjahr wurden 170 (+ 23) neue Forwarder und 41 (+5) neue Kombischlepper verkauft. Auch der Absatz von Seil-Kranrückeschleppern (Langholz) liegt – mit 134 (+17) verkauften Einheiten - über dem Vorjahresniveau.

In Österreich sind 2011 insgesamt 35 (+9) neue Forstschlepper (26 Forwarder, ein Kombischlepper, sieben Langholzschlepper) und 18 (-5) neue Harvester für den professionellen Forsteinsatz verkauft worden. Im Vergleich zum Vorjahr ist das insgesamt eine leichte Steigerung der Gesamtstückzahl um 10%. In Österreich dominiert - wie in den Vorjahren - eindeutig die Kurzholztechnik. Von den insgesamt verkauften 53 Maschinen entfallen lediglich acht Maschinen (15%) auf den Langholzbereich.

In der Schweiz wurden insgesamt 43 (+4) neue Forstschlepper (elf Forwarder, fünf Kombischlepper, 27 Langholzschlepper) und zehn (+2) neue Harvester abgesetzt. Im Vergleich zum Jahr 2010 ist das insgesamt eine moderate Steigerung der Gesamtstückzahl um 13 %.

Betrachtet man die Gesamtstückzahl, so lagen 2011 Österreich und die Schweiz mit jeweils 53 Neuverkäufen auf exakt gleichem Niveau. Im Gegensatz zu Österreich spielen jedoch in der Schweiz die Langholz tauglichen Rückeschlepper (inkl. Kombischlepper) mit ca. 60% eine ungleich wichtigere Rolle.

Nach wie vor hoch ist der Anteil an verkauften Modellen mit KWF-Prüfung. Rund 70% der abgesetzten Forwarder und neu angeschafften Harvester führen das Prüfzeichen des KWF. Bereits zum zehnten Mal informierte das KWF über die Neumaschinen-Verkaufszahlen für die Maschinengruppen Harvester, Forwarder (Kurzholz) und Seil-/Kranrückeschlepper (Langholz) in Deutschland. Für Österreich und die Schweiz wurden die Zahlen zum dritten Mal erhoben.

Autor:
Holzi am 14. Jun. 2012 um 04:57 Uhr
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